Weihnachtsspaziergang mit Amselgesang
Glockenweihe 1949 in Ettringen
1949 erhielt das Gotteshaus sein heutiges Geläut. Da das Bronzegeläut größer und schwerer werden sollte, als das vorhergehende, musste ein neuer, stabilerer Glockenstuhl angeschafft werden. Fünf Glocken tragen seitdem ihren ehernen Klang über die dichtgedrängten Dächer der Häuser von Ettringen.
Die größte Glocke wiegt 2200 Kilo, ist auf den Ton „C“ gestimmt und trägt die Aufschrift: „Herz Jesu, erbarme dich unser“. Die zweite Glocke wiegt nur 1250 Kilo und ist auf den Ton „Es“ gestimmt, mit der Inschrift „Heiliger Martinus, bitt für uns“. Die dritte und vierte Glocken wiegen jeweils 850 und 650 Kilo. Sie sind auf die Töne „F“ und „G“ gestimmt, mit der Beschriftung „Unbefleckte Jungfrau, bitt für uns“ und „Heiliger Josef, bitt für uns“. Die kleinste Glocke wiegt lediglich 350 Kilogramm und ist auf den Ton „B“ gestimmt. Sie trägt die Worte: „Oh Herr, gib ihnen den ewigen Frieden“ Bilder: Kurt Wastl / Text: Dr. Martin Kleint
- Blick in die Ortschronik: Die Glocken bis 1949
- Geschichte der St. Martins Kirche
- 12-Uhr-Läuten (wav-Datei)
Ettringen im Jahre 1949
Fotos aus dem ersten Album des Ettringer Berufsfotografen Kurt Wastl.
Wastl dokumentierte die Geschichte Ettringens von 1948, nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft, bis zu seinem Tod 2009.
Blick zurück: 1950 erhält St. Georg neues Geläut
Kirchsiebach
(…) Der zweite Weltkrieg forderte abermals das klingende Metall vom Turme und so kam im Jahre 1950 das heutige Geläut nach Kirchsiebnach.(…)
- weiterlesen „Drei schwäbische Dörfer erzählen“
- 12-Uhr-Läuten (wav- Datei)
Ein wahrer Tausendsassa
Thomas Müller ist gerne da, wo die Musik spielt
(…) Musik spielte im Leben des 66-Jährigen, gelernten Schriftsetzers schon immer eine große Rolle. Sie war seine erste Liebe. Mit Hilfe von „Frau Musica“ lernte er auch seine Frau Erika kennen, die bei der Stadtkapelle Mindelheim Marketenderin war. Schon als Schüler spielte Müller Akkordeon, mit 15 Jahren blies er die Posaune.
All seine ehrenamtlichen Aktivitäten aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen, doch die wichtigsten sollen nicht verschwiegen werden.(…) ➡ weiterlesen (PDF)
- Thomas Müller 1973 mit der Ettringer Blaskapelle in der Partnergemeinde Ettringen-Eifel. …zu den Videos
Bauarbeiten in der Wertach bei Ettringen
In das Flussbett werden derzeit zur Renaturierung der Wertach Stromschnellen gebaut.
- „Wertachau Vital“ bei Schwabmünchen
- Brunnenfest 2011: Die Wertach plätschert leise und rauscht mal hier mal dort
Welch großes Unglück die „wilde Wertach“ in der Weihnachtszeit vor ca. 200 Jahren über die Gemeinde Ettringen brachte, ist aus den Aufzeichnungen des Baders und Gemeindevorstehers Matthias Müller zu ersehen: „Am 21. Dezember 1819 kam die Wertach ins Dorf. Drei Tage lang war das Wasser in allen Scheunen und Häusern…“
Das sanierte Friedhofskreuz
Am 13. Mai 1953 wurde im hiesigen Friedhof das sechs Meter hohe Eichenkreuz von Meister Xaver Miller aufgestellt. Der Querbalken des freistehenden, naturfarbenen Kreuzes hat eine Spannweite von 2,6 m. Das Gewicht beträgt 20 Zentner. Das Kreuz trägt eine von Gustl Hösl – München geschnitzte Christusfigur, die zwei Meter hoch ist und 90 kg wiegt.
Das Werk des Künstlers wurde bei der Handwerksmesse in München in der kunstgewerblichen Schau als Repräsentationsstück gezeigt.
Das Friedhofskreuz fügt sich harmonisch in das Bild des Gottesackers ein, der im Hintergrund von einer Waldkulisse abgeschlossen wird. Text und Bilder: Ortschronik
![]() |
![]() |
Anton Käsbauer und Dieter Kühnel sanierten das Friedhofskreuz.
Der 73-jährige Schreiner und der 81 Jahre alte Malermeister restaurierten in mehrwöchiger Arbeit, das auf Anregung der Sudetendeutschen Landsmannschaft errichtete und stark beschädigte Friedhofskreuz grundlegend.
|
Auch das Kruzifix am Brunnenplatz wurde von den beiden Restaurateuren Anton Käsbauer und Dieter Kühnel saniert… |
Schlagwort ⇒ Friedhof
Blick zurück: Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr
Die Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Ettringen wurde am 20.09.1964 mit einem großen Fest gefeiert.
Die Festjungfrauen waren:
Böck Bärbel geb. Ammann, Hochwind Martina geb. Keller, Schmid Leni geb. Böck, Kerler Rosmarie geb. Miller, Bier Renate, Hartmann Margit, Baindl Lisa geb. Blochum
© Bilder: Lisa Baindl und Toni Kornes
Sonstige Ereignisse im Jahr 1964
Blick zurück: Operetten-Aufführungen in Ettringen
- 1947 Die Mühle im Schwarzwald
- 1948 Die goldene Gans
- Das Mädel vom Neckarstrand
- 1951 Das Lied der Heimat
- 1954 Ich hab‘ mein Herz in Heidelberg…
- 1960 Der Musikant von Wien
© Bilder: Lisa Baindl
21.Mai 1954
„Ich hab‘ mein Herz in Heidelberg verloren“ heißt die Operette, die in Ettringen erstmals über die Bretter ging.(…)






































































































