Suchergebnisse für "Soziale Mitte"


Betriebsausflüge / Der Gourmet

Ja, wo laufen sie denn? Wenn sie sich nur nicht verlaufen!
               oder B e t r i e b s a u s f l ü g e

Jeder gut geführte Betrieb veranstaltet einmal im Jahr einen Betriebsausflug. Ein „Gstudierter“ würde sagen: „Eine solche Veranstaltung stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und verbessert die sozialen, zwischenmenschlichen Kontakte zwischen Individuen.“ Was uns einen Lehrerausflug so attraktiv erscheinen läßt, ist die Tatsache, daß meist die Schule ausfällt (wenigstens ein Teil) und daß es uns Spaß macht. Deshalb vernahm man folgende Durchsage, die meist im Herbst im Schulhaus zu hören war, mit besonderem Entzücken: „Heute haben wir unseren allgemeinen Wandertag, und um 11.00 Uhr trifft sich das Kollegium in der Pausenhalle.“
Was tat das Kollegium dort? Es bereitete sich mehr oder weniger schnell darauf vor, zum bereitgestellten Bus zu schlendern. Nach mehrmaligem Abzählen wurde meist die Vollzähligkeit des Lehrkörpers festgestellt und die Fahrt konnte beginnen.
Die Reiseziele wurden nach ganz verschiedenen Kriterien ausgewählt; doch besonders wichtig war, daß eine „ausgedehnte“ Wanderung dabei war.

So fuhren wir mit der Staudenbahn, was heute nicht mehr möglich ist, nach Walkertshofen und stapften im tiefen Wald rund um den Burgberg, oder ließen uns von der Firma Baumeister, die uns immer kostenlos mit einem Luxusbus transportierte, nach Irsee bringen. Von dort wanderten
wir nach einem feudalen Mittagessen nach Kaufbeuren an den „Kamin“, wo dann eine mehr oder weniger ruhige Kugel geschoben wurde. Überhaupt war das gemeinsame Essen bei einem Ausflug immer etwas Besonderes, wobei unser Chef ganz hervorragende Feinschmeckerlokale vorschlagen konnte.

Aber vom Essen weg wieder zum Wandern

Wir wagten uns sogar bis zu den Alpen vor, als wir nach Seeg zum Schwaltenweiher (etwas für Schlauchbootfahrer) und Alatsee oder sogar leicht bergauf zu den Ruinen Eisenburg, Freyberg und zum Hopfensee unsere Fahrten ausdehnten. Noch weiter hinein in die Bergwelt trieb uns unser Tatendrang, als unser Chef eine Reise nach Reutte mit einer Wanderung nach Heiterwang vorschlug. Dabei wußten nun nicht alle, ob das Ziel Heiterwang oder der Heiterwanger See war. Aber wie bei jedem Ausflug kommen alle wieder zusammen, wenn man nur lange genug wartet, auch wenn es bald dunkel wird.

So war es auch bei einer Bergtour auf den Breitenberg, bei der einige die mechanische Abstiegshilfe in Anspruch nahmen, während andere mit Stöckelschuhen die Belastbar-
keit ihrer Fußgelenke, Bänder und Sehnen zu testen versuchten. Die Seilbahn wurde auch benutzt als ein Ausflug ins Tannheimer Tal und aufs Füssener Jöchle unternommen wurde. Ganz mutige Berggemsen erklommen die Läuferspitze und wären dann beim Abstieg fast vom Weg abgekommen, was zur Folge gehabt hätte, daß ein Konrektorposten vorzeitig frei geworden wäre. Glücklicherweise kamen alle wohlbehalten im Tal an, wo dann bei einer zünftigen Einkehr der Besitzer des größten Riechorgans mit Hilfe einer Schnupfmaschine ermittelt wurde.

Gut genährt trat man dann jedesmal die Heimfahrt an, die mit eigenem Chorgesang, vom Sopran bis zum Baß war alles vertreten, recht kurzweilig gestaltet wurde.
Man sieht, solche Betriebsausflüge bieten für jeden etwas und wir möchten unserem Chef dafür danken, daß er immer ein offenes Ohr für dieses Vergnügen hatte.

                                                                                                                      Jakob Trauner

 


DER GOURMET

Sitz mit Freunden ich beim Essen,
rede, trinke, fühl mich gut,
hab die „Linie“ fast vergessen,
packt mich jedesmal die Wut,
wenn besonders schlaue Leute
plötzlich Kalorien zählen
und als Prediger von heute
andere mit Diäten quälen.

