Lokalnachrichten


Edeltraud Böck verabschiedet – Stefanie Fournier übernimmt Shop-Leitung

Edeltraud Böck, Stefanie Fournier und Johannes Müller (von links) bei der "Stabübergabe im Secondhand-Modeshop Ettringen. Foto: Karin Stippler

Edeltraud Böck, Stefanie Fournier und Johannes Müller (von links) bei der „Stabübergabe im Secondhand-Modeshop Ettringen. Foto: Karin Stippler

Der Secondhand-Modeshop der Aktion Hoffnung in Ettringen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Anlaufpunkt weit über das Unterallgäu hinaus entwickelt.
Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete Edeltraud Böck, die seit 2018 die Leitung innehatte und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Geschäftsführer Johannes Müller würdigte ihr Engagement und ihren Einsatz. Die Nachfolge übernimmt Stefanie Fournier, die den erfolgreichen Weg des Shops fortführen möchte. Artikel: ➡ Mindelheimer Zeitung


25 Jahre im VdK: Ehrungen bei der Jahresschlussfeier in Ettringen

v.l.: Vorsitzende Brigitte Stammel, Bela Gombos, Marianne Schmid und die zweite Vorsitzende Doris Fendt.  Foto: Isolde Schwarz

v.l.: Vorsitzende Brigitte Stammel, Bela Gombos, Marianne Schmid und die zweite Vorsitzende Doris Fendt. Foto: Isolde Schwarz

Bei der Jahresschlussfeier des VdK Ortsverbands Ettringen wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Marianne Schmid und Bela Gombos sind seit 25 Jahren im Verband.
Nach den Vorstandsberichten wurde eine schwäbische Weihnachtsgeschichte vorgetragen, bevor der Nachmittag gemütlich zu Ende ging. Artikel:  ➡  Mindelheimer Zeitung 


Türkheim–Ettringen: Erster Schritt zur Wiederanbindung an den Nahverkehr

zum Zeitungsartikel

Hubert Teichmann von der Bahnbetriebs-gesellschaft Stauden schlägt vor, zunächst nur den Abschnitt Türkheim–Ettringen zu reaktivieren, um der Region wieder Zugang zu Nahverkehrsmitteln zu verschaffen.

Das 1000er-Fahrgastkriterium dient als bundesweiter Schwellenwert, ab dem eine reaktivierte Bahnstrecke als wirtschaftlich gilt und Fördermittel bekommen kann.
Es misst die Auslastung anhand der Personenkilometer pro Streckenkilometer. Hubert Teichmann kritisiert dieses Kriterium als wissenschaftlich unbegründet und fordert stattdessen eine Betrachtung von Investitionskosten im Verhältnis zur erwarteten Nachfrage. Der Freistaat hält das Kriterium jedoch für sinnvoll, weil Bahnverkehr teurer und energieintensiver sei als Busverkehr. Politiker wie Peter Wachler sehen das 1000er-Kriterium als Orientierung, nicht als starre Grenze. 

                           Schlagwort ⇒ Staudenbahn

Staudenbahn Süd: Wachler widerspricht Eder

Zusammenfassung: Staudenbahn Süd – ist das Projekt wirklich am Ende?

zum Artikel in der MZ

Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder erklärte kürzlich, der Landkreis habe beim Thema Reaktivierung der Staudenbahn Süd (Langenneufnach–Türkheim) „alles versucht“ und sei am Ende seiner Möglichkeiten. Dadurch entsteht der Eindruck, das Projekt sei praktisch beendet.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Wachler widerspricht entschieden. Er wirft Eder vor, mit seiner ➡  Pressemitteilung (PDF) ein falsches Signal auszusenden und den Eindruck zu erwecken, das Projekt sei gescheitert – obwohl der Mobilitätsausschuss einstimmig beschlossen habe, es nicht zu beenden.

Kern des Konflikts

  • Für eine Reaktivierung braucht der südliche Abschnitt laut Verkehrsministerium mindestens 1000 prognostizierte Fahrgäste pro Tag.
  • Das aktuelle Gutachten kommt jedoch nur auf 828 Fahrgäste.
  • Deshalb hat der Freistaat den Reaktivierungsprozess für den Süden gestoppt.
  • Eine gemeinsame Betrachtung der gesamten Staudenbahn (Nord + Süd), die nach Ansicht vieler zu besseren Zahlen führen könnte, lehnt das Ministerium ab – um den bereits laufenden Reaktivierungsprozess im Norden nicht zu gefährden.

