Suchergebnisse zum Schlagwort "Wertach"


Brückenschlag über die Wertach

Beim neuen Brückenschlag über die Wertach werden viele Tonnen Beton bewegt

 ➡ Juli 2001 (PDF) Zeitungsartikel

     Schlagwort "Wertach"

 


Morgens in den Wertachauen bei Ettringen

  Heute in den Wertachauen bei -4°C und eisigem NO-Wind

SCHLAGWORT „Wertach“


Floßfahrt auf der Wertach

„Vor Erbauung der Eisenbahnen wurde die Wertach auch zur Foßfahrt benützt. In den Jahren 1468 – 1469 hatten die Augsburger sich gegen Herzog Ludwig von Bayern verfehlt.
Er sperrte daher den Augsburgern nicht nur den Lech, damit sie kein Holz mehr erhalten konnten und als sie am Ursprunge der Wertach Waldungen ankauften, auch noch die Wertach bei Türkheim und Ettringen mit Schranken.
Anfangs März 1469 schickten die Augsburger 70 Mann zu Pferde und 200 zu Fuß, später noch weitere 200 Mann und erst dann konnten die 40 Flöße nach Augsburg abgelassen werden. Die Verpfahlung soll bei der Lang’schen Fabrik gewesen sein.“
➡ (PDF) Originaltext                              ➡  Schlagwort „Wertach“


Die wilde Wertach

“ Über Überschwemmungen wurde natürlich viel geklagt und die Klagen reichen weit zurück.

Am 08. März 1512 beschwerte sich die Gesamtgemeinde bei Herzog Wilhelm in Bayern (1508 – 1550) über einen vorigen Jahres merklich erlittenen Wasserschaden durch die Wertach.
Sie seien der Gefahr preisgegeben, das der ganze Flecken (diesen Namen nach müsste Ettringen einzelne städtische Rechte besessen haben) samt ihren Stücken und Gütern von dem wilden Wasser hinweggeführt werden.  
Mit welch reißender Wucht das Wasser die „Wette“ herabströmte, musste einmal der Türkheimer Bote, von Augsburg kommend, erfahren. 
Trotz Warnung der Leute wollte er das Wasser durchfahren. Dasselbe stürzte den Wagen um und die ganze Wagenladung, bestehend aus Bierfässern, Salz, Zucker, Kaffee, Brot wurde fortgeschwemmt oder vernichtet.“ ➡ (PDF) weiterlesen Originaltext

➡ Drei schwabische Dörfer „Die Wertach“                      ➡ Schlagwort „Wertach“


Morgens an der Wertach beim Oberen Wehr

➡ Schlagwort „Natur“               ➡ Schlagwort „Wertach“


Blick zurück: Bau und Weihe des Wertachstegs 1984

Baubeginn

  • Ein Steg entsteht
  • Wertachsteg offiziell eingeweiht
    Maßnahme dient der Sicherheit – Übergang soll Menschen verbinden

    ➡  PDF) MZ Zeitungsartikel

Papierfabrik
Überblick 

 


Blick zurück: Einweihung Brücke Siebnach 1981

Einweihung 1981Archiv Dr. Martin Kleint


Die Wertach am oberen Wehr

Heute Vormittag bei etwa -10°C 


Bauarbeiten in der Wertach bei Ettringen

 

In das Flussbett werden derzeit zur Renaturierung der Wertach Stromschnellen gebaut. 

 

 

Welch großes Unglück die „wilde Wertach“ in der Weihnachtszeit vor ca. 200 Jahren über die Gemeinde Ettringen brachte, ist aus den Aufzeichnungen des Baders und Gemeindevorstehers Matthias Müller zu ersehen: „Am 21. Dezember 1819 kam die Wertach ins Dorf. Drei Tage lang war das Wasser in allen Scheunen und Häusern…“


Der Bau der Ettringer Umgehungsstraße

Ein besonderes Kapitel in Ettringen, was den Verkehr und die Straßen anbelangt, war für den Bürgermeister und Gemeinderat das viel diskutierte Problem: Umgehungsstraße.

Mappa Specialis von 1767

Wir müssen weit zurückgehen, nämlich in das Jahre 1767 da schlug der Geometer Adrian Riedl schon eine Ostumgehungsstraße für Türkheim und Ettringen vor, was aus der „Mappa Specialis“ hervorgeht. Das Original des Planes liegt als Nr. 7696 in der Bayerischen Staatssammlung. Riedl entwarf damals folgende Streckenführung: „von Tyrckheim aus über den Wertach Flus, sodan über verschiedene wisgründ und Weidenschafften, bis dahin, wo solche widerum auf die Alte Landstraß eintrift und sodan nach Hyltefing weiters fortgehet.“ 

In den siebziger Jahren kam dann ein neuer, aktueller Vorschlag auf den Tisch. Jetzt ging die geplante Streckenführung im Westen am Ort in der Nähe des Felderhofes vorbei, die Tussenhauser Straße sollte die Umgehungsstraße kreuzen, um dann schräg bis zur Staatsstraße nach Hiltenfingen halbwegs zwischen Ettringen und Siebnach zu verlaufen. Bald wurde er wieder verworfen und nach kurzer Zeit einigte man sich auf die Osttangente, die südlich die Türkheimer Straße verließ und dann östlich an der Ortschaft vorbeilief bis sie nördlich der Papierfabrik auf die Staatsstraße wieder traf. Die Angelegenheit war so weit gediehen, dass die Gemeinde die Straße ausmessen ließ und in den Flächennutzungsplan aufnahm. 

Geplante UmgehungsstraßeSo weit, so gut. Anfang des Jahres 1998 wurde das öfters aufgeschobene Problem schließlich akut, da der LKW Verkehr der Papierfabrik ein sehr beängstigendes Ausmaß annahm. Hatte man doch nur das Thema auf kleinem Feuer weiter gekocht, ohne dass sich jemand dabei die Finger verbrannte. Den Mund verbrannten sich dann doch etliche, als im Mai 2002 die brisante Angelegenheit ernstlich angepackt wurde. Da gab es einmal die Probleme mit dem zu beachtenden Wasserschutzgebiet und dem des Wiesenbrütergebietes, welches die Naturschutzbehörde mit Zähnen und Klauen verteidigte. Beide mussten unbedingt beachtet werden. Weiterhin mussten Gastwirtschaften, Bäcker und Metzger mit vielleicht beträchtlichen Mindereinnahmen rechnen (Hatten wir nicht schon einmal diese Diskussion vor 200 Jahren in gegensätzlicher Meinung gehabt?). Auf der anderen Seite sollten die Anlieger der Durchgangsstraße Lärm und Staub in ziemlich unerträglichem Maße dulden, ganz abgesehen von der Gefahr der Straßenüberquerung von Kindern, Alten und Behinderten? Als dann im August 2002 eine Bürgerversammlung die Planung offenlegte bildeten sich zwei Parteien, die sich heftig befehdeten. Die Einen wollten die Umgehung und die Anderen wollten zunächst keine, jedoch dann wiederum an einer anderen Stelle. Kurzum es kam zu einem klärenden Bürgerentscheid, bei dem die Einwohner mit 80% für die Umgehung im östlichen Bereich stimmten.

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