Bei der Adventsfeier der aktion hoffnung wurden langjährige Mitarbeitende für ihren Einsatz und ihre Treue geehrt.
Geschäftsführer Johannes Müller dankte dem Team für das große Engagement und die Verlässlichkeit in allen Arbeitsbereichen.
Lokalnachrichten
aktion hoffnung dankt langjährigen Mitarbeitenden
Letzte Jahresabschlusssitzung mit Bgm. Robert Sturm
Bei der Weihnachtsfeier und Jahres-abschlusssitzung des Gemeinderats im ➡ Dorfgemeinschaftshaus Traunried zog Ettringens Erster Bürgermeister Robert Sturm vor über 100 Bürgern eine Bilanz für das Jahr 2025.
Er verglich die Gemeinde mit einem gut geführten Casino, in dem der Gemeinderat als strategisches Team verantwortungsvoll über Projekte und Kosten entscheidet.
Als überwiegend erfolgreich bewertete er unter anderem die Ausweisung von Flächen für Windkraft sowie die Entwicklung des Baugebiets Siebnach. Kritisch blieb hingegen der Kindergartenbau in Siebnach, der weiterhin mit steigenden Kosten verbunden ist.
Für die kommenden Jahre erwartet Sturm geringere finanzielle Spielräume, da der größte Arbeitgeber die Gemeinde verlässt, zeigte sich jedoch zuversichtlich, diesen Verlust ausgleichen zu können. Insgesamt stellte der Bürgermeister fest, dass die Gemeindefinanzen am Jahresende solide aufgestellt sind.
CSU Ettringen/Parteilose Wähler demonstrieren Geschlossenheit

Diese 16 Ettringer Bürgerinnen und Bürger bewerben sich auf der gemeinsamen Gemeinderatsliste von CSU und parteilose Wähler. Zu der einstimmigen Nominierung gratulierten der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Peter Wachler (links), und die Landratskandidatin Verena Winter (rechts). Foto: Kreativstudio Kotonski
Einstimmiges Ergebnis

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen kamen Bürgermeister Robert Sturm, der Ortsvorsitzende Ulrich Plukas, Landratskandidatin Verena Winter, Bürgermeisterkandidat Roland Wagner und der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zu Wort. Foto: Marcus Barnstorf
Einstimmigkeit herrschte am Dienstagabend bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen im Café Kellerberg: Roland Wagner, 2. Bürgermeister, wurde ohne Gegenstimme zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 8. März gekürt. Der Siebnacher stellte sich den Anwesenden prägnant und pointiert vor und begründete seine Kandidatur mit seiner Verbundenheit zur Gemeinde und dem Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und die begonnene Arbeit fortzusetzen.
Ebenso einstimmig beschlossen die Wahlberechtigten die gemeinsame Gemeinderatsliste von CSU und parteilosen Wählern. Sie führt Roland Wagner auf Platz 1 an. Es folgen Jan Marx (Platz 2, Gemeinderat), Stefanie Rusp (3, Gemeinderätin), Gerhard Koob (4), Mathias Böck (5), Andreas Rüger (6), Uwe Sternberg (7), Christina Reiber (8, Gemeinderätin), Roland Doll (9, Gemeinderat), Jenny Strüwing (10), Tobias Huber (11), Andreas Wager (12), Julia Holzmann (13), Martin Rusp (14), Carina Seifert (15) und Jan Sobczyk (16, Gemeinderat). Als Ersatzkandidat wurde Daniel Seifert benannt. Somit bewerben sich von den sieben amtierenden CSU-Gemeinderäten sechs erneut, einzig Gabriele Strüwing verzichtet auf eine Wiederwahl. Weiterlesen
Sitzung des Gemeinderates
Zusammenfassung
Der Gemeinderat von Ettringen befasste sich Ende November mit zwei zentralen Themen: Windenergie-Planungen und der Erhöhung der Hundesteuer.
