Suchergebnisse zum Schlagwort "Asyl"


Asyl: Ein Bürgermeister kocht vor Wut

Blick in die Nachbargemeinde Markt Wald (Immelstetten)

Foto: Archivbild: Wilhelm Unfried

Zehn Asylbewerber mussten von Bad Wörishofen nach Immelstetten umziehen. Die Unterkunft dort stand seit zwei Jahren leer und ist in den Augen von Bürgermeister Peter Wachler ohnehin ungeeignet. Foto: Archivbild: Wilhelm Unfried

„Das geht doch nicht“

Zehn Flüchtlinge mussten nach Immelstetten umziehen und haben nun ein Problem. Wie Bürgermeister und Landratsamt helfen wollen. Von Sandra Baumberger

So ganz ist die Wut bei Bürgermeister Peter Wachler immer noch nicht verraucht: Er hätte einfach gerne schon etwas früher erfahren, dass am nächsten Tag zehn Asylbewerber aus Bad Wörishofen in der Unterkunft in Immelstetten einquartiert werden. Dann hätte er die Bürger informieren oder sogar dafür sorgen können, dass die jungen Männer aus Pakistan in Anhofen unterkommen. Denn dort betreibt der Bezirk von Schwaben eine Gemeinschaftsunterkunft, die laut Wachler zu drei Vierteln leer steht.(…)

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Thema Asyl: Bürger finden Schimmel skandalös

(…) Angelika Beck vom Bad Wörishofer Helferkreis wies noch auf „einen Skandal hin“. Für ein Haus in der Irsingerstraße 19 ½ erhalte der Eigentümer gute Miete für verschimmelte Räume.
„Der dort untergebrachte Flüchtling, ein Maler in Ausbildung, kann den Schimmel ja nicht einfach übermalen“, so Beck, die auch die Arbeit der Asylhelfer beschrieb.(…)
Mindelheimer Zeitung vom 01.04.16

Schimmel-ZimmerGesundheitliche Auswirkungen
Von Schimmelpilzen freigesetzte Sporen gehören zu den wichtigsten Innenraumallergenen. Sie sind zu etwa einem Drittel an den allergischen Erkrankungen des Menschen beteiligt.(…)

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Zum Hausverbot des Landratsamtes

Zu dem erteilten Hausverbot in der Unterkunft für Asylbewerber in Ettringen Hauptstr.15 möchte ich bemerken, dass ich das Grundstück nie unerlaubt betreten habe.
Schon vor ca. fünf Jahren hat mich die Hausbesitzerin gebeten in dem leeren Gebäude  ab und zu nach dem Rechten zu sehen und mir die Schlüssel übergeben. Diese wurden trotz mehrfacher Aufforderung bis heute noch nicht abgeholt!

Michael Wolf

Ganz toll wäre es von Seiten des Landratsamtes, wenn endlich etwas gegen den massiven Schimmelbefall unternommen würde. Auch Rauchmelder und Feuerlöscher sind bis heute nicht zu finden und die Betten wurden nur teilweise repariert!


Gegendarstellung zum heutigen Bericht der Mindelheimer Zeitung

Gegendarstellung zum Bericht der Mindelheimer Zeitung vom 02.02.2015

Sehr verehrte Frau Knoll,

unsere neuen Nachbarn wohnen schon seit 17. Dezember 2014 in der Hauptstraße 15. Herr Bürgermeister Sturm hat es nicht für nötig gehalten, uns über den Einzug der Asylbewerber vorab zu informieren. Im Gegenzug war ich, wie die meisten Anwohner an einer Teilnahme am  „runden Tisch“ des Bürgermeisters nicht interessiert. Die Asylbewerber wurden nicht wie wir Nachbarn persönlich, sondern wie die anderen Ettringer Bürger über die Presse bzw.Info-Blatt, zu dieser Veranstaltung eingeladen. Wegen mangelnder Sprachkenntnisse konnten sie dieser Aufforderung nicht folgen.

Die subjektive Zufriedenheit der Asylbewerber über ihre Unterkunft in Ettringen rechtfertigt nicht sie gesundheitlichen Gefahren durch mangelnde Heizleistung und massive Schimmelbildung auszusetzen.  

Über meine Sorge um die Sicherheit im Gebäude bezüglich der Feuerlöscher und Rauchmelder, die immer noch fehlen, lese ich in Ihrem Bericht nichts.

