Historisches


Siebnach im Dritten Reich: Der Rücktransport ins Ungewisse

Stefan Schmid erinnert sich:

Als erste wurden die polnischen Zivilarbeiter wie sie offiziell bezeichnet wurden, Anfang Juni in ihre Heimat transportiert.(…) ➡ weiterlesen (PDF)

Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Siebnach im Dritten Reich: Überprüfung aller Personen die sich im Dorf aufhalten

Stefan Schmid erinnert sich:

Es war an einem Wochentag in der dritten Maiwoche, da mussten sich sämtliche männlichen Personen im Hofraum des abgesetzten Bürgermeisters Sirch einfinden (…) ➡ weiterlesen PDF 

     Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

 


Siebnach im Dritten Reich: SS-Einheit hält Pfandzelter Hof besetzt

Pfandzelter-Anwesen auf dem Kusterberg

Pfandzelter-Anwesen auf dem Kusterberg

 Stefan Schmid erinnert sich:

SS – Einheit hielt vier Wochen nach der Kapitulation das Pfandzelter-Anwesen auf dem Kusterberg noch immer besetzt.
Durch die Unterbrechung der 10 KV Hochspannungsleitung am östlichen Ortsrand hatte das Dorf acht Tage keinen Strom.
Die Molkerei, die kurz vor dem Krieg grundlegend modernisiert wurde, war besonders betroffen. Aber Betriebsleiter Georg Stegmann sen. und Käsermeister Josef Schmid, ein polnischer Zwangsarbeiter und fünf weibliche Kräfte hatten die Lage im Griff.
As dann der Betrieb wieder normal (…)  ➡ weiterlesen PDF

➡ Wanderung zum Kusterberg (Pfandzelter 2011)

                   Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Damals und heute beim Elektro Rindle

Wohnhaus und Oekonomiegut des Chirurgen Alois Müller in Ettringen Haus Nr. 17

Dachbodenfund von H. Rindle-Greenfield

Der Bader (Rindle) damals und heute 
Der Ettringer Bader  von Lehrer Müller
➡ Geschichte der Firma Rindle 
Bürgermeister in Ettringen
Schlagwort „Damals und heute“

» Weitere Infos hier: Rindle Elektro


Ein Bauernhof im Wandel der Zeit

Hauptstraße 25 – Hausname „Hirle Maur'“
1963 wurde von Toni Maurer auf dem Bauernhof seines Vaters eine Autowerkstatt eröffnet.

Das Anwesen in den 50ern

Das Anwesen in den 50ern

     Ausbau der Ortsdurchfahrt   -   Schlagwort "Damals und heute"

Presse 1848: Pfarrer für Siebnach gesucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 


(Die Erledigung der Pfarrei Siebnach betreffend.)
Im Namen seiner Majestät des Königs.

Durch die Resignation des Pfarrers Georg Luidl, ist die Pfarrei Siebnach erledigt worden.
Dieselbe liegt in der Diözese Augsburg und dem k. Landgerichte Türkheim und zählt 602 Seelen und 1 Schule.(…)
Artikel im Intelligenz Blatt vom März 1848 als PDF

     Drei schwäbische Dörfer "Pfarrer im Kirchspiel Siebnach"

Presse 1842: Erneute Brandstiftung in Ettringen

 

 

 

 

 

 

 

Vergangenen Donnerstag Abends um 8 Uhr brannte der Stadel des Schenkenberg’schen Gutes in Ettringen ab; das Feuer scheint gelegt worden zu sein, wie jenes, das vor einigen Monaten mehrere andere Oekonomiegebäude dieses schönen Anwesens verzehrte.
Artikel der Landbötin vom Januar 1842 als PDF

              Drei Schwäbische Dörfer "Gut Ostettringen"

Siebnach im Dritten Reich: Die toten KZ Häftlinge von Igling

Erinnerungen von Stefan Schmid:

Als die amerikanischen Panzer am 28. April zum Bunker von lgling kamen, waren die Soldaten so schockiert, dass sie sofort ihren Kommandierenden verständigten.
Das nachfolgende Transport- Bataillon  musste von jedem umliegenden Ort mindestens 50 Bewohner mit  LKW’s zum Bunker nach lgling bringen um deutsche Zeugen für das schwere Verbrechen der Nazis zu haben.
Vielen Leuten wurde übel und sie mussten sich übergeben und wieder andere wurden ohnmächtig als sie tausende zerfetzte Tote sahen. Der Verwesungs-geruch tat ein Übriges.

