Vermischtes


UPM zieht in Ettringen den Stecker – UPM-Chef Gunnar Eberhardt im Interview

Interview der AUGSBURGER ALLGEMEINEN

Werke zu schließen, macht niemand gerne“, sagt UPM-Chef Gunnar Eberhardt, doch die Entscheidung sei „unvermeidlich“ gewesen.
Das Werk produzierte grafisches Papier für Zeitungen und Beilagen – ein Markt, der seit Jahren schrumpft. Nach der Corona-Krise beschleunigte sich der Einbruch dramatisch: Die Papierproduktion in Europa hat sich laut Eberhardt seit 2021 halbiert, von 20 auf elf Millionen Tonnen. Zugleich lasten 3,5 Millionen Tonnen Überkapazität auf der Branche.
Eine Umrüstung der Maschinen auf Verpackungspapier hätte über 100 Millionen Euro gekostet – zu viel für einen Markt, der selbst unter Druck steht.
Für die Belegschaft setzt UPM auf Abfindungen, eine Transfergesellschaft und eine Jobbörse mit über 200 offenen Stellen in der Region. Die Gewerkschaft IG BCE hält die Angebote für zu niedrig, doch Eberhardt verweist auf die angespannte wirtschaftliche Lage und fallende Gewinne.

Während in Ettringen die Produktion zum Stillstand kommt, will UPM die Standorte Augsburg und Schongau halten – unter der Bedingung, dass sie effizient und wettbewerbsfähig bleiben. Der Strukturwandel in der Papierindustrie aber geht weiter – und Ettringen ist ein Symbol dafür. 

                      Schlagwort ⇒ Papierfabrik

Zirkusluft in Ettringen

Am kommenden Wochenende gastiert der Familienzirkus Alfons William in Ettringen, in der Nähe des Bauhofs.

Der traditionsreiche Familienbetrieb, der bereits seit 1842 besteht, begeistert mit einem abwechslungsreichen Programm aus Akrobatik, Clownerie, Jonglage und spektakulärer Luftartistik.

Zum Ensemble gehören rund 20 Artisten, die mit viel Herzblut auftreten. Auch tierische Begleiter wie Pferde, Ponys und Kamele sorgen für strahlende Kinderaugen – ganz ohne Wildtiere. Der Zirkus ist bekannt für seine familiäre Atmosphäre und den engen Kontakt zum Publikum.

Ein Erlebnis für die ganze Familie – also nichts wie hin, wenn es heißt: „Manege frei in Ettringen!“


Position der UA-Grünen zur Reaktivierung der Staudenbahn

Artikel des WOCHENKURIER (PDF)

Kerninhalt
Die Unterallgäuer Grünen und die Landtagsabgeordnete Stephanie Schuhknecht (Grüne) kritisieren die Entscheidung des Bayerischen Verkehrsministeriums, den südlichen Teil der Staudenbahn nicht zu reaktivieren. Sie fordern stattdessen eine Gesamtbetrachtung der gesamten Strecke von Augsburg bis Türkheim bzw. Bad Wörishofen.

Hintergrund
Staudenbahn: Ehemalige Bahnstrecke von Augsburg über Gessertshausen, Langenneufnach bis Türkheim bzw. Bad Wörishofen.

Aktueller Stand:
– Nordabschnitt (Gessertshausen – Langenneufnach) → befindet sich im Planfeststellungsverfahren.
– Südabschnitt (Langenneufnach – Türkheim) → vom Ministerium vorerst ausgeschlossen, da das sogenannte 1.000er-Kriterium (1.000 Personenkilometer pro Streckenkilometer) nicht erreicht wird. Weiterlesen


Ein starkes Team in neuen Farben

Die Sponsoren mit dem Team der E-Jugend des TSV-Ettringen

Die Sponsoren mit dem Team der E-Jugend des TSV-Ettringen

Die Fussball- E-Jugend des TSV Ettringen strahlt in ihren frisch gesponserten Trikots, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Spenglerei Armin Henkel aus Ettringen.

Die Kinder und das Trainerteam freuen sich riesig über den einheitlichen Auftritt, der nicht nur den Teamgeist stärkt, sondern auch das Vereinsbild nach außen sichtbar macht.

