Roland Mühlbauer aus Ettringen feierte am Faschingssonntag seinen 95. Geburtstag im Kreise seiner Familie.
Mit drei Töchtern, sechs Enkeln und fünf Urenkeln blickt er stolz auf vier Generationen zurück.
Mehr über Roland Mühlbauer:
Roland Mühlbauer aus Ettringen feierte am Faschingssonntag seinen 95. Geburtstag im Kreise seiner Familie.
Mit drei Töchtern, sechs Enkeln und fünf Urenkeln blickt er stolz auf vier Generationen zurück.
Mehr über Roland Mühlbauer:
In den nächsten Tagen und Wochen beginnt wieder die größte Artenschutzaktion des Bund Naturschutz in Bayern e.V.
6.000 Freiwillige retten jedes Jahr etwa 700 000 Amphibien. Die Tiere folgen ihrem Urinstinkt, nachdem sie den Winter eingegraben im Wald verbracht haben, und machen sich auf dem Weg zu ihrer Kinderstube. Einem Laichgewässer, zu dem sie meistens eine Straße überwinden müssen. Oft eine tödliche Falle.
Daher stellen auch bei uns im Unterallgäu viele engagierte Helfer Krötenzäune auf, um frühmorgens und spätabends mit Eimern bewaffnet die zahlreichen Kröten, Frösche und Molche einzusammeln und sicher zum Gewässer zu bringen.
Wie die ➡ BN Ortsgruppe Türkheim/Ettringen an der westlichen Verbindungsstraße von Irsingen.
Wichtig ist dabei die Mithilfe der Autofahrer. Nicht nur zur Sicherheit der Sammler, sondern auch für das Überleben der Amphibien, haben die Gemeinden die Geschwindigkeiten an den Sammelstellen reduziert. Auch wenn der Autoreifen das Tier gar nicht berührt, genügt schon eine Geschwindigkeit über 30 km/h, damit die Lunge der Kröte platzt.
Ohne Amphibien wäre die biologische Vielfalt in Gefahr, denn sie sind unverzichtbarer Teil einer langen Nahrungskette. Man denke nur an unsere vielen Störche, auf die wir hier im Unterallgäu so stolz sind!
Deshalb helfen Sie bitte mit! Fahren Sie langsam, halten Sie bitte Abstand, wenn Sie unsere auffällig gekleideten Sammler sehen. In den Morgenstunden sind auch des Öfteren Kindern auf der Route dabei.
Und wenn Sie selbst einmal uns begleiten möchten, dann melden sie sich gerne unter 0160 550 66 20. Wir freuen uns auf Neugierige.
Ettringen 1981
Lange bevor man Pakete per Klick bestellte, verfügte unsere Gemeinde bereits über ein hochmodernes Logistikzentrum: die legendäre ➡ Quelle-Agentur
Der Katalog
Zweimal jährlich traf das Druckwerk ein, das in Umfang und Gewicht mit einem mittelgroßen Ziegelstein konkurrierte.
Der Quelle-Katalog war nicht nur
Verkaufsinstrument, sondern:
Familienratgeber – Wunschtraumerzeuger – Erziehungswerkzeug („Wenn du brav bist…“).
Die Agentur
Die Quelle-Agentur selbst bestand anfangs aus einem Tisch, drei Formularblöcken und Frau Reiber. Frau Reiber war gleichzeitig: Benutzeroberfläche – Suchfunktion – Bestellabwicklung.
„Die Waschmaschine von Seite 843?“ Blättern. Stirnrunzeln. Nicken.
„Lieferzeit ungefähr drei bis… ja… Wochen.“ Drei Wochen galten damals als „express“.
Rücksendungen
Wer etwas zurückbrachte, musste Charakter beweisen.
Mit dem Paket unter dem Arm in die Agentur zu gehen, erforderte mehr Courage als heute eine Online-Rezension mit drei Sternen zu schreiben.
„Passt nicht?“ – „Nein.“ – „Ja mei.“
Das war der Kundenservice. Persönlich. Direkt. Unvergesslich.
Kommentar
Heute kommt alles in 24 Stunden.
Damals kam es irgendwann – aber mit Vorfreude.
Und vielleicht, war das eigentliche Produkt nicht der Staubsauger, sondern das Gespräch darüber…
Jetzt freie Sicht zum Kirchturm…