In Gesellschaft unseres Leiters
ist mir das noch nie passiert.
Er bekennt ganz ohne weiter’s
frank und frei und ungeniert:
„Guter Wein und gute Speisen
lassen manche Kur vergessen!
Das hab ich gelernt auf Reisen,
bin auf’s Fasten nicht versessen!“

Ob im Süden, Norden, Westen
überall kennt er sich aus,
weiß Lokale – nur die besten
und empfahl uns manches Haus.
Doch mir scheint, die beste Küche,
die liegt gar nicht mal so weit.
Für Ursels feine Kochgerüche
tut kein Hosenbund ihm leid!

 

Trotz der so verwöhnten Zunge
hat er niemals bös’gesprochen
wenn vielleicht ein 9.-Klass-Junge
bei der Prüfung was verbrochen:
Fleisch verbraten oder roh,
Spätzle salzlos oder pappig,
Kuchen speckig oder so –
manchmal war es wirklich „happig“!

Manche Panne fällt mir ein –
Er hat’s mit Humor genommen,
konnt noch loben hinterdrein.
Hoffentlich ist’s ihm bekommen:
Margit Schmids Kaffee mit Bohne,
„Wirtschaftskaffee“ dann genannt,
die Salate meistens „ohne“
Strudel hart und teils verbrannt.

Ja, er kennt sich aus mit Nahrung.
darum ihm ein Lob gebührt,
denn er machte selbst Erfahrung
mit „Mayonaise selbstgerührt“.
Irgendwas ging da daneben. –
Ein Gourmet muß das nicht wissen,
er soll genießen nur im Leben,
und die Muse soll ihn küssen.

                                        Christine Henle

⇒ zurück zum Inhaltsverzeichnis ⇐


Scheidender Bürgermeister Robert Sturm

Artikel des WOCKENKURIER (PDF)

Der scheidende Ettringer Bürgermeister Robert Sturm blickt auf 30 Jahre Amtszeit zurück.
Seit seinem Amtsantritt 1996 habe die hoch verschuldete Gemeinde große Herausforderungen bewältigt, darunter den ➡ Schulneubau, die Sicherung der Wasserversorgung, den ➡ Bau der Umgehungsstraße, neue ➡ Radwege sowie die Lösung des Abwasserproblems in Traunried. Zudem entstanden soziale Projekte wie die ➡ „Soziale Mitte“ für Senioren.

Sturm betont die Bedeutung von Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und sieht die Arbeit im Gemeinderat als wichtigen Lernprozess. Aktuell beschäftigt ihn vor allem die Nachnutzung des ➡ UPM-Papierfabrik-Areals sowie künftige Energiethemen. Trotz seines Rückzugs aus dem Bürgermeisteramt kündigte Sturm an, sich auch weiterhin in der Kommunalpolitik engagieren zu wollen.

Ziele 1996 bei Amtsantritt

Sturm und die Gemeinderatskandidaten Josef Aigster (CSU), Ilse Tschiedert (SPD) und Ulrich Plukas (JU) erläuterten die gemeinsamen Ziele:

  • Es sollten Strategien entwickelt werden, um mehr Gewerbe anzusiedeln. Dazu müsse der Flächennutzungsplan vorangetrieben werden.
  • Die Gemeinde sollte Initiative entwickeln, um die durchaus vorhandenen Flächen auch wirklich zu nutzen. Dies sei auch wichtig zur Schaffung von Arbeitsplätzen, denn die Einwohnerzahl sei zwar stark gewachsen, die Zahl der Arbeitsplätze jedoch nicht.
  •  Zur Ortskernbebauung sollte eine grobe Planung erstellt werden, um für die Zukunft einen Handlungsrahmen zu haben. 
  • Der Bau einer Umgehungsstraße sollte weiter betrieben werden.
  • Was die gemeindliche Finanzmisere betreffe, so mache sie die Dinge zwar nicht einfacher, dürfe jedoch auch nicht überbewertet werden und dazu führen, dass die Gemeinde vor Investitionen grundsätzlich zurückschrecke.
  • ,,Ich bin“, so Sturm, ,für bestmögliche Information innerhalb des Gemeinderats und für eine sachliche, konstruktive Diskussion über Parteigrenzen hinweg. Probleme sind für mich da, um gemeistert zu werden. Die Erhaltung und Förderung des guten Dorf- und Vereinslebens liegt mir sehr am Herzen“.

