Neue Unterkunft für Menschen in Not

Ohne Ankündigung und somit zur großen Überraschung der Anwohner, wurde das in den 30er Jahren als Einfamilienhaus erbaute, jetzt bereits mehrere Jahre leerstehende Haus in der Hauptstraße 15, in ein Wohnheim für Asylbewerber mit 22 Betten umfunktioniert. Ist dieses Gebäude, mit seinen sanitären Anlagen, für hilfesuchende Menschen überhaupt geeignet? Bestimmt wird interessierten Bürgern noch ein „Tag der offenen Tür“ angeboten.

Interessant zu wissen: Nach Erkenntnissen des Flüchtlingsrates kostet ein Asylbewerber in einer Gemeinschaftsunterkunft um die 500 Euro im Monat. Die dezentrale Unterbringung in Wohnungen kommt unter Umständen sogar noch teurer. Recherchen des Funkstreifzugs bei den Bezirken ergaben, dass für Unterbringung und Versorgung zwischen 19 und 25 Euro pro Asylbewerber und Tag gezahlt werden.

„Wenn wir uns da eine vierköpfige Familie vorstellen, sind das 2.400 Euro im Monat. Dafür kriegt man selbst in München eine tolle Wohnung. Das sind happige Summen.“

Alexander Thal, bayerischer Flüchtlingsrat Quelle: BR5 „Der überforderte Staat“  

 


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