Wachler kritisiert diese Sichtweise und betont, dass das 1000er-Kriterium kein starres Gesetz sei und andere Projekte trotz niedrigerer Prognosen erfolgreich reaktiviert wurden. Er will politisch weiterkämpfen und sieht den Prozess nicht als beendet.

                  Schlagwort ⇒ Staudenbahn

Südliche Staudenbahn: Wachler und Sturm wollen Reaktivierung nicht aufgeben

Kostenpflichtiger Bericht der MZ

Trotz negativer Prognosen für die südliche Staudenbahn zwischen Langenneufnach und Türkheim wollen die Kreisräte Peter Wachler und Robert Sturm (beide CSU) das Projekt nicht endgültig aufgeben.
Ein Gutachten hatte ergeben, dass die Strecke mit 791 bis 828 Fahrgastkilometern unter dem vom Freistaat geforderten 1000er-Wert liegt. Damit gilt der Reaktivierungsprozess als gestoppt.
Wachler betonte jedoch, das Gutachten sei nur eine Momentaufnahme. Durch neue Wohn- und Gewerbegebiete, veränderte Pendlerströme und mehr Tourismus könne das Potenzial künftig steigen. Die Staudenbahn sei „kein Nostalgieprojekt, sondern eine Investition in die Zukunft“.
Auch Bürgermeister Sturm (Ettringen) warnte vor einem vorschnellen Aus:

„Das Schlimmste wäre, einen Scheintoten zu beerdigen.“

Der Mobilitätsausschuss beschloss schließlich, die Reaktivierung momentan ruhen zu lassen, die Entwicklung aber weiter zu beobachten – ein Kompromiss im Sinne von Wachler und Sturm.

                      Schlagwort ⇒ Staudenbahn

Siebnacher Naturgarten ausgezeichnet

Siebnach Zehn Gartenbesitzerinnen und -besitzer aus dem Unterallgäu wurden am Freitagnachmittag mit der Plakette „Bayern blüht – Naturgarten“ ausgezeichnet. Landrat Alex Eder (rechts) überreichte die Plakette im Garten von Monika und Thomas Mögele in Siebnach.

Insbesondere die Vielfalt des naturnah gestalteten Gartens mit Obstbäumen, Wiesenflächen, Gemüsebeeten und Lebensräumen für heimische Tiere – darunter auch die seltene Wespenspinne ( ➡ wurde auch in Ettringen entdeckt) , würdigte der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Markus Orf (links).

Ein Naturgarten wird bewusst im Einklang mit der Natur gepflegt. Voraussetzung für die Auszeichnung sind Kernkriterien: der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, synthetische Dünger und Torf sowie eine hohe ökologische Vielfalt (Bericht demnächst in der Unterallgäuer Rundschau).

                           Schlagwort ⇒ Natur

TSV Ettringen dominiert den Alpenwasser-Kids-Cup

Zum kostenlosen Artikel der MZ

Mit beeindruckender Teamstärke und großem Erfolg haben die Nachwuchs-Mountainbiker des TSV Ettringen die diesjährige Rennserie des Alpenwasser-Kids-Cups abgeschlossen. Beim finalen Rennen in Durach bestätigten sie ihre starke Saisonleistung: Rund 25 Kinder des Vereins waren bei allen fünf Rennen am Start – mehr als bei jedem anderen Team – und sammelten zahlreiche Podestplätze.
Der TSV Ettringen war damit der erfolgreichste Verein der gesamten Rennserie. Abteilungsleiter Daniel Holstegge lobte den Einsatz der jungen Sportlerinnen und Sportler:

„Unsere Kinder sind mit Begeisterung dabei – und das Ergebnis zeigt, was möglich ist, wenn Spaß und Teamgeist im Vordergrund stehen.“

Ergebnisse im Überblick

Zu den herausragenden Ergebnissen zählten mehrere Gesamtsiege und Top-Platzierungen in verschiedenen Altersklassen, darunter Siege von Luisa Dörfler, Hannes Konrad und Laura Rüger.
Auch der Velo Club Mindelheim war mit einem Fahrer vertreten: Korbinian Büchele erreichte in seiner Altersklasse den fünften Platz.