    Warum sie Robert Sturm für den richtigen Kandidaten halten, erläuterten Plukas, Tschiedert und Aigster:
    Er ist jung und unverbraucht, kennt die Probleme Ettringens und hat gleichzeitig genug Abstand, um sie unvoreingenommen anzugehen. Er hat als Verwaltungsfachmann die ideale Ausbildung, ist kontaktfreudig und hat ein Ohr für die Bevölkerung

    ➡ Kompletter Artikel der MZ (PDF)  


CSU Ettringen/Parteilose Wähler demonstrieren Geschlossenheit

Diese 16 Ettringer Bürgerinnen und Bürger bewerben sich auf der gemeinsamen Gemeinderatsliste von CSU und parteilose Wähler. Zu der einstimmigen Nominierung gratulierten der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Peter Wachler (links), und die Landratskandidatin Verena Winter (rechts). Foto: Kreativstudio Kotonski

Diese 16 Ettringer Bürgerinnen und Bürger bewerben sich auf der gemeinsamen Gemeinderatsliste von CSU und parteilose Wähler. Zu der einstimmigen Nominierung gratulierten der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Peter Wachler (links), und die Landratskandidatin Verena Winter (rechts). Foto: Kreativstudio Kotonski

Einstimmiges Ergebnis

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen kamen Bürgermeister Robert Sturm, der Ortsvorsitzende Ulrich Plukas, Landratskandidatin Verena Winter, Bürgermeisterkandidat Roland Wagner und der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zu Wort. Foto: Marcus Barnstorf

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen kamen Bürgermeister Robert Sturm, der Ortsvorsitzende Ulrich Plukas, Landratskandidatin Verena Winter, Bürgermeisterkandidat Roland Wagner und der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zu Wort. Foto: Marcus Barnstorf

Einstimmigkeit herrschte am Dienstagabend bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen im Café Kellerberg: Roland Wagner, 2. Bürgermeister, wurde ohne Gegenstimme zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 8. März gekürt. Der Siebnacher stellte sich den Anwesenden prägnant und pointiert vor und begründete seine Kandidatur mit seiner Verbundenheit zur Gemeinde und dem Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und die begonnene Arbeit fortzusetzen.

Ebenso einstimmig beschlossen die Wahlberechtigten die gemeinsame Gemeinderatsliste von CSU und parteilosen Wählern. Sie führt Roland Wagner auf Platz 1 an. Es folgen Jan Marx (Platz 2, Gemeinderat), Stefanie Rusp (3, Gemeinderätin), Gerhard Koob (4), Mathias Böck (5), Andreas Rüger (6), Uwe Sternberg (7), Christina Reiber (8, Gemeinderätin), Roland Doll (9, Gemeinderat), Jenny Strüwing (10), Tobias Huber (11), Andreas Wager (12), Julia Holzmann (13), Martin Rusp (14), Carina Seifert (15) und Jan Sobczyk (16, Gemeinderat). Als Ersatzkandidat wurde Daniel Seifert benannt. Somit bewerben sich von den sieben amtierenden CSU-Gemeinderäten sechs erneut, einzig Gabriele Strüwing verzichtet auf eine Wiederwahl. Weiterlesen


Herbstdienstversammlung des Feuerwehrbereichs Unterallgäu Ost

Fast 50 Jahre war Johann Schmid aus Ettringen (Mitte) für die Feuerwehr, darunter 31 Jahre als Kreisbrandmeister, tätig. Für diesen nicht alltäglichen Einsatz für die Gesellschaft dankten Kreisbrandrat Alexander Möbus (links)  und Kreisbrandinspektor  Wolfgang Heimpel (rechts) und überreichten zum Abschied eine personalisierte Uhr.  Foto: Wilhelm Unfried

Fast 50 Jahre war Johann Schmid aus Ettringen (Mitte) für die Feuerwehr, darunter 31 Jahre als Kreisbrandmeister, tätig. Für diesen nicht alltäglichen Einsatz für die Gesellschaft dankten Kreisbrandrat Alexander Möbus (links) und Kreisbrandinspektor Wolfgang Heimpel (rechts) und überreichten zum Abschied eine personalisierte Uhr. Foto: Wilhelm Unfried

Bei der Herbstdienstversammlung des Feuerwehrbereichs Unterallgäu Ost wurde deutlich, dass die Feuerwehren im letzten Jahr weniger Einsätze hatten: 738 statt 1239. Besonders unter der Woche am Tag bleibt die Personaldecke mit nur rund 400 verfügbaren Kräften angespannt. Positiv entwickelt haben sich die Jugend- und Kinderfeuerwehren, die inzwischen 210 Jugendliche und immer mehr junge Kinder für den Feuerwehrdienst begeistern.
Ein zentrales Thema war auch die starke Belastung der Einsatzkräfte, weshalb die psychosoziale Betreuung (PSNV-E) hervorgehoben wurde. Zudem wurden zahlreiche Lehrgänge mit 467 Teilnehmenden durchgeführt, um Ausbildung und Qualifikation weiter zu stärken.
Besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Johann (Hans) Schmid aus Ettringen. 
Er ist seit fast 50 Jahren Mitglied der Feuerwehr Ettringen, war 18 Jahre Kommandant und engagierte sich über drei Jahrzehnte hinweg auch überörtlich – darunter 31 Jahre als Kreisbrandrat. Für dieses außergewöhnliche, jahrzehntelange Engagement erhielt er großen Applaus und als besondere Anerkennung eine personalisierte Wanduhr.

