Vermischtes


Historisches: Eisenbahn & Fremdenverkehr in den Stauden

Verfasser: Martin Ruf,
Recherchestand: 20. Dezember 2024.
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War so etwas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges überhaupt denkbar?

Augsburg war gezeichnet von den Bombenangriffen am 25. und 26. Februar 1944, von dem verheerendsten aller 19 Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg auf die Fuggerstadt.
Und in den Landgemeinden stiegen wegen der Evakuierten, des Zustroms von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen die Einwohnerzahlen zum Teil um mehr als die Hälfte an.
Da blieb kein Zimmer frei, so auch in den Gemeinden der Stauden, insbesondere in Markt Wald.
Zählte die Marktgemeinde Markt Wald am 17. Mai 1939 noch 1 612 Einwohner, so war ihre Zahl am 13. September 1950 infolge der Zwangseinweisungen von Flüchtlingen und Heimat-vertriebenen auf 2 528 Einwohner gestiegen. Der Zuwachs betrug 916 Personen bzw. rund 57 Prozent, trotz der Tatsache, dass 64 Söhne der Gemeinde im Krieg ihr Leben ließen.
Das führte dazu, dass zu dieser Zeit kein Zimmer frei blieb, für Sommerfrischler und Feriengäste vorgehalten werden konnte. Und dennoch sahen hohe, einflussreiche Bahnbeamte der Eisenbahndirektion Augsburg eine Freizeitmöglichkeit in den Stauden, in Markt Wald. Um das nachvollziehbar zu machen, bedarf es umfangreicher Exkurse.  ➡ weiter als PDF

                  Schlagwort  ⇒ Staudenbahn 

Supermarkteröffnung innerhalb eines Jahres – Grundsteuerentlastung der Bürger

Hier soll der neue Supermarkt innerhalb eines Jahres stehen

Hier soll der neue Supermarkt innerhalb eines Jahres stehen

Beim Bauvorhaben des Netto-Supermarktes wurden Änderungen wie eine angepasste Zufahrt und Nachtlieferverbot beschlossen. Ein zusätzlicher Bebauungsplan ist nicht notwendig, sodass die Eröffnung innerhalb eines Jahres erfolgen könnte…

Der Gemeinderat Ettringen hat einen Hebesatz von 290 für die Grundsteuer A und B beschlossen, um Bürger bei der Grundsteuerreform zu entlasten.
Ziel ist es, die Belastung im Durchschnitt nicht zu erhöhen, obwohl die Gesamteinnahmen der Gemeinde moderat steigen. Die Grundsteuer A sinkt dabei von 53.000 Euro auf 33.500 Euro, während die Grundsteuer B von 467.000 Euro auf 620.000 Euro ansteigt, was der Verteilung der Immobilien entspricht.

…zum Artikel der Mindelheimer Zeitung


Baustelle macht Winterpause

Beim Bau des neuen Geh- und Radwegs entlang der Staatsstraße 2015 bei Ettringen, der eine Lücke im Radwegenetz schließen soll, wurden bereits wesentliche Fortschritte erzielt.

Das Planum, die Asphalttragschicht und das Bankett sind fertiggestellt.
Aufgrund winterlicher Witterung wird die Baustelle jedoch ab dem 13. Dezember in eine Winterpause gehen, während der die Einschränkungen auf der Staatsstraße aufgehoben werden.
Der Radweg bleibt gesperrt, da er noch nicht verkehrssicher ist. Die Arbeiten werden im Frühjahr 2025 fortgesetzt, sobald das Wetter dies erlaubt. Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit für Radfahrer deutlich zu verbessern.

⇒ mehr Infos zum neuen Radweg


Die Firma Elektro Rindle feiert ihre Jubilare

Dieses Jahr darf die Firma Elektro Rindle besondere Jubiläen feiern:
Mitarbeiter, die seit 10, 20, 25, 30, 40 und 48 Jahren treu zur Firma stehen:

Die Firmeninhaber Henriette und Alfons Rindle mit ihren Jubilaren: Florin Argintaru,Thomas Ruf, Birgit Huber, Michaela Schöffel, Florian Schmid, Michael Senner, Christian Holzmann, Thomas Böck, Nikolaj Laumann,                             Stephan Kaltenmaier, Georg Schmid

Die Firmeninhaber Henriette und Alfons Rindle mit ihren Jubilaren: Florin Argintaru, Thomas Ruf, Birgit Huber, Michaela Schöffel, Florian Schmid, Michael Senner, Christian Holzmann, Thomas Böck, Nikolaj Laumann, Stephan Kaltenmaier, Georg Schmid

Ein besonderer Glückwunsch geht an Georg Schmid, der die Firma bereits seit unglaublichen 48 Jahren begleitet!

➡ Ettringer Elektormeister geehrt ➡ Jubilare bei Elektro Rindle ➡  Damals und heute


Betrunken mit Pkw in Hauswand

Polizeibericht 

ETTRINGEN. Am 01.12.24 ereignete sich gegen 00:30 Uhr in Höfen ein Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Pkw-Fahrer aus Schwabmünchen befuhr die Staatsstraße von Hiltenfingen kommend in Richtung Mittelneufnach. Unmittelbar am Ortseingang Höfen verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Im weiteren Verlauf überfuhr er ein Verkehrszeichen und fuhr frontal in eine Hauswand.
Der Aufprall war so heftig, dass der Pkw die Wand durchbrach und im Gebäudeinneren zum Stehen kam. Im Gebäude befanden sich zum Unfallzeitpunkt noch Personen, jedoch glücklicherweise nicht in dem betreffenden Raum. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, war der Fahrzeugführer alkoholisiert. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallfahrer muss mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Gebäudeschaden wird auf 50.000,- Euro, am Pkw auf 15.000,- Euro geschätzt. (PI Bad Wörishofen)


Hoffnung bei UPM Ettringen

Papierfabrik Ettringen 2007

Bei UPM in Ettringen gibt es eine angespannte Lage aufgrund von schwacher Nachfrage und Überkapazitäten im grafischen Papierbereich. Werkleiter Wolfgang Ohnesorg äußert vorsichtigen Optimismus, da die Auslastung etwas besser ist als im Vorjahr, jedoch sind rund ein Drittel der 235 Mitarbeiter weiterhin von Kurzarbeit betroffen.

