Überblick 800 v. Chr. bis heute

Dr. Martin Kleint 1977

 

Eine Chronik bis ins Jahr 2010 von Dr. Martin Kleint.

Erweitert von Michael Wolf

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800 – 450 v. Chr. Hallstattzeit, Grabhügel beiderseits der Tussenhauser Straße.
500 – Zeitwende   Keltenzeit – Vindelizier.
202 n. Chr. Die Römerstraße Augsburg-Kempten wird erneuert.
233 – 260   Alemanen dringen in unser Gebiet ein.
um 400 Die Römer verlassen unsere Gegend.
um 500     Entstehung der -ingen Orte, also Ettringens.
955     Schlacht auf dem Lechfelde, Otto I. besiegt die Ungarn.
1056 Erste urkundliche Erwähnung Ettringens10 Höfe und eine Kirche stehen bereits.
1200     Der Maierhof und mehrere Güter zu Ettringen werden an den Probst zum Heiligen Kreuz in Augsburg verpfändet.
Die Taverne (Gasthof Adler) besteht bereits.
1280
  • Ettringen ist ein bayer. Amt mit eigener niederer Gerichtsbarkeit und Zoll. 
  • Das Gut Ostettringen und die Mühle werden das erste Mal erwähnt.
1386   Erste urkundliche Nennung eines Ettringers, »Conrad des Ostheimers«.
um 1500 Bau des unteren Turmteiles der Kirche. Gut Ostettringen erhalten die Welser.
1518 Kaiser Maximilian I. zieht durch Ettringen.
1524 / 25 Bauernaufstand, hauptsächlich im benachbarten Angelberg und Irmazhofen.
1553 Bau einer Mahl- und Schneidemühle in Ostettringen von Bartholomäus Welser.
1622 Beginn der Niederschrift von Taufe, Hochzeit und Tod im Matrikelbuch der Pfarrei Ettringen.
1627 – 1629 Pestzeit
03.06.1632 Der Schwedenkönig Gustav Adolph zieht durch Ettringen.
1632 – 1634 Schwedisch-kroatische Besatzung.
1635 – 1636 Französisch-kaiserliche Besatzung.
1639 Ein Marius Wagner wird als Cantor genannt, der bestimmt auch Schulmeister war.
1646 Schweden und Franzosen ziehen von Augsburg kommend durch unser Gebiet.
1648 Ettringen erwacht wieder
23.09.1666 Herzog Maximilian Philipp kauft die Grafschaft Schwabegg mit Ettringen.
1680 Das Erdkirchlein wird zugeschüttet und die Kirche umgebaut.
1682 Ettringen wird an das Kastenamt Türkheim grundbar.
1685 Der Wessobrunner Stukkateur Matthäus Styler siedelt sich in Ettringen an (†1710).
um 1700 Bau des alten Pfarrhofes in der Tussenhauser Straße, der „Taverne“ und des Scharfrichterhauses.
1711
1740 Erste Erwähnung des Scharfrichters.
1786 Bau der jetzigen Kirche durch Martin Stiller.
1786 / 87 Auftragen der Deckenfresken von Wink.
1790 Orgel und Hochaltar werden eingebaut.
1796 Monarchistische Franzosen plündern das Dorf.
1807
1808 / 09 Bau der ersten Wertachbrücke.
1809 Fertigstellung der Straße Türkheim-Ettringen-Schwabmünchen.
1811 Altarbild gemalt von Konrad Huber aus Weißenhorn.
ab 1830 Begradigung und Tieferlegung der Wertach.
1837 Die erste Eilpost fährt zwischen Augsburg und Mindelheim über Ettringen.
1860
1865 Bau einer Schule, des heutigen „Gelben Hauses“.
1874 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1875 Die alte Wertachbrücke wird durch eine neue ersetzt.
1878 Einstellung der Ziegelei auf dem Ziegelstadel.
1885 Bau einer Dampfsäge.
1896 Bau der Holzstoffabrik.
1897 Eine Postagentur wird in Ettringen eingerichtet.
1902 Bau der ersten gemeinschaftlichen Wasserversorgung.
1905 Gründung des Raiffeisenverbandes und der Kasse.
1906 Einbau einer Uhr und Anbringung von Zifferblättern am Kirchturm.
1908 Eröffnung der Bahnstrecke Türkheim-Ettringen.
1910
1911 Eröffnung der Bahnstrecke Markt Wald-Ettringen.
1912 Eine Molkerei wird gebaut, das jetzige Gemeindeamt.
1915 Schließung von Brauerei und Schenke im Gut Ostettringen.
1921 / 22
1924 Eröffnung der ersten Arztpraxis.
1927
  • Bau der alten Turnhalle.
  • Bau des ersten Hauses in der Ostsiedlung
  • Bau eines neuen Brunnens auf dem Hahnenbichl.
  • Eröffnung der ersten Tankstelle.
1929 Bau einer neuen Wertachbrücke.
1939 / 40 Fester Ausbau der Tussenhauser Straße.
27.04.1945 Einmarsch der Amerikaner in Ettringen.
1948 Eröffnung der Apotheke.
1949 Installation des jetzigen Geläuts.
1950 / 51 Flurbereinigung.
1952
1953
1957 Bau des ersten Hauses in der Westsiedlung.
1959
1961 Teerung der Straße nach Siebnach.
1961 / 62
  • Außenrenovierung der Kirche.
  • Bau des Feuerwehrhauses.
1962 Bau der evangelischen Kirche.
1962 / 63 Bohrung eines neuen Brunnens südlich des Dorfes.
1964
1965 Innenrenovierung der Kirche, neues Laiengestühl.
1968
1968 / 69 Bau eines zweiten Schulhauses.
1969
1970
1972
1973
1973 / 74 Bau eines neuen Wasserbrunnens.
1975 Einweihung der neuen Schulturnhalle.
1977
  • Einbau einer elektrischen Uhr auf dem Kirchturm.
  • Bau des Sportplatzes im Sportzentrum.
1978
1979 
1980
1981
1982
1983
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
  • Wendelinskapelle Traunried wird renoviert.
1991
1992
  • Aussiedlerheim wird in Fertigbauweise errichtet.
  • Siebnach schließt sich mit der Trinkwasserversorgung dem Staudenwasserzweckverband an.
  • Zweite Gruppe im Kindergarten Siebnach eingerichtet; Einweihung der neuen Räume.
  • Eröffnung des Wertstoffhofes in Ettringen.
1993
1994
  • Zwei neue Baugebiete werden erschlossen: „Hinterm Dorf“ und „Südlicher Krautgarten“.
  • Anschluß Ettringens an das Gasnetz.
  • Neue Datenverarbeitung für das Gemeindeamt; die Sitzungen werden in die Schule verlegt.
  • Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Siebnach.
1995
1996
1997
1998 
1999
2000
2001
2002
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2007
2008
 2009
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