2. Brunnenfest 2011

Ein Fest vom Dorf für das Dorf Alle halfen zusammen, damit ein ganzes Wochenende lang gefeiert werden konnte. Wasser gab’s zum Glück nicht von oben, sondern nur im Brunnen und im Pool Von Eva-maria Frieder

Ettringen Beim zweiten Ettringer Brunnenfest war alles live, von den Liebesliedern des Laetare-Chors über die Tänze der Trachtler bis zur Stimmungsmusik der Blaskapelle, von der Bratwurst und der Lagerfeuerromantik bis hin zum Auftritt von Schlagersängerin Conny Singer. Live war sogar das Wertachlied, das Bürgermeister Robert Sturm zum Festauftakt ins Mikrofon schmetterte, begleitet vom Ettringer Holzbläserensemble. Das Lied, das von Georg Brenner und Beate Lang stammt und das alle Chancen hat, zur Ettringer Nationalhymne zu werden, ist eines der Highlights auf der bei dieser Gelegenheit vorgestellten neuen CD. Produziert hat sie Hermann Martin unter dem Titel „Ein musikalischer Spaziergang durch die Einheitsgemeinde Ettringen“, und vertreten sind darauf neben dem Bürgermeister sämtliche lokalen Chöre und Instrumentalisten mit ihren besten Nummern. Sie alle musizierten auch beim Brunnenfest – da natürlich live. Erstmals hatte das Fest vor fünf Jahren zur Einweihung der neuen Ortsdurchfahrt stattgefunden. Es hatte allen so viel Spaß gemacht, dass die Vereine auf eine Neuauflage drängten und die Kommune gerne mit ins Boot kam. Apropos Boot: Viel hätte nicht gefehlt, und man hätte in dem riesigen Warmwasserpool der Feuerwehr auch Bootfahren können; so aber war es allen schwimmenden, planschenden, spritzenden und johlenden Wasserratten vorbehalten. Weitere Attraktionen rund um den üppig geschmückten Brunnen und entlang der tagelang gesperrten Hauptstraße: die Vorführungen der Trachten- und TSV-Jugend sowie der Verkehrswacht, das Wettziehen des neuen Feuerwehrautos, der Manga-Zeichenkurs für Kinder oder der Zaubererauftritt. Martina Mayer-Lauingen hatte mit ihrem Chor nicht nur jede Menge hübscher Lieder vorbereitet, sondern auch ein kniffliges Silbenrätsel mit schönen Gewinnen. Hunger und Durst musste auch niemand leiden, man konnte sich „durchfressen“ vom Grillhähnchen über Schupfnudeln und Muffins bis zu Speck und Strauben. Das Schöne am Brunnenfest: Das ganze Dorf, alle Vereine und viele Privatleute halfen zusammen und bereiteten das Ereignis wochenlang mit großem Eifer vor. So wurde es ein Fest vom Dorf für das Dorf – und das ohne einen einzigen Tropfen Regen. Quelle: mindelheimer-zeitung.de   

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