Katharina Senner…

…bewohnt seit geraumer Zeit eine Wohnung in Ettringens „Sozialer Mitte“. Ehrensache für die gebürtige Ettringerin, auch am Einweihungstag der Einrichtung mit dabei zu sein. 
Genau an diesem Tag feierte die agile Seniorin ihren 80. Geburtstag. Glückwünsche gab es dafür unter anderem von Sohn Wolfgang (links) und Schwiegertochter Lucia, die selbst an diesem Tag ihren 41. Geburtstag feierte, wie Katharina Senners Enkel Leopold (rechts) vergnügt verriet, der sich über den Besuch bei der Oma sehr freute. Text: Unterallgäuer Rundschau

Ettringer Holzbläser wieder aktiv

Vorweihnachtliche Weisen bei Außentemperaturen um die 30° C . Manch einer würde sagen: "Verrückte Jahreszeit"! Probe des Ensembles im kühlen Keller

Vorweihnachtliche Weisen bei Außentemperaturen um die 30° C . Manch einer würde sagen: „Verrückte Jahreszeit“! Probe des Ensembles im kühlen Keller.

Nach einer Pause von  5 Jahren gibt es wieder einen adventlichen Hoigata mit dem Ettringer Holzbläser Ensemble.

Termin:
2. Adventsonntag ( 8. Dez. 2019 um 14 Uhr)  im Café Kellerberg in Ettringen
Auf Anfragen mehrerer Mitbürger und Freunde der Holzbläser haben wir uns entschlossen, das Holzbläser Ensemble wieder aufleben zu lassen. Seit ca. 4 Monaten haben wir die Probenarbeit wieder aufgenommen um uns auf diesen Tag vorzubereiten.  


Mindelheimer Zeitung von 1920

 

Ein Dachbodenfund von Andreas Scheitle

 ➡ Download als PDf (1,58 MB)

 

(…) Ingolstadt: Kühner Fluchtversuch
Ein wegen Landstreicherei verhafteter Bursche machte einen tollkühnen Fluchtversuch. Auf der Donaubrücke riss er sich plötzlich los und stürzte sich mit einem kühnen Kopfsprung in die tiefe und reißende Donau. Als er bemerkte, dass er von Pionieren verfolgt werde, schwamm er wieder an Land und ließ sich neuerdings festnehmen.(…)


Ein Dorfrundgang vor über 100 Jahren

Gruß aus Ostettringen

                      Schlagwort: Damals und heute

Siebnach im Dritten Reich: Die Hitler-Eiche wird gepflanzt

Symbolbild

Erinnerungen von Stefan Schmid

Dann eines Abends Ende April wurde von der Feuerwehr ein großer Maibaum aufgestellt.
Schon Abende vorher gruben Feuerwehrleute ein tiefes Loch an der Straßengabelung Höfener Straße – Hiltenfinger Straße.
Zuvor wollte man den gusseisernen Wegweiser der dort seit Ende des 19. Jahrhunderts stand, entfernen. (…) ➡ weiterlesen als PDF

     Geschichte: Siebnach im Dritten Reich
Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße

Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße

 

Anscheinend fasste die Nazipartei, wider Erwarten, sehr schnell in Ettringen Fuß. Zu Hitlers  fünfzigsten Geburtstag im Jahr 1939 pflanzte man auf der Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße eigens eine sogenannte „Adolf-Hitler-Linde.“ Wenn man Klassenbilder von der Ettringer Schule aus dem Jahre 1934, also ein Jahr nach der berühmt, berüchtigten „Machtübernahme“ betrachtet, so muss man überraschend feststellen, dass im Hintergrund an den Wänden sich mehrere Hakenkreuze und ein Hitlerbild befinden.(…) Dr. Martin Kleint

   Geschichte: Drei schwäbische Dörfer...

„Soziale Mitte“ in Ettringen

      Vom Spatenstich bis zur Übergabe   -   Hauptstraße 13 damals und heute
      Das Projekt "Soziale Mitte"   -    Dem Gebäude aufs Dach gestiegen

Wenn Männer mit Klötzchen spielen…


…finden sie so leicht kein Ende

 

➡ Text als PDF

(…) Ein zentrales Ziel der Straßensanierung war es, zur Kommunikation einladende Ruheplätze für Fußgänger zu schaffen. Früher war dieser Bereich eine Asphaltwüste, in Zukunft soll er als Rückzugsmöglichkeit dienen, die zum Verweilen, zum Spielen und zum “Hoigata” einlädt (…)  ➡  Dorfbrunnen lädt zum Verweilen ein

                 Schlagwort "Dorfbrunnen"

Verschwinden bald die letzten Bäcker und Metzger?

Viele handwerkliche Bäcker, aber auch Metzger, Bauern und Wirte fürchten, dass es bald keine Betriebe mehr wie die ihren gibt.

Viele handwerkliche Bäcker, aber auch Metzger, Bauern und Wirte fürchten, dass es bald keine Betriebe mehr wie die ihren gibt.

Immer mehr kleine Läden geben auf – auch in der Region. Jetzt machen sie auf ihre Lage aufmerksam. Ein Augsburger Forscher sagt: Sie selbst müssten handeln.

Es könnte sein, dass die nachfolgenden Generationen einen Bäcker, Metzger, Gast- oder Landwirt bald nur noch aus den Erzählungen der Großeltern kennen. (…)  ➡ weiterlesen mz-online

 

➡ Umgehungsstraße: Ein lachendes und ein weinendes Auge


Umgehungsstraße: Ein lachendes und ein weinendes Auge

Ettringer Geschäftsleute sehen der Eröffnung der Ortsumgehung am 16. September 2005  mit gemischten Gefühlen entgegen Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

 

 

Ein großer Tag für Ettringen wird die offizielle Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung sein, die für den 16. September geplant ist. Nicht alle begrüßen diesen Tag mit ungetrübter Freude. Insbesondere die Geschäftsleute befürchten Einbußen und blicken recht bang in die Zukunft. Die Mindelheimer Zeitung befragte einige von ihnen.
Damals, als die Planungen für eine Umgehungsstraße anliefen, spaltete sich der Ort in eine Pro- und eine Contra-Partei. Zwar kam es letztlich nicht zu einem formellen Bürgerbegehren, weil nicht genug Unterschriften gesammelt werden konnten, und die Gemüter beruhigten sich im Lauf der Zeit auch wieder. Dennoch hat der Riss, der damals durch die Gemeinde ging, Narben hinterlassen, die zum Teil bis heute schmerzen.

Es sind deshalb einige unter den Befragten, die sich zum Thema lieber nicht oder nur anonym äußern wollen. So wie ein Anlieger der Hauptstraße, der für Ettringen als Einkaufsstandort schwarz sieht. „Ich sehe es kommen, dass Ettringen schwer leiden wird“, sagt er. „Außerdem glaube ich, dass weiterhin viele Lkw durchs Dorf fahren werden, weil sie die Maut vermeiden wollen.“

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Die Kuh

Auf der saftig grünen Wiese
weidet ausgerechnet diese
eine Kuh,
eine Kuh.

Ach ihr Herz ist voller Sehnen
und im Auge schimmern Tränen
ab und zu,
ab und zu.

 

Was ihr schmeckt das wiederkautse
mit der Schnauze, dann verdautse
und macht muh,
und macht muh.

Träumend und das Maul bewegend,
schautse dämlich in die Gegend
grad wie du,
grad wie du.

                                       Heinz Erhardt