Lokalnachrichten


Gestriges Unwetter im Unterallgäu

 

 

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Tag der offenen Gartentür: Traunried begeistert mit vier besonderen Gärten

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Beim Tag der offenen Gartentür war der kleine Ettringer Ortsteil Traunried ein besonderer Anziehungspunkt: Vier der insgesamt acht teilnehmenden Gärten im Unterallgäu befanden sich dort. Besucher konnten ganz unterschiedliche Gartenkonzepte entdecken und zahlreiche Anregungen für den eigenen Garten mitnehmen.

Die vier vorgestellten Gärten:

  • Ingrid Koller präsentierte ihren sogenannten „Null-Euro-Garten“, in dem überwiegend Pflanzen wachsen, die sich selbst aussäen oder vom Wind verbreitet werden. Besonderes Interesse galt ihrer historischen Seifenküche, in der sie Naturseifen mit Ringelblumen und Rosenblättern aus dem eigenen Garten herstellt.
  • Conny Haußmann und Rosi Müller zeigten ihren rund 1.000 Quadratmeter großen naturnahen Garten mit Bauerngarten, Heilkräutern, Obstbäumen und Gewächshaus. Viele Besucher informierten sich über die japanische Kompostiermethode Bokashi sowie den im Garten wachsenden Szechuanpfeffer.
  • Bernhard und Regina Kraus führten durch ihren Gemüse- und Naschgarten mit zahlreichen Beeren- und Obstsorten. Außerdem beeindruckten ein selbst gebautes Backhaus mit Holzofen, ein Kräutergarten mit Trockenmauer sowie selbst gefertigte Gartenmöbel.
  • Johannes und Daniela Wagner präsentierten einen außergewöhnlichen exotischen Garten mit rund 30 Jahre alten chinesischen Hanfpalmen, Zitrus- und Olivenbäumen, Kakteen sowie Feigen- und Granatapfelsträuchern. Auch Papageien, Sittiche und Schildkröten gehören zu ihrem Garten. Die Pflanzen werden im Winter mit speziellen Schutzkonstruktionen vor Frost bewahrt.

    Trotz zeitweiligen Regens war die Veranstaltung gut besucht. Besonders geschätzt wurde, dass gleich vier sehr unterschiedliche Gärten in einem kleinen Ort besichtigt werden konnten und viele praktische Tipps zur naturnahen Gartengestaltung vermittelt wurden. 


Zum 100. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche

Hermine Keller aus Ettringen hat ihren 100. Geburtstag gefeiert und ist derzeit die einzige Hundertjährige der Gemeinde. Gemeinsam mit ihrer Familie sowie Vertretern von Landkreis und Gemeinde beging sie ihren Ehrentag. Die aus dem Sudetenland stammende Frau kam nach ihrer Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkriegs nach Ettringen und lebt seit 1953 in ihrem Haus in der Ahornstraße.
Trotz ihres hohen Alters ist sie noch sehr selbstständig und erledigt viele Arbeiten im Haushalt und Garten selbst. Ein besonderes Geheimnis für ihr langes Leben kennt sie nicht.  

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20 Jahre Leitung des Ettringer Kindergartens

Erika Silbernagl arbeitet seit über 40 Jahren als Erzieherin – also ungefähr seit der Zeit, als „Medienerziehung“ noch bedeutete, dass man nicht zu nah am Röhrenfernseher sitzen soll.

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Früher, gab es mehr Omas. Heute gibt es mehr WhatsApp-Gruppen, Frühförderung und Eltern, die sich fragen, ob ihr zweijähriges Kind schon genügend Englisch, Yoga und musikalische Früherziehung bekommt.
Die Kinder selbst? Kinder bleiben Kinder.
Sie essen weiterhin Sand, ziehen sich ungern an und finden Pfützen spannender als pädagogisch wertvolle Angebote.

                  Schlagwort ⇒ Kindergarten

Glanzvoller Höhepunkt in Siebnach

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Das 54. Bezirksmusikfest des Allgäu-Schwäbischer Musikbund in Siebnach erreichte mit dem traditionellen Gemeinschaftschor und dem großen Festumzug seinen feierlichen Höhepunkt. Unter dem Motto „Hand in Hand: Siebnach feiert mitanand!“ stand das gesamte Wochenende ganz im Zeichen der Blasmusik, der Dorfgemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements. Der Ort verwandelte sich in ein Zentrum gelebter Tradition im Unterallgäu.

Dabei war das Bezirksmusikfest nur einer von mehreren Anlässen zum Feiern. Gleichzeitig fanden auch das 69. Gauschießen sowie Jubiläumsfeiern zu 280 Jahren Vereinsleben statt, getragen von Feuerwehr, Schützenverein, Jugendgruppen und Musikanten. Die Organisatoren meisterten laut Bericht eine enorme logistische Herausforderung und stellten eindrucksvoll unter Beweis, wie stark der Zusammenhalt im Dorf ist.