➡ Kreisbrandmeister Johann Schmid verabschiedet


Neuer Netto-Markt eröffnet in Ettringen – ein Stück Lebensqualität kehrt zurück

Netto-Mark an der Tussenhauser Straße in Ettringen

Vom Tante-Emma-Laden zur modernen Nahversorgung
Heute, Dienstag, den 28. Oktober 2025, war es endlich so weit: Die neue Netto-Filiale wurde feierlich eröffnet. Ein Tag voller Begegnungen und guter Laune – fast ganz Ettringen war dabei!

Mit der Eröffnung des neuen ➡ Netto-Marktes an der Tussenhauser Straße  beginnt für Ettringen ein neues Kapitel in der Nahversorgung. Ab heute steht den Bürgerinnen und Bürgern nun ein moderner Supermarkt mit Backshop zur Verfügung – zentral gelegen, gut erreichbar und auf die Bedürfnisse des Ortes abgestimmt.

…1997 Eröffnung eines Obst & Gemüseladens

 

️Einkaufen im Wandel der Zeit – 
Früher: Persönlich, lokal, überschaubar
In den 1950er bis 1980er Jahren prägten kleine Familienbetriebe das Einkaufsbild in Ettringen: Metzgereien, Bäckereien, Gemüseläden und die beliebten „Tante-Emma-Läden“. Einkaufen war damals ein soziales Erlebnis – man kannte sich, tauschte Neuigkeiten aus, und viele Produkte kamen direkt aus der Region. Die Auswahl war kleiner, doch Qualität und persönliche Beratung standen im Mittelpunkt.

…1995 Eröffnung eines Edeka-Marktes

 

1995 und 1997: Geschäftseröffnungen 
Mit dem Aufschwung größerer Supermärkte in den umliegenden Orten verlagerte sich der Einkauf zunehmend dorthin. Mit der Zeit entstand eine Lücke, die besonders für ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Familien ohne Auto spürbar war. Der Wunsch nach einem modernen Markt im Ort wuchs mit den Jahren.

️ Planung und Bau des neuen Marktes
➡ Im Juli 2024 gab der Gemeinderat grünes Licht für den Bau eines Selbstbedienungsmarkts mit integriertem Backshop. Die Arbeiten gingen zügig voran, und als im ➡ Juli 2025 der Baukran abgebaut wurde, galt das als sichtbarer Meilenstein. Mit seiner Lage an der Tussenhauser Straße 32 (86833 Ettringen) ist der neue Markt ideal erreichbar – sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad oder Auto.

Fazit: Mit dem neuen Netto-Markt erhält Ettringen endlich wieder eine zentrale Einkaufsmöglichkeit. Was früher die Tante-Emma-Läden boten – Nähe, Begegnung und Versorgung vor Ort – kehrt in moderner Form zurück. 

 ➡ So kam Ettringen zu seinem neuen Supermarkt


Mitteilung des Bayerischen Rundfunks

…zum Video in das Bild klicken

BR Fernsehen – Abendschau Dienstag, 19. August 2025, 17:30 Uhr
Thema: 

Die Abendschau berichtet über persönliche Reaktionen der Menschen vor Ort, spricht mit Betroffenen und beleuchtet die sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Entscheidung.

  ➡ Beitrag in der Abendschau

    Schlagwort ⇒  Papierfabrik

Siebnacherin mit herausragendem Schulabschluss

…zum kostenpflichtigen Artikel der MZ

Annika Pfandzelter aus Siebnach ist mit einem Fachabiturdurchschnitt von 0,94 die beste Absolventin der FOS Bad Wörishofen.
Nach der Grundschule entschied sie sich bewusst für die Realschule und später für die Fachoberschule, um einen praxisnahen Bildungsweg zu verfolgen. 

Im Herbst beginnt sie ein duales BWL-Studium mit Schwerpunkt Industrie in Ravensburg. Die Praxisphasen absolviert sie in einem Unternehmen in Windach – so kann sie weiterhin in Siebnach wohnen. Der Ort bleibt für sie Lebensmittelpunkt und Rückzugsort.