Die Gewerkschaft IGBCE kritisiert das Management scharf und beschuldigt UPM, den Bundesentgeltrahmentarifvertrag zu brechen, was zu finanziellen Nachteilen für viele Mitarbeiter führt. Torsten Falke, Bezirksleiter der IGBCE, äußert seinen Unmut und warnt, dass das Vertrauen zwischen Belegschaft und Management gefährdet ist.

Trotz der Spannungen blickt UPM optimistisch auf die nächste Verhandlungsrunde am 25. November und hofft, eine zukunftsorientierte Lösung zu finden.

 ➡ Artikel der Mindelheimer Zeitung


Abbrucharbeiten in der Tussenhauser Straße

 

In Ettringen ist die Stimmung wie nach einer langen Diät:
Erleichterung, dass endlich etwas passiert!
Die Abbrucharbeiten für den neuen Netto-Markt haben begonnen.
Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis wir uns wieder auf die Suche nach dem besten Angebot machen können – doch der Netto ist jetzt schon unser guter neuer Freund! 😉 

Gemeinderat gibt grünes Licht

 


Erhöhung der Wasserpreise

Die Gemeinde Ettringen hat aufgrund gestiegener Kosten eine Erhöhung der Trink- und Abwassergebühren beschlossen. 

Trinkwasserpreise: Seit 2004 hatte sich der Wasserpreis bei 0,87 Euro pro Kubikmeter und einer jährlichen Grundgebühr von 25 Euro stabil gehalten. Durch die steigenden Betriebskosten, die von 194.000 Euro im Jahr 2020 auf 282.000 Euro im Jahr 2023 anstiegen, wurde jedoch eine Anpassung notwendig. Der neue Preis wird auf 1,12 Euro pro Kubikmeter angehoben, während die jährliche Grundgebühr auf 40 Euro steigt. Die Berechnung basiert auf den Verbrauchs- und Kostenentwicklungen der letzten vier Jahre.

Abwassergebühren: Auch die Abwassergebühren werden erhöht, nachdem hier bereits 2016 und 2020 Anhebungen von jeweils 0,30 Euro erfolgten, zuletzt auf 2,20 Euro pro Kubikmeter. Ein bestehendes Defizit von rund 210.000 Euro macht nun eine weitere Erhöhung auf 2,50 Euro pro Kubikmeter ab dem Jahr 2025 notwendig.

Auswirkungen auf Verbraucher: Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 42 Kubikmetern Wasser pro Person ergibt sich eine jährliche Mehrbelastung von etwa 23 Euro pro Person.

 ➡ Ausführlicher Beitrag der MZ


Kampf gegen Windkraft und Kampf für die Windkraft

Zum Artikel ➡  „Weiter Gegenwind aus Ettringen“ 

Heutiger Leserbrief in der MZ – Veröffentlichung mit Genehmigung von Georg Blank

Das soll noch einer verstehen. In Ettringen wird gegen die Windräder gekämpft, während ein paar Kilometer weiter südlich für die selbigen gekämpft wird. ➡ MZ vom 12. Oktober Wir sind schon ein seltsames Volk. Alle Arten von Kraftwerk können gebaut werden, nur nicht vor unserer Haustüre. Strom wollen/brauchen wir alle, aber die Erzeugung soll doch bitte möglichst weit weg stattfinden.
Die vielmals gebrauchten Argumente gegen die jeweilige Art von Kraftwerk sind hinlänglich bekannt und ziemlich abgenutzt. Es findet sich auch immer ein „Experte“ der dann mit drastischen Ausdrücken genau das sagt, was wir gerne hören wollen. Windrad geht nicht – Verschandelung der Landschaft. Wasserkraft geht nicht – Verhäckselung der Fische. Photovoltaik geht nicht – Verbrauch von wertvollem Ackerland. Biogas geht nicht – Monokultur.
So einfach können wir uns das aber nicht machen. Schauen wir doch mal nach ➡ Wildpoldsried im Oberallgäu. Dieses Dorf erzeugt mittlerweile siebenmal (je nach Quelle) soviel Strom wie es selbst verbraucht. Deren Argumente pro alternative Energieerzeugung sollten wir uns zu Gemüte führen und dann vernünftig diskutieren.

Ich bin auch kein ausgewiesener Freund von Windrädern, aber wo soll der Strom denn herkommen? Ach so, fast vergessen, einfach aus der Steckdose.Georg Blank Ettringen Weiterlesen


Neuer Radweg bei Ettringen: Baustart sorgt für Verkehrsbehinderungen

Das Staatliche Bauamt Kempten baut ab dem 22. Oktober 2024 einen neuen Geh– und Radweg entlang der Staatsstraße 2015 nördlich von Ettringen.
Dieser schließt eine bestehende Lücke im Radwegenetz und verbessert die Verbindung nach Schwabmünchen.

Die Bauarbeiten dauern bis Jahresende und führen zu Verkehrsbehinderungen, darunter zeitweise halbseitige Sperrungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Der neue Radweg soll die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss erhöhen, während das bayerische Bauministerium generell den Ausbau des Radwegenetzes vorantreibt.  ➡ Bericht MZ

Neuer Radweg von der Goldenen Weide nach Hiltenfingen (2023)