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Schon am Vormittag begann das musikalische Programm mit einem Auftritt der Musikkapelle Sarnthein aus Südtirol, die zahlreiche Besucher begeisterte. Anschließend versammelten sich hunderte Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Bezirk auf der Festwiese zum Gemeinschaftschor. Ein besonders eindrucksvoller Moment war der traditionelle Musikantengruß: Auf Kommando streckten die Musiker ihre Instrumente in den Himmel und boten damit ein imposantes Bild. Weiterlesen


Siebnach feiert …

Im Ettringer Ortsteil Siebnach findet derzeit eines der größten Gemeinschaftsfeste der Region statt. Unter dem Motto „Hand in Hand – Siebnach feiert mitanand“ feiern gleich vier Ortsvereine gemeinsam ihre Jubiläen. Anlass sind:

  • 150 Jahre Feuerwehr
  • 65 Jahre Musikverein
  • 40 Jahre Schützenverein
  • 25 Jahre JugendClub

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Zusätzlich richten die Vereine gleichzeitig das 54. Bezirksmusikfest und das 69. Gauschießen aus. Das gesamte Fest gilt als außergewöhnliches Beispiel für Zusammenhalt im Dorf. Über zweieinhalb Jahre lang wurde geplant und organisiert. Mehr als 450 Helferinnen und Helfer aus Siebnach und umliegenden Orten unterstützen den Ablauf. Mittelpunkt des Festes ist ein großes Festzelt mit Platz für etwa 2500 Gäste.

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 Der Vorsitzende des Musikvereins, Gerhard Wiedemann, betonte im Bericht besonders das starke Gemeinschaftsgefühl. Trotz des enormen Aufwands sei die Zusammenarbeit hervorragend gewesen. Genau dieses Miteinander ziehe sich durch das ganze Fest.

Der Auftakt der Feierlichkeiten begann mit einem großen Bieranstich. Dafür waren prominente Gäste nach Siebnach gekommen. Die bayerische Bierkönigin Anna Winkler reiste extra aus Unterfranken an. Gemeinsam mit der Weinprinzessin Lisa Krämer eröffnete sie das Fest. Der neue Bürgermeister Roland Wagner hatte ihren Besuch organisiert. Anna Winkler benötigte nur zwei Schläge für den Bieranstich, bevor das Bier in die Maßkrüge floss.

Kurz danach folgte ein weiterer prominenter Programmpunkt. Der bekannte Kabarettist Wolfgang Krebs trat auf und erschien verkleidet als Markus Söder im Festzelt. Unter großem Applaus zog er ein und sorgte mit seinem Bierzeltprogramm für zahlreiche Lacher. Neben Söder imitierte er auch Hubert Aiwanger und Edmund Stoiber. Das Publikum reagierte begeistert auf die humorvollen Einlagen.

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Mountainbike-Renntag in Ettringen

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Beim Mountainbike-Renntag des Allgäuer Kids-Cups in Ettringen verwandelte sich der Bikepark des gastgebenden Vereins in eine stark besuchte Rennarena mit spannenden Wettkämpfen und großer Begeisterung entlang der Strecke. Fahrerinnen und Fahrer aus der gesamten Region traten auf einem technisch anspruchsvollen Kurs gegeneinander an. Die Strecke rund um den Sportpark bot mit schnellen Wurzelpassagen, engen Kurven, Schikanen, Anliegern und Rockgarden zahlreiche Herausforderungen und verlangte den Nachwuchssportlern viel Können und Ausdauer ab.

Besonders erfolgreich präsentierte sich der Ettringer Nachwuchs, der in fast allen Altersklassen Spitzenplätze erreichte. Mehrere Podestplätze und Heimsiege sorgten für großen Jubel bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Dabei zeigte sich vor allem die große Breite des Teams: Nicht nur einzelne Fahrerinnen und Fahrer überzeugten, sondern der Verein war in vielen Rennen mit mehreren starken Platzierungen vertreten. Die kontinuierliche Trainingsarbeit im Bikepark und die intensive Förderung des Nachwuchses machten sich deutlich bemerkbar.

Auch emotional bot der Renntag besondere Momente. Spannende Zweikämpfe bis zur Ziellinie, enge Entscheidungen und gemeinschaftliche Zieleinfahrten sorgten für Begeisterung und unterstrichen den starken Teamgeist innerhalb des Vereins. Die Atmosphäre entlang der Strecke erinnerte zeitweise an ein großes Bike-Festival, da hunderte Zuschauer die Rennen lautstark begleiteten.

