Historisches


Geschichte: Serbische Kriegsgefangene

Gefangene Serben vor dem Armenhaus

Gefangene Serben vor dem Armenhaus

Erinnerungen von Stefan Schmid

Kaum waren die Franzosen abtransportiert, kamen serbische Kriegsgefangene nach Siebnach. Auch sie brachte man in dem
fast menschenunwürdigen Armenhaus unter. Außer, dass man den Zaun erhöht und mit dreifachem Stacheldraht versehen
hat, wurde nichts geändert.
Mit 35 Mann war das provisorische Lager weit überbelegt. Unweit davon hatte der Wagnermeister Franz Scherer seine
Werkstatt und sein Wohnhaus. Auch bei den Serben hatten er die Aufsicht und die Betreuung. Beim Morgen- und Abendappell hatte er die Gefangenen zu zählen und abends schloss er das Lager ab.(…)  ➡ weiterlesen (PDF)

                 Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Geschichte: Kriegsgefangene Franzosen in Siebnach

Erinnerungen von Stefan Schmid

4 – 5 Wochen später kamen da etwa 25 französische
Kriegsgefangene nach Siebnach. Sie wurden bei der
Getreideernte eingesetzt. Es waren freundliche und feine
Leute, sie waren für diese Arbeiten ganz und gar ungeeignet. Irgendeiner von uns Buben, woher er es wusste weiß ich nicht mehr, hat immer das pfeifende Geräusch von Sturzkampfbombern nachgeahmt, da hielten die Franzosen die Ohren zu.(…) ➡ weiterlesen (PDF)

                  Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Umgehungsstraße: Ein lachendes und ein weinendes Auge

Ettringer Geschäftsleute sehen der Eröffnung der Ortsumgehung am 16. September 2005  mit gemischten Gefühlen entgegen Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

 

Ein großer Tag für Ettringen wird die offizielle Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung sein, die für den 16. September geplant ist. Nicht alle begrüßen diesen Tag mit ungetrübter Freude. Insbesondere die Geschäftsleute befürchten Einbußen und blicken recht bang in die Zukunft. Die Mindelheimer Zeitung befragte einige von ihnen.
Damals, als die Planungen für eine Umgehungsstraße anliefen, spaltete sich der Ort in eine Pro- und eine Contra-Partei. Zwar kam es letztlich nicht zu einem formellen Bürgerbegehren, weil nicht genug Unterschriften gesammelt werden konnten, und die Gemüter beruhigten sich im Lauf der Zeit auch wieder. Dennoch hat der Riss, der damals durch die Gemeinde ging, Narben hinterlassen, die zum Teil bis heute schmerzen.

Es sind deshalb einige unter den Befragten, die sich zum Thema lieber nicht oder nur anonym äußern wollen. So wie ein Anlieger der Hauptstraße, der für Ettringen als Einkaufsstandort schwarz sieht. „Ich sehe es kommen, dass Ettringen schwer leiden wird“, sagt er. „Außerdem glaube ich, dass weiterhin viele Lkw durchs Dorf fahren werden, weil sie die Maut vermeiden wollen.“

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Geschichte: Die Hinrichtung

Hinrichtungsstätte am Ettringer Tannnenberg

Hinrichtungsstätte am Ettringer Tannnenberg

Erinnerungen von Stefan Schmid

Eines Morgens war ich mit anderen Mitschülern auf dem Schulweg nach Kirch-Siebnach, es dürfte im Frühjahr 1942 gewesen sein.
Plötzlich tauchte aus dem starken Nebel der an diesem Morgen herrschte, eine endlose Kolonne mit Polen hervor. Dazwischen waren immer wieder Gendarmen mit Karabinern bewaffnet, es war wie ein Trauerzug, keiner hat ein Wort geredet.
Erst Tage später erfuhren wir, dass diese Polen aus dem ganzen nördlichen Umland nach Ettringen geführt wurden (…) ➡ weiterlesen (PDF)

                    Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Geschichte: Polnische Zivilarbeiter in Siebnach

Erinnerungen von Stefan Schmid

Der kalte und schneereiche Winter 1939/40, der schon an Allerheiligen begann, legte nach Neujahr noch an Kälte zu. ln diesem Winter kamen Polen nach Siebnach, die als Zivilarbeiter- und Arbeiterinnen der Landwirtschaft zugeteilt wurden. Mädchen und Frauen hatten es besonders schwer, sie waren hauptsächlich als Stallmägde eingesetzt.(…)
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Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Geschichte: Bomben auf Kirch-Siebnach

Erinnerungen von Stefan Schmid

Es war Mitte Januar 1944, eine kalte mondhelle Nacht von -22°C und
kurz vor Mitternacht. Seit etwa 20 Minuten lief der junge Anwander Luis, im Auftrag des Bürgermeisters, durch das Dorf. (…) 
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              Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Geschichte: Bomben auf Siebnach

Erinnerungen von Stefan Schmid

Es war an einem schönen September- Nachmittag, ich kam von der Schule, freute mich schon, weil keinerlei Luftalarm angesagt war. Bei gemeldeten Fliegeralarm war meine Aufgabe, als einem der Ältesten, die Kinder gefahrlos bis zum Dorf zu bringen und wenn dies über Umwege geschah.(…)
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➡ (PDF) Was in Kriegszeiten alles vom Himmel fällt

           Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Gutes Altes pflegen, gutes Neues begrüßen

 


Ettringer Trachtenverein „D’Wertachtaler“ feierte 80-jähriges Jubiläum mit einem farbenprächtigen Waldfest
Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

„Dau sott ma schier gar na gau“, dachten sich viele, als sie von dem Waldfest hörten, zu dem der Ettringer Heimat- und Volkstrachtenverein „D’Wertachtaler“ aus Anlass seines 80-jährigen Gründungsjubiläums einlud.
Gesagt, getan! Einen ganzen Sonntag lang ging’s mit Scharen von Gästen erst feierlich, später lustig zu beim Trachtlerheim und der schönen, neuen Tanzbühne, die bei dieser Gelegenheit auch gleich eingeweiht wurde.

Über das Wetter sind der Worte schon genug gewechselt, deswegen soll nur soviel festgestellt werden: Man war froh, dass es nicht ununterbrochen, sondern nur halbstundenweise regnete und dass die Temperaturen im Plusbereich blieben. Dieser Sommer macht bescheiden. Die Stimmung jedenfalls hätte auch bei strahlendem Sonnenschein nicht besser sein können.(…)

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Erlebnisse einer Siebnacher Wehrmachtshelferin

Bei den Kriegserlebnissen von Sabina Raffler haben außerdem ihre Erfahrungen als ehemalige Wermachtshelferinnen mit eingebracht:

Anneliese Mende, Weselburen / Holstein
Lydia Kruffka, München
Gertrud Petzhold, Türkheim

➡ (PDF) Vorwort Stefan Schmid

➡ (PDF) Wehrmachtshelferinnen

 

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                       Geschichte "Siebnach im Dritten Reich"

Blick zurück: Forsthofen um 1900

 

 Gastwirtschaft Zur Krone - Forsthofens Geschichte - Forsthofen von oben