Unternehmensflurbereinigung Ettringen

Die Flurbereinigung Ettringen kam am 28.10.2011 mit der Übergabe eines Brotzeitplatzes an der Unterführung der Umgehungsstraße zum Abschluss.

Flurbereinigung fertig, Rastplatz eingeweiht

Von Eva-Maria Frieder

Ettringen Nicht sang- und klanglos, sondern mit einer kleinen Feier ging in Ettringen das umfangreiche Verfahren der Flurbereinigung zu Ende. Dieses war infolge des Baus der Ortsumgehung notwendig geworden. Bei schönstem Sonnenschein trafen sich Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft, des Amtes für Ländliche Entwicklung, des Vermessungsamtes und des Straßenbauamtes bei der Radwegunterführung an der Ettringer Umgehungsstraße.

Bürgermeister Robert Sturm dankte allen Beteiligten, insbesondere Baurat Peter Sommer, dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, für ihre konstruktive Mitarbeit an dem Verfahren, das immerhin acht Jahre gedauert hat. Nicht nur er selbst, gestand Sturm, habe bei Beginn 2003 ein paar Bauchschmerzen gehabt.

Es sei dann aber nicht so schlimm gekommen: „Es war zwar viel Arbeit und Schreiberei, aber das Ziel wurde erreicht“, sagte Sturm. Alle seien gerecht behandelt worden und nun zufrieden. Die Preise seien fair gewesen und der Mehrwert durch die Grundstückszusammenlegungen auch für die Landwirte durchaus gegeben.

Peter Sommer betonte, das Verfahren sei, obwohl nicht immer einfach, in Rekordzeit abgewickelt worden. Er sprach den Beteiligten seine Anerkennung für die angenehme und sachliche Atmosphäre während der Verhandlungen aus.

Der Ort der Veranstaltung war passend gewählt. Auf Anregung des Vorstandsmitglieds Johann Kornes wurde der Flurbereinigung nicht, wie sonst oft üblich, ein Gedenkstein errichtet, stattdessen wurde ein kleiner Rast- und Brotzeitplatz neben dem Radweg angelegt.

Leicht erhöht und von drei frisch gepflanzten Bäumen umgeben, steht dort jetzt eine Eichenbank und ein Steintisch. Der Tisch ruht auf vier Granitsäulen: Es sind ehemalige Grenzsteine, die bei der Flurbereinigung übrig geblieben sind – symbolträchtig und praktisch gleichermaßen. Dort ließen sich beim Festakt alle Beteiligten dann eine Brotzeit schmecken. (emf)

 

 

 


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