Quelle: Instagram-Seite der Allianz Agentur Kornes in Ettringen

Schulleiterin Dolores Kowalski, Sicherheitsbeauftragte Sigrun Tuffentsamer, Benjamin Adelwarth (Verkehrswacht Unterallgäu) sowie Fachberater Chris Walter. Einige Schülerinnen und Schüler testeten die neuen Bikes direkt auf einem aufgebauten Fahrradparcours.
Fünf neue Schulfahrräder wurden an der Grundschule Ettringen stellvertretend für alle Grundschulen im Landkreis Unterallgäu übergeben. Die modernen Bikes bilden einen wichtigen Baustein für die neue Verkehrserziehung und den geplanten „Radlführerschein“, den das Staatliche Schulamt künftig landkreisweit einführen will.
Die Fahrräder kommen im Rahmen des Projekts „GemeinsamAKTIV“ zum Einsatz, das Bewegung, Sport und Verkehrserziehung miteinander verbindet. Grundschulen im Unterallgäu haben künftig die Möglichkeit, komplette Bike-Projekttage zu buchen. Diese werden von Chris Walter, dem neuen Fachberater für Verkehr und Sicherheit am Staatlichen Schulamt, durchgeführt. Ziel ist es, Kinder frühzeitig und praxisnah auf sicheres Radfahren im Straßenverkehr vorzubereiten.
Finanziell und materiell unterstützt wurde die Anschaffung der Fahrräder von der Verkehrswacht Unterallgäu. Deren Vertreter Benjamin Adelwarth betonte die Bedeutung einer fundierten Fahrradausbildung bereits im Grundschulalter. Die neuen Räder ermöglichen unter anderem sogenannte Schonraumübungen zur Förderung von Balance, Koordination und Fahrsicherheit.
Interessierte Grundschulen können ab sofort einen Bike-Projekttag beim Staatlichen Schulamt Unterallgäu buchen. Ansprechpartner ist Chris Walter, Fachberater für Verkehr und Sicherheit am Staatlichen Schulamt Unterallgäu. Foto/Text: müsa
Das Abschiedskonzert des Vollblutmusikers Max Pfluger setzte den Schlusspunkt unter seine beeindruckende 55‑jährige Laufbahn am Dirigentenpult.
Der gestrige Sonntagabend wurde zu einem emotionalen, eindrucksvollen Erlebnis, das vom begeisterten Publikum im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Gasthauses Kreuz in Siebnach gefeiert und mit langanhaltendem Applaus gewürdigt wurde.
Freundinnen und Freunde der gepflegten Blasmusik kamen voll auf ihre Kosten: Böhmische Klänge, Märsche, Polkas, Walzer sowie ausdrucksstarke Solostücke verschiedener Musikerinnen und Musiker prägten das abwechslungsreiche Programm.
Die Traunrieder Schützen teilen mit:
Zum diesjährigen Weihnachts- Königsschießen, ausgetragen vom Schützenverein Traunried, stellten sich insgesamt 54 Schützen.
Mit einem Teiler von 26,8 konnte sich Katharina Even den Titel als Jungschützenkönig sichern. Bei den Luftgewehrschützen konnte Bernhard Mang
mit einem 12,1Teiler den ersten Platz für sich beanspruchen. Die Königswürde bei den Pistolenschützen holte sich mit einem Teiler von 27,0 Jakob Schorer.
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Freie Wähler stellen ihre Kandidaten auf
In einer gut besuchten Nominierungs-versammlung der Freien Wähler konnte Vorstand Ludwig Ammann 80 Bürger begrüßen. Er betonte, es sei ein gutes Zeichen für die Freien Wähler, wenn so viele Bürger allen Altersschichten und aus allen Ortsteilen ihr Interesse an dieser Veranstaltung zeigten. Anton Kornes wurde dann als Bürgermeisterkandidat aufgestellt.
Der weitere Verlauf des Abends lag in den Händen des von der Versammlung bestimmten Wahlvorstandes Hartmuth Schmidt. Er und seine Beisitzer Dieter Kügle und Mario Foldenauer wickelten die anstehenden Wahlen zügig ab. Zur Nominierung des Bürgermeisterkandidaten stellte Vorsitzender Ludwig Ammann fest, dass die Vorstandschaft der Freien Wähler nicht untätig war und sich schon im Vorfeld um einen geeigneten Kandidaten umgesehen hatte. Im Namen der Vorstandschaft schlug er den langjährigen Gemeinderat Anton Kornes vor. Aus der Versammlung wurde als zweiter Kandidat Konrad Böck genannt.
Darauf hatten beide Kandidaten die Möglichkeit sich vorzustellen. In der anschließenden Wahl wurde dann mit großer Mehrheit Anton Kornes zum Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler nominiert. Er erhielt 59 Stimmen, Konrad Böck 16.

