Mit E-Skateboard wie Daniel Düsentrieb unterwegs

BAD WÖISHOFEN. Am Montagnachmittag, 10.05.2021, fiel einer Streife der Polizei Bad Wörishofen ein 30-jähriger Mann auf einem motorisierten Skateboard auf. Dieser fuhr flott im Stil desDaniel Düsentrieb (Erfinder) Daniel Düsentrieb auf der Hauptstraße. Nach erster Ansicht der Polizei schafft das Board wohl locker eine Geschwindigkeit von 30 km/h. Das Gefährt wurde mit einem Elektromotor angetrieben und die Geschwindigkeit mittels Fernbedienung reguliert.
Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt und wird gutachterlich untersucht werden, insbesondere wird dann die tatsächlich mögliche Höchstgeschwindigkeit ermittelt. Der 30-Jährige besitzt zwar glücklicherweise die notwendige Fahrerlaubnis, allerdings unterliegt das Fahrzeug aber der Zulassungs- und Versicherungspflicht. Das löst jetzt gegen den 30-Jährigen straf- und bußgeldrechtliche Ermittlungen aus.

Die Polizei informiert:
Jedes Fahrzeug mit mehr als 6 km/h Höchstgeschwindigkeit, welches im öffentlichen Verkehr benutzt und mit Motorkraft bewegt wird, braucht grundsätzlich eine Zulassung und eine Versicherung, der Fahrer dann zudem eine gültige Fahrerlaubnis. Oft lösen polizeiliche Kontrollen solcher Bastlergefährte dann eine Kette von Straf- und Bußgeldverfahren aus. Bei einem Unfall muss der Benutzer dann außerdem für sehr hohe Kosten regelmäßig selbst einstehen, eben weil jedweder Haftpflichtversicherungsschutz fehlt. (PI Bad Wörishofen)

Die jungen Meisen litten unter der gestrigen Hitze

Unsere Meisenkinder haben gestern sichtlich unter den hohen Temperaturen gelitten.

Abends ist dann wieder Normalität eingekehrt.

                                                                                Wir berichten weiter…
➡ Blick in unseren Meisenkasten

                     Schlagwort ⇒ Natur


Corona aktuell: Wo bleibt der Ruck im Unterallgäu?

Der Landkreis Unterallgäu nimmt bei den Corona- Infektionszahlen im Vergleich zu den Nachbarn eine unrühmliche Sonderrolle ein. Die Gründe sind auch hausgemacht. Ein Debattenbeitrag.

Das Unterallgäu tanzt gerade mächtig aus der Reihe. Und diesmal sind wir nicht top wie sonst bei der Wirtschaftskraft, der Zahl der Jobs, der Milchmenge, der Lebensqualität. Bei Corona sind wir schlecht. Man muss das so deutlich sagen.

Während es offenbar fast allen Landkreisen um uns herum gelingt, die Infektionszahlen bei Covid-19 zu senken, steigen sie bei uns tendenziell eher an. Sogar eine Millionenstadt wie München, wo die Menschen viel dichter zusammenleben, kann mit einem Wert unter 100 aufwarten. Und das Unterallgäu? Rund 220 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner auf die Woche gerechnet.

Wie kann das sein? Was sind die Ursachen? Die Frage stellen immer mehr Menschen im Unterallgäu. Die eine Ursache gibt es leider nicht. Dann könnten die Gesundheitsexperten das Geschehen rasch unter Kontrolle bringen. Das Geschehen ist diffus, heißt es immer wieder. Aber es gibt sehr wohl Gründe, warum das Unterallgäu massiv hinterherhinkt. Weiterlesen


Mehr Frauenpower im Ettringer Gemeinderat

Die Hand zum Schwur: Steffi Rusp (Mitte) und Gabriele Strüwing wurden von Bürgermeister Robert Sturm als neue Gemeinderätinnen vereidigt. Sie folgen auf Ulrich Plukas und Markus Maier. Foto: Regine Pätz

Die Hand zum Schwur: Steffi Rusp (Mitte) und Gabriele Strüwing wurden von Bürgermeister Robert Sturm als neue Gemeinderätinnen vereidigt. Sie folgen auf Ulrich Plukas und Markus Maier.Foto: Regine Pätz

Markus Maier und Ulrich Plukas, zwei versierte Ratsmitglieder, verlassen den Ettringer Rat.

Wer für sie nachrückt und welche Auswirkungen das für die Arbeit im Kommunalparlament haben wird (…)
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Mordversuch im Flüchtlingsheim kommt jetzt vor Gericht

Ein 22-Jähriger soll im August 2020 in der Asylbewerberunterkunft in Siebnach auf einen 29-Jährigen eingestochen haben. Jetzt kommt der Fall vor Gericht.

Ein 22-Jähriger soll im August 2020 in der Asylbewerberunterkunft in Siebnach auf einen 29-Jährigen eingestochen haben. Jetzt kommt der Fall vor Gericht. Foto: mz-online

22-Jähriger soll unvermittelt auf einen 29-jährigen Mitbewohner eingestochen haben. Ein psychiatrisches Gutachten steht im Mittelpunkt des kommenden Prozesses

Ende August 2020 schockierte eine blutige Messerattacke in der Asylbewerber-unterkunft im Ettringer Ortsteil Siebnach die Öffentlichkeit – am Dienstag muss sich der mutmaßliche Täter wegen Mordversuchs vor dem Landgericht Memmingen verantworten.

