Historisches


Siebnach im Dritten Reich: Hamsterkäufe – Rationierung der Lebensmittel

Stefan Schmid erinnert sich

Die drei Läden im Dorf, Anna Füchsle, Wilhelm Kögel und Karl Peller machten in zwei Tagen Umsätze wie sonst nicht in einem Vierteljahr;
aber auch bei dem fahrenden Händler Josef Schuster wurde die Ware knapp.(…) ➡ weiterlesen als PDF

Geschichte: "Siebnach im Dritten Reich" 

Siebnach im Dritten Reich: Pferdemusterung

Erinnerungen von Stefan Schmid
In der dritten Augustwoche 1939 war in Siebnach plötzlich eine Pferdemusterung anberaumt.
Alle Pferde aus den umliegenden Dörfern mussten vorgeführt werden.
Sie waren an den Zäunen beiderseits der heutigen Markt-Walder-Straße, fast bis zum Ortsende angebunden.
Einzeln, im Trab, wurden die Gäule im Hof des Bürgermeisters an den Veterinären vorbeigeführt. Eine Kommission entschied welches Pferd sofort abgeliefert werden musste. (…)  ➡ weiterlesen als PDF

              Geschichte: Siebnach im Dritten Reich


Mindelheimer Zeitung von 1920

 

Ein Dachbodenfund von Andreas Scheitle

 ➡ Download als PDf (1,58 MB)

 

(…) Ingolstadt: Kühner Fluchtversuch
Ein wegen Landstreicherei verhafteter Bursche machte einen tollkühnen Fluchtversuch. Auf der Donaubrücke riss er sich plötzlich los und stürzte sich mit einem kühnen Kopfsprung in die tiefe und reißende Donau. Als er bemerkte, dass er von Pionieren verfolgt werde, schwamm er wieder an Land und ließ sich neuerdings festnehmen.(…)


Ein Dorfrundgang vor über 100 Jahren

Gruß aus Ostettringen

                      Schlagwort: Damals und heute

Siebnach im Dritten Reich: Die Hitler-Eiche wird gepflanzt

Symbolbild

Erinnerungen von Stefan Schmid

Dann eines Abends Ende April wurde von der Feuerwehr ein großer Maibaum aufgestellt.
Schon Abende vorher gruben Feuerwehrleute ein tiefes Loch an der Straßengabelung Höfener Straße – Hiltenfinger Straße.
Zuvor wollte man den gusseisernen Wegweiser der dort seit Ende des 19. Jahrhunderts stand, entfernen. (…) ➡ weiterlesen als PDF

     Geschichte: Siebnach im Dritten Reich
Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße

Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße

 

Anscheinend fasste die Nazipartei, wider Erwarten, sehr schnell in Ettringen Fuß. Zu Hitlers  fünfzigsten Geburtstag im Jahr 1939 pflanzte man auf der Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße eigens eine sogenannte „Adolf-Hitler-Linde.“ Wenn man Klassenbilder von der Ettringer Schule aus dem Jahre 1934, also ein Jahr nach der berühmt, berüchtigten „Machtübernahme“ betrachtet, so muss man überraschend feststellen, dass im Hintergrund an den Wänden sich mehrere Hakenkreuze und ein Hitlerbild befinden.(…) Dr. Martin Kleint

   Geschichte: Drei schwäbische Dörfer...

Umgehungsstraße: Ein lachendes und ein weinendes Auge

Ettringer Geschäftsleute sehen der Eröffnung der Ortsumgehung am 16. September 2005  mit gemischten Gefühlen entgegen Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

 

Ein großer Tag für Ettringen wird die offizielle Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung sein, die für den 16. September geplant ist. Nicht alle begrüßen diesen Tag mit ungetrübter Freude. Insbesondere die Geschäftsleute befürchten Einbußen und blicken recht bang in die Zukunft. Die Mindelheimer Zeitung befragte einige von ihnen.
Damals, als die Planungen für eine Umgehungsstraße anliefen, spaltete sich der Ort in eine Pro- und eine Contra-Partei. Zwar kam es letztlich nicht zu einem formellen Bürgerbegehren, weil nicht genug Unterschriften gesammelt werden konnten, und die Gemüter beruhigten sich im Lauf der Zeit auch wieder. Dennoch hat der Riss, der damals durch die Gemeinde ging, Narben hinterlassen, die zum Teil bis heute schmerzen.

Es sind deshalb einige unter den Befragten, die sich zum Thema lieber nicht oder nur anonym äußern wollen. So wie ein Anlieger der Hauptstraße, der für Ettringen als Einkaufsstandort schwarz sieht. „Ich sehe es kommen, dass Ettringen schwer leiden wird“, sagt er. „Außerdem glaube ich, dass weiterhin viele Lkw durchs Dorf fahren werden, weil sie die Maut vermeiden wollen.“

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Gutes Altes pflegen, gutes Neues begrüßen

 


Ettringer Trachtenverein „D’Wertachtaler“ feierte 80-jähriges Jubiläum mit einem farbenprächtigen Waldfest
Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

„Dau sott ma schier gar na gau“, dachten sich viele, als sie von dem Waldfest hörten, zu dem der Ettringer Heimat- und Volkstrachtenverein „D’Wertachtaler“ aus Anlass seines 80-jährigen Gründungsjubiläums einlud.
Gesagt, getan! Einen ganzen Sonntag lang ging’s mit Scharen von Gästen erst feierlich, später lustig zu beim Trachtlerheim und der schönen, neuen Tanzbühne, die bei dieser Gelegenheit auch gleich eingeweiht wurde.

Über das Wetter sind der Worte schon genug gewechselt, deswegen soll nur soviel festgestellt werden: Man war froh, dass es nicht ununterbrochen, sondern nur halbstundenweise regnete und dass die Temperaturen im Plusbereich blieben. Dieser Sommer macht bescheiden. Die Stimmung jedenfalls hätte auch bei strahlendem Sonnenschein nicht besser sein können.(…)

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Erlebnisse einer Siebnacher Wehrmachtshelferin

Bei den Kriegserlebnissen von Sabina Raffler haben außerdem ihre Erfahrungen als ehemalige Wermachtshelferinnen mit eingebracht:

Anneliese Mende, Weselburen / Holstein
Lydia Kruffka, München
Gertrud Petzhold, Türkheim

➡ (PDF) Vorwort Stefan Schmid

➡ (PDF) Wehrmachtshelferinnen

 

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                       Geschichte "Siebnach im Dritten Reich"

Blick zurück: Forsthofen um 1900

 

 Gastwirtschaft Zur Krone - Forsthofens Geschichte - Forsthofen von oben

Unsere Unternehmen – unsere Arbeitgeber

90 Jahre Elektro Rindle

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(PDF) Prospekt 1954: 
 ➡ zum Download 

 

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