Anton Kornes (43 Jahre), selbstständiger Versicherungskaufmann, wurde von den Freien Wählern als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Bild Kugler
Kornes (43) bedankte sich für das Vertrauen und nannte als Schwerpunkte seiner Arbeit im Falle seiner Wahl: Fertigstellung und Sanierung der Schulgebäude, Anschluss des Siebnacher Kanals an die Kläranlage Ettringen sowie die Abwasserbeseitigung in Traunried.
Die derzeitige Pro-Kopf-Verschuldung von rund 2300 Mark – der Kreisdurchschnitt liegt bei 1100 Mark – müsse reduziert werden. Kornes sprach sich für eine solide Finanzpolitik aus und betonte, keine Wahlversprechen zu machen, die nicht eingehalten werden könnten.
Anschließend wurde die Gemeinderatsliste aufgestellt. Die Versammlung entschied, dass Anton Kornes die Liste der Freien Wähler anführen soll. Die Reihenfolge der weiteren Kandidaten wurde demokratisch nach Stimmenzahl festgelegt. Die Liste lautet: Weiterlesen
CSU und SPD sind sich einig – Robert Sturm nominiert
Eintracht und Harmonie herrschten bei der Nominierungsversammlung der Ettringer CSU zwischen zwei Parteien, die in der Regel eher in gegnerischen Lagern zu finden sind: SPD und CSU haben den jungen Bürgermeisterkandidaten Robert Sturm gemeinsam aufgestellt und unterstützen ihn gemeinsam. Mit überwältigender Mehrheit beschloss die sehr gut besuchte Versammlung, diese Entscheidung des Vorstands mitzutragen. Aufgestellt wurde auch die CSU-Liste für die 16 Gemeinderatskandidaten.
CSU-Ortsvorsitzender Josef Aigster betonte, es sei „harte Arbeit“ gewesen, einen Kandidaten für das Amt zu finden, das laut Gemeinderatsbeschluss weiter hauptamtlich bleiben soll. „Nach langer Suche“, so sagte er, „hatten wir das Glück, auf den jungen, dynamischen Robert Sturm zu stoßen, der alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt“. Aigsters Stellvertreter, Ulrich Plukas von der JWU, beeindruckte die Versammlung mit einem feurigen Plädoyer für den Kandidaten; es erfülle ihn, so Plukas, mit Stolz und Freude, einen so jungen und zugleich erfahrenen, fachlich qualifizierten Kandidaten mit Zukunftsperspektiven für Ettringen präsentieren zu können.

Bemerkenswert für eine so relativ große Gemeinde wie Ettringen ist die Nominierung eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten durch CSU und SPD gemeinsam. Robert Sturm ist erst 30 Jahre alt und steht beruflich auf zwei Beinen: Er ist Verwaltungsfachmann und Lehrer für Deutsch und Geschichte. Bild: emf
Regierungsinspektor
Bei seiner Vorstellung sagte der dreißigjährige, aus dem Donau-Ries stammende Sturm, nach Ettringen ziehe ihn seit 1988 der schönste Grund: „Die Liebe!“ Er fühlt sich als Ettringer und hat gemeinsam mit Walter Fehle ein Heft über die ersten urkundlichen Erwähnungen Ettringens, Siebnachs und Traunrieds verfaßt. Sturm ließ sich nach dem Abitur zum Regierungs-Inspektor ausbilden, arbeite für die Regierung von Schwaben in den Abteilungen Abfallentsorgungsrecht und Schulrecht und begann 1989 nochmals zu studieren; in Eichstätt machte er 1993 seine Magisterprüfung und 1994 sein Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Geschichte. Er war Stipendiat der Hanns-Seidl-Stiftung. Nach dem Refererendiat in Nürnberg ist er jetzt Lehrer am Bernhard Striegel-Gymnasium Memmingen Weiterlesen
Mit zwölf gegen fünf Stimmen entschied sich der Gemeinderat der 3372 Einwohner zählenden Einheitsgemeinde Ettringen, die Tätigkeit des 1. Bürgermeisters weiterhin hauptamtlich zu belassen.
Nachdem die Auseinandersetzung vor einigen Wochen zunächst in die nichtöffentliche Sitzung verlegt worden war, da es auch um Personalfragen ging, wurde das Thema nun in einer öffentlichen Grundsatzdiskussion behandelt, bei der Pro- und Contra-Argumente zur Sprache kamen.
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