Geschichte Siebnachs


Inhaltsverzeichnis Siebnach
 

Kirchen

 

Chronik der Familie FilserChronik einer schwäbischen Familie

Mindelheimer Zeitung 1978

 
Überblick: 800 v.Chr. bis 1978

 

Eine Chronik von Dr. Martin Kleint.

 

 

800 – 450 v. Chr. Hallstattzeitgräber in den Kirchwiesen und an der Straße nach Höfen.
2. / 3. Jahrh.   Römisches Landhaus im Bereiche der heutigen Pfarrkirche.
1070 Welfenburg in Kirchsiebnach.
1083 Bischof Siegfried von Augsburg legt die Burg stürmen und einäschern.
1120 -1237 Herrschaft der Ritter von Siebenaich.
1153     gibt Bischof Conrad in Augsburg die Kirche in Siebenaich an das Kloster Steingaden.
1167   rettet Hartmann von Siebenaich in Susa Kaiser Barbarossa das Leben.
1238 wird die St.-Georgs-Kirche das erste Mal erwähnt.
1322 wird die Burg auf dem Birkenberg erstmals erwähnt.
1377   erhält „Kraft der Waaler“ das Dorf als Lehen.
1382 bewohnt das Geschlecht derer von Ellerbach die Burg.
1419 wird die Kapelle das erste Mal erwähnt.
1421 Erwähnung des aufgelassenen Hofes „Wisin“.
1434 wird Siebnach an Wilhelm von Riethaim verpfändet.
1447 wird ein abgegangener Hof »Ödhof« auf dein Geiersberg erwähnt.
1480 bewohnt das Geschlecht derer von Eggenthal die Burg.
1529 wird Siebnach an Wolf Dietrich von Knöringen verpfändet.
1536 Hans Schwingkreißt, der letzte Besitzer der Burg, verläßt sie und kauft einen Teil des „Wisinhofes“.
1575 wird die Kapelle wieder neu gebaut.
1576 Ein abgegangener Hof zu „Utterstetten“ wird erwähnt.
1588 wird die Schankwirtschaft neu errichtet.
um 1590 Renovierung und Vergrößerung der Kirche in Kirchsiebnach.
1604 Pestzeit..
1627-1629 Ettringen wird an das Kastenamt Türkheim grundbar.
1631 wird die Schule das erste Mal erwähnt.
1632 wird fast ganz Siebnach von den Schweden eingeäschert.
um 1640 werden der Pfarrhof, der Stadl, die Mühle, der Maierhof und die Schankwirtschaft wieder aufgebaut.
1646 hausen schwedisch-französische Truppen im Dorfe.
1666 Einführung der Skapulierbruderschaft.
1675 Geißelchristus und Anna selbdritt in der Kirche in Kirchsiebnach aufgestellt.
1682 Bau der heutigen Kapelle.
1699 erhält Siebnach den Status eines Herrengunstgutes.
1708 Erbauung des heutigen Pfarrhofes.
1718 / 19 Bau der heutigen Kirche in Kirchsiebnach.
1775 besteht in Kirchsiebnach eine Schule.
1801 / 02 Die Kirche erhält Altäre, Kanzel und Beichtstühle.
1806 geht Siebnach mit dem Kirchensatze an die Krone Bayerns über.
1853 wird das Schul- und Mesnerhaus in Kirchsiebnach erbaut.
1856 Renovierung der Kapelle.
1861 Ein Verlandungsvertrag zur Wertachkorrektion wird abgeschlossen.
1862 Bau einer hölzernen Brücke über die Wertach.
1863 Bau einer Sägemühle neben der Mahlmühle.
1864 Erhebung von Brückenzoll genehmigt bis 1916.
1865 Renovierung der Friedhofsmauer.
1873 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
11.5.1875 verbrennen 17 Anwesen im Oberdorf.
um 1875 wird der Ziegelstadel abgebrochen.
1882 erhält die Kirche ein neues Geläut.
1883 / 84 Bau der jetzigen Schule in Kirchsiebnach.
1899 Bau der jetzigen Wertachbrücke.
1906 Bau einer örtlichen Nutz-, Trink- und Feuerwasserversorgungsanlage.
1912 Siebnach wird an das Stromnetz angeschlossen.
1916 Abschaffung des Brückenzolls.
1917 Erste Straßenbeleuchtung.
1922 Neues Geläut für die Kirche.
1926 Bau des heutigen Spritzenhauses und Gemeindeamtes.
1928 Erweiterung des Mühlkanals.
1931 Erweiterung der Wasserversorgung.
1933 Ausbau der Straße nach Schnerzhofen.
1935 Renovierung der Kapelle.
1949 Ausbau der Straßenbeleuchtung. Erweiterung der Wasserversorgung.
1950 erhält Kirchsiebnach ein neues Geläut.
1958 / 60 Stillegung und Abbruch der Mahlmühle.
1966 / 69 Bau der Ortskanalisation.
1972 / 73 Teerung der Ortsstraßen.
1974 Bau eines neuen Brunnens für die Wasserversorgung.
1977 Renovierung des Pfarrhofes.
1. 5. 1978 Bildung einer Einheitsgemeinde aus den Gemeinden Siebnach – Traunried Ettringen.

Chronik Ettringen