Der TSV bedankt sich herzlich bei der Firma Henkel für ihr vorbildliches Engagement und ihre Verbundenheit mit dem lokalen Sportnachwuchs.


D´Wertachtaler feiern

Kostenpflichtiger Bericht mit 126 Bildern der MZ

Thomas und Sonja Kohler

Thomas und Sonja Kohler

Mit einem festlichen Heimatabend hat der ➡ Trachtenverein D’Wertachtaler Ettringen sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Auf der Bühne präsentierten Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen traditionelle Tänze, Plattler und Gesang, begleitet von Stubenmusik und der Blaskapelle Ettringen.

Besondere Momente waren die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie die Auszeichnung von Thomas und Sonja Kohler, die seit Jahrzehnten die Nachwuchsarbeit prägen. Bürgermeister Robert Sturm und zahlreiche Gäste aus nah und fern würdigten den lebendigen Verein.

Zum Abschluss tanzten auch die befreundeten Trachtenvereine sowie Gäste aus Übersee mit. Vorsitzender Georg Kohler betonte, dass die Wertachtaler voller Zukunftskraft sind: „Unser Trachtenverein gehört noch lange nicht zum alten Eisen.“

 

                       Schlagwort ⇒ Vereine
 

Klare Absage für die südliche Staudenbahn

Die geplante Reaktivierung der südlichen Staudenbahn zwischen Langenneufnach und Türkheim wird nicht umgesetzt.

Der Bahnhof heute

Der Ettringer Bahnhof heute

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat das Vorhaben abgelehnt.

Grund ist ein aktuelles Potenzialgutachten, das nur etwa 800 Fahrgäste pro Kilometer und Werktag ausweist. Für eine Reaktivierung wären mindestens 1000 erforderlich.

Landrat Alex Eder zeigte sich enttäuscht und betonte, dass viel Arbeit in das Projekt geflossen sei, die Vorgaben des Freistaats jedoch nicht erfüllt werden. Das vollständige Gutachten wird im nächsten Mobilitätsausschuss des Landkreises vorgestellt.

WOCHENKURIER ➡ Ministerium erteilt der südlichen Staudenbahn eine klare Absage (PDF)

                       Schlagwort ⇒ Staudenbahn

Schnellstes Kind kommt aus Ettringen

Erster Platz: Vincent Konrad

Erster Platz: Vincent Konrad

Salamander-Run begeistert mit über 1000 Teilnehmenden

Der zweite Salamander-Run in Türkheim war ein voller Erfolg: 1286 Anmeldungen, 1054 Starterinnen und Starter und eine Spende von rund 14.000 Euro für das Kinderhospiz. Auf der fünf Kilometer langen Strecke herrschte beste Stimmung – vom Spaziergänger bis zum ambitionierten Läufer.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte der junge Vincent Konrad aus Ettringen: Er wurde mit einer hervorragenden Zeit von 23:02 Minuten als schnellstes Kind ausgezeichnet. 
91 Gruppen gingen an den Start, die größte Mannschaft stellte der SV Salamander Türkheim mit 71 Teilnehmenden. Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer aus Vereinen, Feuerwehr, Rotem Kreuz und der ganzen Region wurde die Veranstaltung zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis.


Ettringer Mountainbiker fahren zu Titeln

…zum kostenlosen Bericht (mit Bildern) der MZ

Drei schwäbische Meistertitel und acht Podestplätze für den TSV Ettringen
Die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer des TSV Ettringen haben bei der schwäbischen Meisterschaft im Mountainbike Cross-Country für Furore gesorgt. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke, eingebettet in den Allgäu-Alpenwasser Kids-Cup, holten sie insgesamt acht Podestplätze und stellten zugleich die größte Mannschaft im Starterfeld.

Drei Meistertitel gingen nach Ettringen:

  • U11 weiblich: Katharina von Rowell (1.), Laura Rüger (2.)
  • U11 männlich: Vincent Konrad (2.), Jonas Dörfler (3.)
  • U9 weiblich: Luisa Dörfler (1.), Hannah Marx (3.)
  • U9 männlich: Hannes Konrad (1.), Manuel März (2.)