Es war schon über eine Woche her, dass ich mit dem Fahrrad vormittags nach Türkheim unterwegs war und die schweren Explosionen hörte.  Eine riesige Rauchwolke die aussah wie ein Atompilz stieg gegen den Himmel ( ➡ Das Ende naht (PDF)).
Man wollte das zwei Meter dicke Rundbogengewölbe, aus Beton, zum Einsturz bringen um alle 4000 Insassen darunter zu begraben und so das schwere Verbrechen für immer vertuschen.

                     Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

 

 

Siehe auch:
Auf den Spuren der Geschichte im Raum Landsberg

Im Gegensatz zu den milden Haftbedingungen Hitlers während seiner Haft in Landsberg, litten unter dem NS-Regime politische Gefangene unter unsäglichen Haftbedingungen, u.a. auch der Münchner – Pater Rupert Mayer (1938 in Landsberg für die Gefangenenkartei fotografiert), wegen seiner Predigten gegen die nationalsozialistische Unmenschlichkeit.

Auf den Spuren der Geschichte im Raum Landsberg


Eine Zeitzeugin erzählt: Als in Mindelheim die Seuche grassierte

MINDELHEIMER ZEITUNG. Helene Steidele in jungen Jahren. Das Foto entstand 1949.

MINDELHEIMER ZEITUNG. Helene Steidele in jungen Jahren. Das Foto entstand 1949.

In der Stadt herrschte vor 71 Jahren schon einmal der Ausnahmezustand. Ursache war ein gefährlicher Virus. Wie Helene Steidele die Zeit damals erlebt hat.


Für etliche ältere Unterallgäuer ist die Corona-Pandemie nicht die erste Seuche, die sie erleben. Bei MZ-Leserin Helene Steidele aus Mindelheim weckt die derzeitige Situation Erinnerungen an 1949. „Im März 1949 grassierte in Mindelheim eine Krankheit, die zunächst als Grippe gedeutet wurde“, schreibt sie. „Als bei den Patienten nach zehn Tagen das hohe Fieber nicht sinken wollte, wurden Blut- und Stuhlproben ins Labor geschickt und die erschreckende Antwort lautete: Typhus.“(…)  ➡ weiterlesen mz-online


Siebnach im Dritten Reich: Der Fliegerangriff auf Schwabmünchen

Am 4. März 1945 wurde Schwabmünchen von einem schweren Bombenangriff heimgesucht, bei dem 61 Einwohner getötet wurden. Da der Zugang zu Luftschutzbunkern Kriegsgefangenen, Polen und sogenannten Ostarbeitern ab 1942 grundsätzlich untersagt wurde, befand sich unter den Opfern vier osteuropäische bzw. russische Zwangsarbeiter: drei Männer vom Lager Kroen und eine Zwangsarbeiterin, die als Landarbeiterin verzeichnet wurde. Ein Viertel des Stadtgebietes wurde total zerstört, zwei Drittel wurden schwer beschädigt. Am 27. April 1945 sind die Amerikaner kampflos in Schwabmünchen einmarschiert. (WIKIPEDIA)

Ein Bild der Verwüstung: So sah die Fuggerstraße nach dem Bombenangriff aus. Das Gebälk des Kirchturms war bereits in sich zusammengestürzt.

Ein Bild der Verwüstung: So sah die Fuggerstraße nach dem Bombenangriff aus. Das Gebälk des Kirchturms war bereits in sich zusammengestürzt. Bild Stadtarchiv Schwabmünchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erinnerungen von Stefan Schmid

Am Sonntag, den 4. März 1945 lag ich vormittags auf dem Sofa in der Wohnstube und hörte den Luftalarm-Sender der mit seiner Erkennungsmelodie in Betrieb war. Das war das Signal, dass demnächst eine Warnung über feindlich Bomber, die sich in unserem Raum befinden, gemeldet wird.(…) ➡ weiterlesen (PDF)

Schwabmünchner „Zeitzeugen des Grauens“ erzählen… 

Alle Infos zum Film und die aktuellen Vorführtermine…
                  Geschichte: Siebnach im Dritten Reich