In den frühen Morgenstunden des Montag, 31. August 2020, soll der zur Tatzeit 22-Jährige einem 29-jährigen Mitbewohner unvermittelt ein Klappmesser in den Bauch gerammt haben. Gegen den Mann gambischer Herkunft wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.(…)  ➡ weiterlesen mz-online

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Eine Doppelrolle für den Siebnacher Weihnachtsbaum

Stolz auf ihren besonderen Maibaum (von links): Ludwig Wagner, 2. Bürgermeister Roland Wagner, Stefan Fischer, Renate Huber, Silvia Lutz und Xaver Wiedemann. Foto Mindelheimer Zeitung

Stolz auf ihren besonderen Maibaum (von links): Ludwig Wagner, 2. Bürgermeister Roland Wagner, Stefan Fischer, Renate Huber, Silvia Lutz und Xaver Wiedemann. Foto Mindelheimer Zeitung

Den Ettringer Ortsteil Siebnach ziert seit dem Wochenende ein ganz besonderer Maibaum. Was das mit dem Weihnachtsfest und zwei findigen Frauen zu tun hat.

Mag mancher glauben, dass auf dem Land die Uhren bisweilen etwas anders gehen, der könnte Bestätigung für diese These im Ettringer Ortsteil Siebnach finden.

Denn dort krönte noch bis vor Kurzem ein stattlicher Nadelbaum den Vorplatz des örtlichen Gasthauses Zum Kreuz. (…) weiterlesen mz-online+ PLUS

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Störche 2021

Auch heuer brüten wieder Störche in Ettringen. Das Nest befindet sich am Pausenhof der Schule.

           ⇒ Störche in Ettringen      ⇒ Schlagwort "Natur"

Corona: Welche Regeln gelten aktuell im Unterallgäu?

Seit Freitag, 23. April, gilt im Unterallgäu:

Die Kontaktbeschränkungen bleiben: Ein Haushalt darf sich nur mit einer weiteren Person (und dazu gehörenden Kindern unter 14 Jahren) treffen. 

  • Die nächtliche Ausgangssperre gilt weiter: Von 22 bis 5 Uhr darf die eigene Wohnung nur in begründeten Fällen verlassen werden.
  • Kontaktfreier Sport im Freien ist erlaubt, wenn dabei die Kontaktbeschränkungen beachtet werden. Auch für Kinder gibt es keine Ausnahmen. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel erlaubt.  
  • Einzelhandel: Geschäfte dürfen nur „Click and Collect“ anbieten, es darf also bestellte Ware im Geschäft abgeholt werden. 
  • Museen und Ausstellungen sind ebenso geschlossen wie Freizeitparks.
  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind ebenso wie Angebote der Erwachsenenbildung in Präsenzform untersagt.
  • Auch Instrumental- und Gesangsunterricht ist in Präsenzform untersagt. Weiterlesen

Stieglitze am Futterplatz an der Hauptstraße

Wie der Stieglitz zu seinen Farben kam
Als der liebe Gott alle Tiere und Vögel geschaffen hatte, da malte er sie auch an, den Fuchs rot, den Schimmel weiß, die Hunde braun und weiß und schwarz, das Schaf weiß, und so fort. Aber als er ganz fertig war und sich alles ansah, was er gemalt hatte, da kam noch ein kleiner Vogel, den hatte er vergessen zu malen, weil er nicht zur rechten Zeit gekommen war.
Da sagte der liebe Gott: „Warum kommst du so spät? Nun musst du ganz ohne Farbe bleiben, ich habe keine mehr.“ Aber der kleine Vogel jammerte so, dass er allein keine Farbe haben solle, und sagte: „Da ist doch noch von jeder Farbe ein kleines Bißchen im Topf. Schmier‘ mir von jeder Farbe auch nur ein kleines Kleckschen an!“ Das tat denn der liebe Gott, und so kriegte der Vogel von allen Farben etwas. Aus Oskar Dähnhardts „Natursagen“ von 1910

Aufnahmen vom 16.04.2021

Conrad Geßner, 1516-1565 – Schade, dass man sie isst, zumal sie den Menschen mehr mit ihrer Stimme als in der Schüssel erfreuen. 
„Diese Vögel thun was man sie heißt, nicht allein mit der Stimm, sondern auch mit dem Schnabel und Füssen, welche sie für ihre Händ brauchen. Dann so der auff ein Gefeß gesetzt, daran zwey Eimerlein hangen, welche auf und nieder gehen, da in das eine die Speiß, in das ander der Thranck gethan wird, lernen sie dieselbigen auffziehen, und in den Füßen behalten, biß daß sie darauß getruncken oder gessen haben. Ist derhalben Schad, daß man sie ißt, dieweil sie mehr mit der Stimm dann in der Schüssel den Menschen erfrewen.“ Conrad Geßner, 1516-1565


„Es kribbelt in den Fingern“

Mit seiner „Cigar Box Guitar“, benannt nach der Zigarrenkiste, will Adi Hauke im kommenden Sommer endlich wieder vor Live-Publikum auftreten.

Mit seiner „Cigar Box Guitar“, benannt nach der Zigarrenkiste, will Adi Hauke im kommenden Sommer endlich wieder vor Live-Publikum auftreten.

Musiker Adi Hauke spricht über neue Projekte, die schwere Coronazeit und Pläne für den Sommer

Ettringen – Am Freitag hat Musiker Adi Hauke seinen neuen Song „Halleluja das wird geil“ als One-Man-Band-Version herausgebracht. Wie es ihm während der Corona-Pandemie ergeht und was er derzeit am meisten vermisst, hat er dem Wochen KURIER im Gespräch erzählt. (…)
 ➡ Artikel des WOCHENKURIER  (PDF)