      Schlagwort ⇒ Vereine

UPM zieht in Ettringen den Stecker – UPM-Chef Gunnar Eberhardt im Interview

Interview der AUGSBURGER ALLGEMEINEN

Werke zu schließen, macht niemand gerne“, sagt UPM-Chef Gunnar Eberhardt, doch die Entscheidung sei „unvermeidlich“ gewesen.
Das Werk produzierte grafisches Papier für Zeitungen und Beilagen – ein Markt, der seit Jahren schrumpft. Nach der Corona-Krise beschleunigte sich der Einbruch dramatisch: Die Papierproduktion in Europa hat sich laut Eberhardt seit 2021 halbiert, von 20 auf elf Millionen Tonnen. Zugleich lasten 3,5 Millionen Tonnen Überkapazität auf der Branche.
Eine Umrüstung der Maschinen auf Verpackungspapier hätte über 100 Millionen Euro gekostet – zu viel für einen Markt, der selbst unter Druck steht.
Für die Belegschaft setzt UPM auf Abfindungen, eine Transfergesellschaft und eine Jobbörse mit über 200 offenen Stellen in der Region. Die Gewerkschaft IG BCE hält die Angebote für zu niedrig, doch Eberhardt verweist auf die angespannte wirtschaftliche Lage und fallende Gewinne.

Während in Ettringen die Produktion zum Stillstand kommt, will UPM die Standorte Augsburg und Schongau halten – unter der Bedingung, dass sie effizient und wettbewerbsfähig bleiben. Der Strukturwandel in der Papierindustrie aber geht weiter – und Ettringen ist ein Symbol dafür. 

                      Schlagwort ⇒ Papierfabrik

Rückblick auf die diesjährigen kulTOUR-Tage in Ettringen

allgäu.tv berichtet…

Christian Kranzkowski-Riedl, eigentlich Koch von Beruf, zeigte letztes Wochenende in Ettringen seine Malerei im Rahmen der kulTOUR-Tage Unterallgäu.

Seine Werke bestechen durch ihre besondere künstlerische Stimme und laden dazu ein, auch die Kunst vor der eigenen Haustür zu entdecken.


MdL Wachler hält an Reaktivierung der südlichen Staudenbahn fest

Artikel des Wochenkurier (PDF)

Ausgangspunkt: Das Landratsamt Unterallgäu teilte mit, das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr habe die Reaktivierung der südlichen Staudenbahn abgelehnt.
Widerspruch Wachler: Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Wachler betont, es handle sich nicht um eine endgültige Absage, sondern lediglich um eine erste Einschätzung auf Grundlage eines Potenzialgutachtens.
Forderung: Wachler verlangt eine faire Neubewertung, die alle relevanten Faktoren einbezieht. Besonders wichtig seien die Schülerzahlen aus allen betroffenen Gemeinden, da der Schülerverkehr einen großen Teil des Fahrgastpotenzials ausmache.
Transparenz: Entscheidungen dieser Tragweite müssten nachvollziehbar und offen dargelegt werden, um Akzeptanz in der Region zu finden.
Gesamtprojekt: Für Wachler ist die Staudenbahn eine Gesamtstrecke von Gessertshausen bis Türkheim – der Süden dürfe nicht aufgegeben werden, während der Norden Fortschritte mache.
Engagement vor Ort: Wachler würdigt das jahrzehntelange Engagement von Bürgern, Kommunen und Vereinen für das Projekt.
Ausblick: Angesichts von Klimaschutz und Verkehrswende sieht er weiterhin Chancen für die Reaktivierung. Er fordert, dass Umwelt- und Klimaschutzaspekte künftig stärker in die Bewertung einfließen.
Klares Bekenntnis: „Die Staudenbahn ist ein Zukunftsprojekt für die gesamte Region – ich werde weiterhin für ihre Reaktivierung kämpfen“, so Wachler.

                Schlagwort ⇒ Staudenbahn