Historisches


Siebnach im Dritten Reich: Rationierung von Textilien, Treibstoffen….

Erinnerungen von Stefan Schmid

In der Zeitung stand heute, dass mit Wirkung vom 20.November 1939 im Reich die Kleiderkarte eingeführt wird. Ausgenommen vom Punktesystem ist Arbeitskleidung.
Nun haben wir eine Lebensmittelkarte, eine Fettkarte und nun auch eine Kleiderkarte. Benzin und Rohöl (Diesel) gibt es schon seit Anfang des Monats nur noch auf Bezugschein. Eine Raucherkarte soll demnächst folgen.

 Geschichte: Siebnach im Dritten Reich

Mindelheimer Zeitung von 1920

 

Ein Dachbodenfund von Andreas Scheitle

 ➡ Download als PDf (1,58 MB)

 

(…) Ingolstadt: Kühner Fluchtversuch
Ein wegen Landstreicherei verhafteter Bursche machte einen tollkühnen Fluchtversuch. Auf der Donaubrücke riss er sich plötzlich los und stürzte sich mit einem kühnen Kopfsprung in die tiefe und reißende Donau. Als er bemerkte, dass er von Pionieren verfolgt werde, schwamm er wieder an Land und ließ sich neuerdings festnehmen.(…)


Ein Dorfrundgang vor über 100 Jahren

Gruß aus Ostettringen

                      Schlagwort: Damals und heute

Siebnach im Dritten Reich: Die Hitler-Eiche wird gepflanzt

Erinnerungen von Stefan Schmid

Dann eines Abends Ende April wurde von der Feuerwehr ein großer Maibaum aufgestellt.
Schon Abende vorher gruben Feuerwehrleute ein tiefes Loch an der Straßengabelung Höfener Straße – Hiltenfinger Straße.
Zuvor wollte man den gusseisernen Wegweiser der dort seit Ende des 19. Jahrhunderts stand, entfernen. (…) ➡ weiterlesen als PDF

     Geschichte: Siebnach im Dritten Reich
Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße

Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße

 

Anscheinend fasste die Nazipartei, wider Erwarten, sehr schnell in Ettringen Fuß. Zu Hitlers  fünfzigsten Geburtstag im Jahr 1939 pflanzte man auf der Gabelung Hahnenbichl- und Hochstraße eigens eine sogenannte „Adolf-Hitler-Linde.“ Wenn man Klassenbilder von der Ettringer Schule aus dem Jahre 1934, also ein Jahr nach der berühmt, berüchtigten „Machtübernahme“ betrachtet, so muss man überraschend feststellen, dass im Hintergrund an den Wänden sich mehrere Hakenkreuze und ein Hitlerbild befinden.(…) Dr. Martin Kleint

   Geschichte: Drei schwäbische Dörfer...

Umgehungsstraße: Ein lachendes und ein weinendes Auge

Ettringer Geschäftsleute sehen der Eröffnung der Ortsumgehung am 16. September 2005  mit gemischten Gefühlen entgegen Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

 

 

Ein großer Tag für Ettringen wird die offizielle Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung sein, die für den 16. September geplant ist. Nicht alle begrüßen diesen Tag mit ungetrübter Freude. Insbesondere die Geschäftsleute befürchten Einbußen und blicken recht bang in die Zukunft. Die Mindelheimer Zeitung befragte einige von ihnen.
Damals, als die Planungen für eine Umgehungsstraße anliefen, spaltete sich der Ort in eine Pro- und eine Contra-Partei. Zwar kam es letztlich nicht zu einem formellen Bürgerbegehren, weil nicht genug Unterschriften gesammelt werden konnten, und die Gemüter beruhigten sich im Lauf der Zeit auch wieder. Dennoch hat der Riss, der damals durch die Gemeinde ging, Narben hinterlassen, die zum Teil bis heute schmerzen.

Es sind deshalb einige unter den Befragten, die sich zum Thema lieber nicht oder nur anonym äußern wollen. So wie ein Anlieger der Hauptstraße, der für Ettringen als Einkaufsstandort schwarz sieht. „Ich sehe es kommen, dass Ettringen schwer leiden wird“, sagt er. „Außerdem glaube ich, dass weiterhin viele Lkw durchs Dorf fahren werden, weil sie die Maut vermeiden wollen.“

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Blick zurück ins Jahr 2005: 80 Jahre D’Wertachtaler


Erlebnisse einer Siebnacher Wehrmachtshelferin

Bei den Kriegserlebnissen von Sabina Raffler haben außerdem ihre Erfahrungen als ehemalige Wermachtshelferinnen mit eingebracht:

Anneliese Mende, Weselburen / Holstein
Lydia Kruffka, München
Gertrud Petzhold, Türkheim

➡ (PDF) Vorwort Stefan Schmid

➡ (PDF) Wehrmachtshelferinnen

 

➡  „HISTORISCHES“

 

                       Geschichte "Siebnach im Dritten Reich"

Blick zurück: Forsthofen um 1900

 

 Gastwirtschaft Zur Krone - Forsthofens Geschichte - Forsthofen von oben

Unsere Unternehmen – unsere Arbeitgeber

90 Jahre Elektro Rindle

90 Jahre Elektro Rindle

 

 

 

 

 

 



 

(PDF) Prospekt 1954: 
 ➡ zum Download 

 


Blick zurück: Erinnerung an Antonie Zimmermann

 
Antonie Zimmermann
Ein Ettringer Original ist tot –
Sie trug 26 Jahre die MZ aus
 
 
 
März 2005 Ettringen (emf). Im Alter von 81 Jahren ist die Ettringerin Antonie Zimmermann gestorben. Bis zuletzt war die hilfsbereite, fleißige Frau unermüdlich tätig.

Antonie Zimmermann wurde in Ettringen als Tochter des Dorfschmieds geboren und wuchs in der Schmiede gegenüber der Kirche auf. Beide Eltern waren kränklich, so dass sie bereits mit zwölf Jahren für sie und die beiden Brüder den Haushalt führen und sich um die kleine Landwirtschaft kümmern musste. Weiterlesen