Bauvorhaben
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am 29.07.2024 mit einer Planänderung (Tektur) zum Bauvorhaben der B & H Wohnbau und Co. KG befasst.
Statt der ursprünglich genehmigten 9 Wohneinheiten in zwei Gebäuden sollen nun 6 Wohneinheiten in einem Gebäude errichtet werden. Die geplante Tiefgarage entfällt, das Gebäude wird teilweise unterkellert. Die Firsthöhe bleibt unverändert. Im Rahmen der Beratung wurde insbesondere die Verkehrssicherheit an der Hauptstraße diskutiert. Der Gemeinderat erteilte grundsätzlich das gemeindliche Einvernehmen zur Tektur, verband dies jedoch mit der Auflage, dass die südliche Grundstücksgrenze an der Hauptstraße von Bebauung freizuhalten ist. Der dort geplante Carport muss daher an eine andere Stelle auf dem Grundstück versetzt werden.
Eine verpflichtende Dachbegrünung der Carports wurde mehrheitlich abgelehnt.
Die Sitzungsniederschrift sowie die Beschlussauszüge stehen auf der ➡ Gemeindehomepage zum Download (PDF) bereit.
In Siebnach hat am 1. Februar der neue SB‑Dorfladen „Reinspaziert“ von Tamara und Florian Hienle eröffnet. Der Laden bietet täglich von 6 bis 22 Uhr über 1000 Produkte zu normalen Preisen und setzt auf ein modernes Selbstbedienungs- und Selbstkassensystem.
Bezahlt wird per Bankkarte, Smartphone oder Kundenkarte; bei Problemen hilft ein Klingelknopf. Der Standort knüpft an die Tradition des früheren Frischemarkts „Ums Eck“ an, der über 33 Jahre von Anna‑Maria Schmid geführt wurde.
Zur Eröffnung kamen viele Ettringer und Siebnacher, die sich über die schnelle Wiederherstellung der Nahversorgung freuen.
Neben Markenartikeln gibt es viele regionale Produkte, darunter Fleisch und Wurst der Landmetzgerei Baur sowie selbstgemachte Frischkäse und Salate von Florian Hienle.
Ein separater Raum ermöglicht den Alkoholkauf mit Ausweisprüfung.
Täglich werden frische Backwaren der Bäckerei Müller angeboten; Bestellungen und Dauerbestellungen sind möglich. Samstags von 7 bis 12 Uhr gibt es eine Servicezeit mit persönlicher Betreuung.
Der Laden soll ein neuer Treffpunkt im Dorf werden – mit Kaffee, süßen Teilchen und Platz für Austausch. Das Sortiment wird laufend an Kundenwünsche angepasst; sogar Angelköder gehören bereits dazu. Regionale Anbieter können ihre Produkte nach Absprache im Laden vermarkten.
Zur Geschichte des Siebacher Supermarktes:
Unser Osterbrunnen hat sich längst zu einer festen Größe in Ettringen gemausert – und auch 2026 möchte er wieder geschniegelt und gestriegelt die Dorfmitte schmücken.
Damit das klappt, starten wir Ende Februar 2026 mit den Vorbereitungen. Dafür brauchen wir jede Menge Buchs, Eibe und Thuja.
Kurz gesagt: Alles, was grün ist, nicht piekst und gerne Teil eines Osterbrunnens werden möchte.
Ihr habt im Garten passendes Grüngut, das sowieso mal geschnitten werden müsste? Dann her damit!
Einfach melden bei: Friederike Konrad (0173 / 3925339) oder Maria Senner (0173 / 6743492). Schon jetzt ein großes Dankeschön – wir freuen uns riesig auf eure Unterstützung!
Herzliche Grüße vom Ettringer Osterbrunnen-Team

Von links nach rechts: Michael Vivell (Bezirksleiter LOTTO Bayern), Ingrid Hörmann, Ursula Hohenegger (Marktleitung) und Christian Gerstle (Geschäftsführung). Foto: Bezirksstelle Vivell
Zum Jahreswechsel wurde der LOTTO Bayern-Vertriebsstandort in Ettringen in den Raiffeisen-Markt in der Augsburger Straße verlegt.
Christian Gerstle verantwortet dort ab sofort die Geschicke des staatlichen bayerischen Glücksspielanbieters. Die langjährige Annahmestellenleiterin Ingrid Hörmann bleibt an Bord… ➡ weiterlesen (PDF)

Mitarbeiter und Rentner vor dem Betriebsgebäude der Papierfabrik Lang. An die Fahne wurde ein Trauerflor gehängt.
Der Anlass war traurig, doch die bisherigen Arbeiter und die Rentner versuchten, zum Abschluss das Beste daraus zu machen und nahmen es auf die humorvolle Art: Ausgerechnet zum Zeitpunkt seines 100-jährigen Bestehens muss das ➡ Sägewerk der Firma Lang schließen. Es wurde in den Strudel des Konkurses der Papierfabrik mit hineingezogen und stellte Ende Januar die Arbeit ein.
Mitarbeiter und Rentner fanden sich zur ➡ „Abschiedsfeier“ in den Werkräumen ein und ließen dabei noch einmal die Erinnerungen zurück schweifen.
Einige haben praktisch ihr ganzes Arbeitsleben im Betrieb verbracht. Im Januar 1886 wurde das Sägewerk gegründet, im gleichen Jahr brannte es übrigens noch vollständig ab, wusste Otto Buchberger, Leiter des Betriebes, in einer Rückschau zu berichten.
1945 hatte der Betrieb 15 Beschäftigte, 1952 wurde der große Kessel eingebaut, 1968 der Betrieb grundlegend modernisiert. In seiner Blütezeit war das Unternehmen das „stärkste und modernste Sägewerk in der Umgebung“, betonte Buchberger. Vor allem wurde viel exportiert.
1972 gab es die erste Krise, der Export kam praktisch zum Erliegen, das Geschäftsvolumen sank. Zuletzt wurde nur noch für die Papierfabrik gearbeitet; es waren noch sieben, acht Mitarbeiter beschäftigt, die jetzt alle entlassen wurden. Es sind Mitarbeiter dabei, die bis zu 40 Jahren im Betrieb arbeiteten. Während die Älteren nun in „Frühpension“ gehen, wurde versucht, die jüngeren Arbeiter anderweitig unterzubringen. Bei zweien ist dies gelungen, ein Arbeiter hat noch keine neue Stelle gefunden. Text Mindelheimer Zeitung vom 17. Januar 1986
Schlagwort ⇒ Papierfabrik