Scheidender Bürgermeister Robert Sturm

Artikel des WOCKENKURIER (PDF)

Der scheidende Ettringer Bürgermeister Robert Sturm blickt auf 30 Jahre Amtszeit zurück.
Seit seinem Amtsantritt 1996 habe die hoch verschuldete Gemeinde große Herausforderungen bewältigt, darunter den ➡ Schulneubau, die Sicherung der Wasserversorgung, den ➡ Bau der Umgehungsstraße, neue ➡ Radwege sowie die Lösung des Abwasserproblems in Traunried. Zudem entstanden soziale Projekte wie die ➡ „Soziale Mitte“ für Senioren.

Sturm betont die Bedeutung von Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und sieht die Arbeit im Gemeinderat als wichtigen Lernprozess. Aktuell beschäftigt ihn vor allem die Nachnutzung des ➡ UPM-Papierfabrik-Areals sowie künftige Energiethemen. Trotz seines Rückzugs aus dem Bürgermeisteramt kündigte Sturm an, sich auch weiterhin in der Kommunalpolitik engagieren zu wollen.

Ziele 1996 bei Amtsantritt

Sturm und die Gemeinderatskandidaten Josef Aigster (CSU), Ilse Tschiedert (SPD) und Ulrich Plukas (JU) erläuterten die gemeinsamen Ziele:

  • Es sollten Strategien entwickelt werden, um mehr Gewerbe anzusiedeln. Dazu müsse der Flächennutzungsplan vorangetrieben werden.
  • Die Gemeinde sollte Initiative entwickeln, um die durchaus vorhandenen Flächen auch wirklich zu nutzen. Dies sei auch wichtig zur Schaffung von Arbeitsplätzen, denn die Einwohnerzahl sei zwar stark gewachsen, die Zahl der Arbeitsplätze jedoch nicht.
  •  Zur Ortskernbebauung sollte eine grobe Planung erstellt werden, um für die Zukunft einen Handlungsrahmen zu haben. 
  • Der Bau einer Umgehungsstraße sollte weiter betrieben werden.
  • Was die gemeindliche Finanzmisere betreffe, so mache sie die Dinge zwar nicht einfacher, dürfe jedoch auch nicht überbewertet werden und dazu führen, dass die Gemeinde vor Investitionen grundsätzlich zurückschrecke.
  • ,,Ich bin“, so Sturm, ,für bestmögliche Information innerhalb des Gemeinderats und für eine sachliche, konstruktive Diskussion über Parteigrenzen hinweg. Probleme sind für mich da, um gemeistert zu werden. Die Erhaltung und Förderung des guten Dorf- und Vereinslebens liegt mir sehr am Herzen“.

    Warum sie Robert Sturm für den richtigen Kandidaten halten, erläuterten Plukas, Tschiedert und Aigster:
    Er ist jung und unverbraucht, kennt die Probleme Ettringens und hat gleichzeitig genug Abstand, um sie unvoreingenommen anzugehen. Er hat als Verwaltungsfachmann die ideale Ausbildung, ist kontaktfreudig und hat ein Ohr für die Bevölkerung

    Kompletter Artikel der MZ (PDF)  


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