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Fahrräder für Asylbewerber eingetroffen

Vielen Dank an Wolfgang Bürgel, dem Inhaber des Fahrradgeschäftes S’PEDAL in Obergünzburg, der den Ettringer Flüchtlingen fünf sehr gut erhaltene Fahrräder schenkte und auch noch selbst lieferte. 

spedal


Lage der Asylbewerber nicht korrekt dargestellt

Die MINDELHEIMER ZEITUNG stellt in ihrem heutigen Bericht weder die Lage der Asylbewerber noch die Hilfsangebote seitens der Gemeindeverwaltung und der katholischen Kirche korrekt dar; so blieb meine Bitte um geistlichen Beistand für einen schwer traumatisierten jungen Afghanen bisher unerfüllt.

Leicht zu beschaffende Gegenstände wie Duschvorhänge, Rauchmelder und Feuerlöscher fehlen immer noch.
Nur dank privater Initiative findet Sprachunterricht unter schwierigen Bedingungen statt, ein dringend benötigter Gemeinschaftsraum fehlt.
Bei etwas gutem Willen sollte die Gemeindeverwaltung doch in der Lage sein einen geeigneten Raum zur Verfügung zu stellen, sei es in der Schule oder gar den Sitzungsraum der Gemeinde.

Schön wäre es auch gewesen am runden Tisch mit den Asylbewerbern zu reden und nicht nur über sie. Die jungen Männer waren nämlich nicht eingeladen!


Flüchtlinge räumen auf

Ohne Aufforderung nahmen Asylbewerber Schaufel, Hacke und Besen in die Hand und reinigten die über Jahre verwilderte Hofeinfahrt des „neuen“ Asylbewerberheims in der Hauptstraße.

Schaufel und Schubkarren stellte ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Leider können die Asylbewerber nicht auch noch für den ordnungsgemäßen Ablauf des Regenwassers sorgen. 😥  


Ein toller Sprachkurs

Da wir keinen Internetanschluss haben, drucke ich die Lernblätter von www.asylplus.de auf meinem Drucker aus.

Die Audio-Dateien speichere ich auf einem Tablet, von diesem können sich die Schüler per Bluetooth die gewünschten Dateien auf ihre Smartphones oder mp3-Player laden. Leider besitzen nur wenige entsprechende Geräte.
Die im Obergeschoss wohnenden Syrer, erhalten in ihrer Sprache den gleichen Unterricht, mit dem selben umständlichen Aufwand.
Michael Wolf

Frau Haase mit einem ihrer Schützlinge - Bild Münchner Merkur

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Online-Lernprogramm von Frau Haase >> anhören


Neue Unterkunft für Menschen in Not

Ohne Ankündigung und somit zur großen Überraschung der Anwohner, wurde das in den 30er Jahren als Einfamilienhaus erbaute, jetzt bereits mehrere Jahre leerstehende Haus in der Hauptstraße 15, in ein Wohnheim für Asylbewerber mit 22 Betten umfunktioniert. Ist dieses Gebäude, mit seinen sanitären Anlagen, für hilfesuchende Menschen überhaupt geeignet? Bestimmt wird interessierten Bürgern noch ein „Tag der offenen Tür“ angeboten.

Interessant zu wissen: Nach Erkenntnissen des Flüchtlingsrates kostet ein Asylbewerber in einer Gemeinschaftsunterkunft um die 500 Euro im Monat. Die dezentrale Unterbringung in Wohnungen kommt unter Umständen sogar noch teurer. Recherchen des Funkstreifzugs bei den Bezirken ergaben, dass für Unterbringung und Versorgung zwischen 19 und 25 Euro pro Asylbewerber und Tag gezahlt werden.

„Wenn wir uns da eine vierköpfige Familie vorstellen, sind das 2.400 Euro im Monat. Dafür kriegt man selbst in München eine tolle Wohnung. Das sind happige Summen.“

Alexander Thal, bayerischer Flüchtlingsrat Quelle: BR5 „Der überforderte Staat“  

 


Asylbewerber ziehen Anfang März ein

(…) „Einen passgenauen Schuh können wir aber erst anfertigen, wenn wir genau wissen, welche Personen kommen“, so Sturm. Familien bräuchten eine andere Betreuung und Angebote als Singles.

Eine Bürgerinformationsveranstaltung hat Ettringens Bürgermeister dann im April vorgesehen.
Hierzu will er auch den Integrationsbeauftragte des Bayerischen Landtages, Martin Neumeyer (CSU) einladen.

Dieser hatte beim Petitionsausschusstermin Ende Januar in München seine Hilfe angeboten. „Der Mann hat mir einen kompetenten Eindruck gemacht, der kann uns sicher noch einige gute Ratschläge geben“, so Sturm, der generell auf das Vertrauen der Siebnacher baut.