Windenergie:
Der Bürgermeister Robert Sturm lobte den Regionalverband Donau-Iller für die Bearbeitung von über 2.700 Einwänden in der ersten Beteiligungsrunde. Durch die Einwände aus Ettringen wurden dort keine Vorrangflächen für Windenergie ausgewiesen. Auch in Siebnach wurden keine Vorranggebiete festgelegt. Elmau bleibt jedoch als Vorrangfläche im Gespräch. Der Gemeinderat entschied einstimmig, für die zweite Beteiligungsrunde keine weitere Stellungnahme abzugeben, da Ettringen nicht betroffen ist.
Hundesteuer:
Die Hundesteuer wird zum ersten Mal seit 2002 erhöht. Hintergrund sind kommunale Investitionen wie Hundetoiletten. Die neuen jährlichen Sätze lauten:
1. Hund: 60 € (vorher 40 €) – 2. Hund: 150 € (vorher 100 €) 3. Hund: 200 € (vorher 150 €)
Der Gemeinderat stimmte der Erhöhung einstimmig zu.
Edeltraud Böck verabschiedet – Stefanie Fournier übernimmt Shop-Leitung

Edeltraud Böck, Stefanie Fournier und Johannes Müller (von links) bei der „Stabübergabe im Secondhand-Modeshop Ettringen. Foto: Karin Stippler
Der Secondhand-Modeshop der Aktion Hoffnung in Ettringen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Anlaufpunkt weit über das Unterallgäu hinaus entwickelt.
Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete Edeltraud Böck, die seit 2018 die Leitung innehatte und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Geschäftsführer Johannes Müller würdigte ihr Engagement und ihren Einsatz. Die Nachfolge übernimmt Stefanie Fournier, die den erfolgreichen Weg des Shops fortführen möchte. Artikel: ➡ Mindelheimer Zeitung
25 Jahre im VdK: Ehrungen bei der Jahresschlussfeier in Ettringen

v.l.: Vorsitzende Brigitte Stammel, Bela Gombos, Marianne Schmid und die zweite Vorsitzende Doris Fendt. Foto: Isolde Schwarz
Bei der Jahresschlussfeier des VdK Ortsverbands Ettringen wurden langjährige Mitglieder geehrt.
Marianne Schmid und Bela Gombos sind seit 25 Jahren im Verband.
Nach den Vorstandsberichten wurde eine schwäbische Weihnachtsgeschichte vorgetragen, bevor der Nachmittag gemütlich zu Ende ging. Artikel: ➡ Mindelheimer Zeitung
Türkheim–Ettringen: Erster Schritt zur Wiederanbindung an den Nahverkehr
Hubert Teichmann von der Bahnbetriebs-gesellschaft Stauden schlägt vor, zunächst nur den Abschnitt Türkheim–Ettringen zu reaktivieren, um der Region wieder Zugang zu Nahverkehrsmitteln zu verschaffen.
Das 1000er-Fahrgastkriterium dient als bundesweiter Schwellenwert, ab dem eine reaktivierte Bahnstrecke als wirtschaftlich gilt und Fördermittel bekommen kann.
Es misst die Auslastung anhand der Personenkilometer pro Streckenkilometer. Hubert Teichmann kritisiert dieses Kriterium als wissenschaftlich unbegründet und fordert stattdessen eine Betrachtung von Investitionskosten im Verhältnis zur erwarteten Nachfrage. Der Freistaat hält das Kriterium jedoch für sinnvoll, weil Bahnverkehr teurer und energieintensiver sei als Busverkehr. Politiker wie Peter Wachler sehen das 1000er-Kriterium als Orientierung, nicht als starre Grenze.
Schlagwort ⇒ Staudenbahn
Staudenbahn Süd: Wachler widerspricht Eder
Zusammenfassung: Staudenbahn Süd – ist das Projekt wirklich am Ende?
Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder erklärte kürzlich, der Landkreis habe beim Thema Reaktivierung der Staudenbahn Süd (Langenneufnach–Türkheim) „alles versucht“ und sei am Ende seiner Möglichkeiten. Dadurch entsteht der Eindruck, das Projekt sei praktisch beendet.
Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Wachler widerspricht entschieden. Er wirft Eder vor, mit seiner ➡ Pressemitteilung (PDF) ein falsches Signal auszusenden und den Eindruck zu erwecken, das Projekt sei gescheitert – obwohl der Mobilitätsausschuss einstimmig beschlossen habe, es nicht zu beenden.
Kern des Konflikts
- Für eine Reaktivierung braucht der südliche Abschnitt laut Verkehrsministerium mindestens 1000 prognostizierte Fahrgäste pro Tag.
- Das aktuelle Gutachten kommt jedoch nur auf 828 Fahrgäste.
- Deshalb hat der Freistaat den Reaktivierungsprozess für den Süden gestoppt.
- Eine gemeinsame Betrachtung der gesamten Staudenbahn (Nord + Süd), die nach Ansicht vieler zu besseren Zahlen führen könnte, lehnt das Ministerium ab – um den bereits laufenden Reaktivierungsprozess im Norden nicht zu gefährden.
Wachler kritisiert diese Sichtweise und betont, dass das 1000er-Kriterium kein starres Gesetz sei und andere Projekte trotz niedrigerer Prognosen erfolgreich reaktiviert wurden. Er will politisch weiterkämpfen und sieht den Prozess nicht als beendet.
Schlagwort ⇒ Staudenbahn
Südliche Staudenbahn: Wachler und Sturm wollen Reaktivierung nicht aufgeben
Trotz negativer Prognosen für die südliche Staudenbahn zwischen Langenneufnach und Türkheim wollen die Kreisräte Peter Wachler und Robert Sturm (beide CSU) das Projekt nicht endgültig aufgeben.
Ein Gutachten hatte ergeben, dass die Strecke mit 791 bis 828 Fahrgastkilometern unter dem vom Freistaat geforderten 1000er-Wert liegt. Damit gilt der Reaktivierungsprozess als gestoppt.
Wachler betonte jedoch, das Gutachten sei nur eine Momentaufnahme. Durch neue Wohn- und Gewerbegebiete, veränderte Pendlerströme und mehr Tourismus könne das Potenzial künftig steigen. Die Staudenbahn sei „kein Nostalgieprojekt, sondern eine Investition in die Zukunft“.
Auch Bürgermeister Sturm (Ettringen) warnte vor einem vorschnellen Aus:
„Das Schlimmste wäre, einen Scheintoten zu beerdigen.“
Der Mobilitätsausschuss beschloss schließlich, die Reaktivierung momentan ruhen zu lassen, die Entwicklung aber weiter zu beobachten – ein Kompromiss im Sinne von Wachler und Sturm.
Schlagwort ⇒ Staudenbahn
Siebnacher Naturgarten ausgezeichnet
Siebnach Zehn Gartenbesitzerinnen und -besitzer aus dem Unterallgäu wurden am Freitagnachmittag mit der Plakette „Bayern blüht – Naturgarten“ ausgezeichnet. Landrat Alex Eder (rechts) überreichte die Plakette im Garten von Monika und Thomas Mögele in Siebnach.
Insbesondere die Vielfalt des naturnah gestalteten Gartens mit Obstbäumen, Wiesenflächen, Gemüsebeeten und Lebensräumen für heimische Tiere – darunter auch die seltene Wespenspinne ( ➡ wurde auch in Ettringen entdeckt) , würdigte der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Markus Orf (links).
Ein Naturgarten wird bewusst im Einklang mit der Natur gepflegt. Voraussetzung für die Auszeichnung sind Kernkriterien: der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, synthetische Dünger und Torf sowie eine hohe ökologische Vielfalt (Bericht demnächst in der Unterallgäuer Rundschau).
Schlagwort ⇒ Natur
