Auch die jüngsten Talente der U7 zeigten großen Einsatz, wenngleich hier keine Platzierungen vergeben wurden.
„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Fahrerinnen und Fahrer“, erklärte Abteilungsleiter Daniel Holstegge. „Sie haben einmal mehr bewiesen, dass sie zur schwäbischen Spitze gehören.“
Der Blick richtet sich nun nach vorne: In drei Wochen steht in Durach das Finale des Kids-Cups mit der Gesamtsiegerehrung auf dem Programm.

                           Schlagwort ⇒ Vereine

Die geplante Zukunft der Krone

Quelle: Protokoll Bürgerversammlung Juni 2025 

Ankauf & Zielsetzung:
Die Gemeinde erwarb das „Krone“-Grundstück, um selbst über die städtebauliche Entwicklung im Ortskern zu bestimmen. Geplant ist eine Nutzung, die Dienstleistungen stärkt und das Zentrum belebt.
Bürgermeinungen:
– Mehrere Bürger wünschen sich die Rückkehr der Gaststätte in Ettringen, verweisen auf Beispiele aus Siebnach, Traunried, Markt Rettenbach und Dirlewang, wo Vereine oder Genossenschaften erfolgreich Gasthäuser betreiben.
– Ein Bürger regt an, die Gemeinde möge aktiv Ideen zur Wiederbelebung der Gastronomie entwickeln.
Position der Gemeinde (Bgm. Sturm):
– Hauptaufgaben der Kommune liegen in Infrastruktur, Bildung und Sicherheit, nicht in Gastronomie oder Einzelhandel.
-Es besteht die Gefahr, mit Steuergeldern private Gastronomen zu konkurrenzieren.
-Die Personalsuche sei zudem sehr schwierig.
-Falls es bürgerschaftliche Initiativen (z. B. Genossenschaften) gibt, könne die Gemeinde in Diskussionen einsteigen, aber nicht selbst federführend agieren.
Weitere Einschätzungen:
-Erfahrungen aus Siebnach zeigen, dass Vereinsträgerschaften anfangs kritisch gesehen, langfristig aber erfolgreich waren.
-Ex-Gastronom und Gemeinderatsmitglied Holzheu bestätigt die Schwierigkeiten bei Personal- und Pächtersuche, versteht aber den Wunsch der Bevölkerung nach einem Treffpunkt.

 ➡ Geschichte der „Krone“


Jüngste Sitzung (21.08.25) des Gemeinderates

Ausführlicher (kostenpflichtig) Bericht der MZ

In Ettringen wurde der Bebauungsplan „Siedlung Ost“ überarbeitet, weil ein Grundstückseigentümer bauen möchte. Das Landratsamt bevorzugte eine formale Änderung statt einzelner Ausnahmen. Es gab keine nennenswerten Einwände, sodass der Plan an die bestehenden Regelungen angepasst wurde.
Die Gemeinde musste außerdem eine neue Stellplatzsatzung beschließen, da der Freistaat Bayern sich aus der Regelung zurückzieht. Die neue Satzung orientiert sich am Muster des Bayerischen Gemeindetags und bleibt im Wesentlichen wie die alte, um Grünflächen zu erhalten und Versiegelung zu vermeiden.
In Siebnach wurde in der Neubausiedlung am Lindenring eine neue Straße benannt: „Am Kalkofen“.
Ettringen klagt gegen die Übertragung von Sanierungskosten für eine alte Mülldeponie. Das Landratsamt will die Gemeinde zahlen lassen, obwohl auch der Landkreis die Deponie genutzt hat. Andere Gemeinden mit ähnlichen Problemen fordern, dass die Kosten aus dem GAB-Fonds übernommen werden.
Was Windkraft betrifft, wurde das Gebiet um Kirchsiebnach aus dem Vorranggebiet gestrichen. Die Planung konzentriert sich nun auf ein 300 Hektar großes Areal bei Markt Wald. Die neuen Pläne werden am 21. Oktober öffentlich vorgestellt.