Neben den sportlichen Leistungen wurde auch die Organisation der Veranstaltung hervorgehoben. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten an der Strecke, in der Verpflegung und im Rennbüro für einen reibungslosen Ablauf. Der erfolgreiche Renntag bestätigte erneut den hohen Stellenwert des Mountainbike-Sports in der Region und die starke Rolle Ettringens als wichtige Nachwuchs-Hochburg im schwäbischen Mountainbike-Sport.


Gauschießen in Siebnach

Der Siebnacher Schützenverein

Der Siebnacher Schützenverein

Das 69. Gauschießen des Gaues Türkheim in Siebnach ist mit einem stimmungsvollen und hochklassigen Finaltag zu Ende gegangen. Der ausrichtende ➡ Schützenverein St. Georg Siebnach zog anschließend eine durchweg positive Bilanz. Besonders hervorgehoben wurden die starke Beteiligung, der reibungslose Ablauf sowie die große Unterstützung durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer.

Insgesamt nahmen 830 Personen an den verschiedenen Wettbewerben teil. Darunter waren mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim erstmals veranstalteten „Family & Friends“-Schießen. Beim eigentlichen Gauschießen gingen 619 aktive Schützinnen und Schützen aus dem gesamten Gau Türkheim an den Start. Für den Gastgeberverein war diese Resonanz ein großer Erfolg, zumal das Gauschießen Teil des Jubiläumsjahres des Vereins ist.

Die Verantwortlichen zeigten sich besonders zufrieden darüber, dass die gesamte Organisation problemlos funktionierte. Auch die technische Ausstattung mit ausgeliehenen Schießrahmen aus Wiedergeltingen, Zaisertshofen und Türkheim lief fehlerfrei. Laut Kassiererin Franziska Reißner habe sich zudem in der Gaststube ( ➡ Gasthaus ZUM KREUZ) während der Veranstaltung eine sehr gesellige Atmosphäre entwickelt. Der Austausch zwischen den Vereinen sei „unbezahlbar“ gewesen. Sie bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern in Küche, Ausschank, Anmeldung und Standaufsicht für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

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                          Schlagwort ⇒ Vereine

Neues aus dem Gemeindeamt…

Die Gemeinde Ettringen steht finanziell besser da als zunächst erwartet.
Trotz vorsichtiger Planung entwickeln sich wichtige Einnahmen – etwa aus Steuern und Schlüsselzuweisungen – positiv. Gleichzeitig sinkt die Kreisumlage deutlich, was den Haushalt zusätzlich entlastet.

Große Investitionen prägen jedoch die Zukunft: Vor allem der Bau einer neuen Kindertagesstätte in Siebnach (ca. 4,6 Mio. Euro) und ein geplantes neues Rathaus. Insgesamt sind Investitionen von rund 6,6 Mio. Euro vorgesehen.

Zur Finanzierung muss die Gemeinde etwa 3 Mio. Euro aus Rücklagen entnehmen, wodurch diese stark schrumpfen. Daher wird eine Kreditaufnahme künftig notwendig sein, insbesondere für den Rathausbau. Insgesamt wird der finanzielle Spielraum enger, auch wenn die aktuelle Lage stabil wirkt.

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Verkehrssicherheitspreis für Ettringer Schulprojekt

 (von links) Projektinitiator Chris Walter, Schulleiterin Dolores Kowalski, Alexander Heintze und Josy Schiebel von der Bayerischen Sportjugend BSJ Unterallgäu, BLSV-Sportkreisvorsitzender Benjamin Adelwarth und bisheriger Bürgermeister Robert Sturm.

(von links) Projektinitiator Chris Walter, Schulleiterin Dolores Kowalski, Alexander Heintze und Josy Schiebel von der Bayerischen Sportjugend BSJ Unterallgäu, BLSV-Sportkreisvorsitzender Benjamin Adelwarth und bisheriger Bürgermeister Robert Sturm.

Die Grund- und Mittelschule Ettringen hat für ihr Projekt „GemeinsamAKTIV“ den Verkehrssicherheitspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung erhalten, verliehen im Rahmen der Bayerische Verkehrssicherheitskonferenz 2026 in Straubing.
Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Das Projekt kombiniert Bewegung, Sport und Verkehrserziehung: Schülerinnen und Schüler trainieren praxisnah sicheres Fahrradfahren, verbessern ihre Motorik und lernen verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr. Besonders gelobt wurde, dass es das Motto „Miteinander mobil!“ vorbildlich umsetzt, junge Radfahrer schützt und nachhaltige Mobilität fördert.
Das Preisgeld soll in den Ausbau fließen, etwa für Trainingsmaterialien, einen Fahrradanhänger und neue Angebote im Mountainbike-Bereich inklusive erster Wettbewerbe. Damit gilt „GemeinsamAKTIV“ als Modellprojekt moderner Verkehrserziehung in Bayern.

Ein Bericht folgt demnächst in der UNTERALLGÄU RUNDSCHAU