Neben dem Lernen ist Annika auch musikalisch aktiv: Sie spielt Saxophon in der Musikkapelle Siebnach und verbringt gerne Zeit mit ihren Freunden. Trotz großer Zielstrebigkeit betont sie, wie wichtig ihr ihr soziales Umfeld und das Leben in ihrem Heimatort Siebnach sind.

                              Schlagwort ⇒"Siebnach"

Blick auf die Anschlagtafel bei der Sozialen Mitte

WIR TEILEN MIT:


Ettringer Vereine teilen mit:

Das Ettringer Jugendtheater präsentiert:
– Alarm im Großstadtdschungel
 
➡ Alle Infos (jpg)

Der Gartenbauverein Ettringen informiert:
– Fahrt zum Kreislehrgarten nach Bad Grönenbach
– Busfahrt nach Ludwigsburg (Kürbisausstellung)
– Der praktische Gartenratgeber
➡ Alle Infos (jpg)

Der TSV informiert über die Abteilung:
– Stockschießen 
➡ Alle Infos (jpg)


UPM-Werksschließung in Ettringen – Zusammenfassung der Situation

…zum kostenpflichtigen Artikel der MZ

Hintergrund
Das Unternehmen UPM plant, seinen Produktionsstandort in Ettringen endgültig zu schließen. Damit verlieren alle dort Beschäftigten ihre Arbeitsplätze. Die Entscheidung hat zu großen Spannungen zwischen der Unternehmensleitung, den Beschäftigten und der Gewerkschaft geführt.

Kritik der Gewerkschaft
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) erhebt schwere Vorwürfe gegen UPM. Sie wirft dem Unternehmen vor, sich Gesprächen über eine faire Lösung zu entziehen und nicht gewillt zu sein, mit dem Betriebsrat ernsthaft zu verhandeln. Besonders kritisiert wird, dass UPM keinen sozialverträglichen Übergang für ältere Mitarbeiter anbieten will und nur geringe Mittel für Abfindungen und Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung stellt.
Die Gewerkschaft betont, dass die Beschäftigten dem Unternehmen in der Vergangenheit entgegengekommen seien, etwa durch Kurzarbeit. Die jetzige Haltung des Konzerns empfindet sie deshalb als respektlos und verantwortungslos. Als Reaktion kündigt die IGBCE an, mit politischen und öffentlichen Mitteln Druck auf UPM auszuüben – notfalls auch mit Protestaktionen. Weiterlesen


Ettringen in der Jubiläumsausgabe des WOCHENKURIER

Artikel als PDF

Niedergang der Gastronomie – Nahversorgung gesichert?

Die Situation in der örtlichen Gastronomie sei in seinen Augen „ein Desaster, wie in vielen anderen Orten auch“, so der Bürgermeister, „von den vielen beliebten einstigen Gasthäusern existieren nur noch wenige.“ Und bis vor wenigen Wochen sah es ganz danach aus, als würde diese Bewertung auch auf die Nahversorgung zutreffen.

Damals hatte gerade der Edeka-Markt in der Ortsmitte geschlossen und eine Nachfolge war nicht in Sicht. Es schien so, als würde nur noch Anna-Maria Schmid mit ihrem Frischemarkt in Siebnach die Fahne der Einzelhändler in der Gemeinde hochhalten, abgesehen von der Hofmetzgerei Altstetter in Höfen, der „größten Metzgerei im Landkreis“.
Sturm trat entschieden Gerüchten entgegen, er wolle keine Nahversorgung im Ort. „Im Gegenteil“, so der Bürgermeister, „wobei mir ein Laden vorschwebte, der auch für die nicht-mobilen Einwohner da ist.“
Nun, der wird es zwar nicht, dafür wurde eine Bauvoranfrage auf Errichtung eines Netto-Marktes in der Tussenhausener Straße eingebracht, für die der Gemeinderat kurz vor der Sommerpause die Signale auf „grün“ stellte. Vielleicht wird es ja doch was mit der Nahversorgung in Ettringen.

Im Kümmern um die älteren Bürger sieht Sturm eine wichtige Aufgabe, die er bei den Ehrenamtlichen in der Gemeinde, allen voran bei der Seniorenbeauftragten Gabriele Strüwing mit ihrem Ehrenamtlichen-Verein „Dahoim“, in guten Händen weiß. Als Treffpunkt gilt seit 2019 der Seniorentreff „Soziale Mitte“ mit Tagespflege im Dorfzentrum, ein „Leuchtturmprojekt“!

 ➡ Beitrag in der Jubiläumsausgabe des WOCHENKURIER (PDF)