Solarpark schadet Landwirten nicht

SenderBuchloer Stadtrat schließt sich der Amberger Meinung an

Buchloe Das riesige Fotovoltaik Projekt auf dem Gelände des ehemaligen Wertachtalsenders beschäftigt auch Buchloe. Zuletzt hatten sich die Ettringer Gemeinderäte mit dem Vorhaben befasst.
Dort sieht man die Anlage mit großer Skepsis. Amberg hat dagegen den Weg gleich frei gemacht. In Buchloe folgte man diesem Beispiel.
Nach Ansicht der Buchloer Stadtratsmehrheit kann eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage errichtet werden.
Dem Einwand von Rudolf Grieb (UBI), dafür „so riesige Flächen zu verwenden, das macht keinen Sinn“, entgegnete Cai von Restorff (Grüne): „Die Flächen sind landwirtschaftlich nicht nutzbar.“
Denn unter der ehemaligen Senderanlage befinde sich nach wie vor ein Netz aus Kabelsträngen. Dieses werde auch nicht zurückgebaut. Ähnlich hatte auch Ambergs Bürgermeister Peter Kneipp auf die Ettringer Kritik reagiert. Die jetzt beschlossenen Erweiterungsflächen seien nicht landwirtschaftlich nutzbar, der Landwirtschaft werde somit keine Fläche entzogen, sagte Kneipp.
In Ettringen hatte man kritisiert, durch die Erweiterung werde wertvolles Ackerland der Energiegewinnung „geopfert“. Der Solarpark auf dem Gelände der ehemaligen Sendeanlage Wertachtal ist schon jetzt eines der größten Solarkraftwerke in Deutschland und soll bald noch grö- ßer werden: Der Betreiber, das Unternehmen Solarpark Amberg-Unterallgäu GmbH, eine Tochter der WV Energie AG, hat eine Erweiterung von derzeit 35 auf 45 Megawatt beantragt. (kah, m.he, alf)
Quelle: Mindelheimer Zeitung vom 24.01.17

Photovoltaik im Wertachtal

 

Beim Solarpark funkt Ettringen dazwischen 12.01.17


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