Lokalnachrichten


Vorbereitung auf das Gauschützenfest in Siebnach

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Der Schützengau Türkheim hat bei seiner Generalversammlung in Siebnach auf ein erfolgreiches Sportjahr zurückgeblickt und gleichzeitig den Fokus auf das bevorstehende 69. Gauschießen gelegt. Die Vereine zeigten eine starke Beteiligung, und auch Vertreter des Schützenbezirks Schwaben waren anwesend. Dabei wurde besonders betont, wie wichtig Nachwuchsarbeit und mehr Öffentlichkeitspräsenz für die Zukunft des Schützenwesens sind.

Sportlich konnte der Gau mit hohen Teilnehmerzahlen und guten Leistungen überzeugen: Hunderte Schützinnen und Schützen nahmen an Meisterschaften, Königsschießen und Rundenwettkämpfen teil. Auch überregional erzielten die Teilnehmer beachtliche Erfolge bis hin zu bayerischen und deutschen Meisterschaften.

Im Mittelpunkt steht nun das 69. Gauschießen im April in Siebnach, das Teil eines großen Gemeinschaftsfests mehrerer Ortsvereine ist. Der Schießbetrieb findet vom 8. bis 25. April statt, das Finale am 26. April und die Preisverleihung mit der Proklamation des neuen Gauschützenkönigs am 14. Mai.


Ehrungen beim SV Traunried

Michael Schüller

Michael Schüller

 

 Im Rahmen der Generalversammlung zu der 30 Mitglieder erschienen, wurden beim SV Traunried langjährige Mitglieder des Schützenvereins geehrt. Hierbei wurde Michael Schüller zu 50 Jahren Mitgliedschaft, Richard Wagner zu 40 Jahren und Michaela Henkel zu 25 Jahren Mitgliedschaft geehrt.

Seine Ehrung persönlich entgegennehmen konnte nur Michael Schüller.


Kleines Dorf mit großem Zusammenhalt

Zum kostenpflichtigen Artikel der MZ

Das Dorf ➡ Siebnach mit etwa 700 Einwohnern hat den Auftakt zu einem besonderen Festjahr gefeiert. Mehrere Vereine begehen ihre Jubiläen gemeinsam unter dem Motto „Mitanand“, um den starken Zusammenhalt im Dorf zu zeigen.

Schirmherr der Veranstaltung war der CSU-Politiker Klaus Holetschek, der Siebnach als Vorzeige-Dorf lobte. Er betonte die Bedeutung des Ehrenamts und des Engagements der Bürger. Auch Landrat Alex Eder und der Bürgermeister von Ettringen, Roland Wagner, hoben den guten Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft hervor.

Eine Vereinschronik zeigte außerdem die Geschichte der wichtigsten Vereine. Die Feuerwehr entstand vor rund 150 Jahren nach einem großen Brand. Die Schützenvereine, die früher getrennt waren, schlossen sich 1985 zum Schützenverein St. Georg Siebnach zusammen. Der Musikverein Siebnach hat musikalische Wurzeln bis 1872 und ist seit 1961 als Verein aktiv.

Als nächstes großes Ereignis wird Siebnach ein Bezirksmusikfest ausrichten. Damit zeigt das Dorf erneut seinen starken Gemeinschaftssinn.

                      Schlagwort ⇒ Vereine

Hier entsteht Schwabens gigantisches KI Zentrum

Die ehemalige Sendeanlage "Wertachtal" bei Ettringen/Amberg

Die ehemalige Sendeanlage „Wertachtal“ bei Ettringen/Amberg

KI-Rechenzentrum in Amberg im Unterallgäu

In der Gemeinde Amberg im Unterallgäu plant das Start-up Polarise den Bau eines riesigen KI-Rechenzentrums. Die Anlage soll deutlich größer werden als das bereits eröffnete Zentrum in München und voraussichtlich im Jahr 2027 in Betrieb gehen. Geplant ist zunächst eine Leistung von rund 30 Megawatt, die später auf bis zu 120 Megawatt erweitert werden kann. Damit würde das Rechenzentrum eine wichtige Rolle beim Ausbau der Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz in Deutschland spielen.

Ein zentraler Standortfaktor ist die Energieversorgung. Der benötigte Strom soll größtenteils aus erneuerbaren Quellen stammen, insbesondere aus einem bereits bestehenden und geplanten Solar- und Windpark in der Region. Insgesamt könnten dadurch etwa 125 Megawatt Strom lokal erzeugt werden.

Besonders bemerkenswert ist der Standort selbst: Das Rechenzentrum soll auf dem Gelände des ehemaligen Kurzwellensenders Wertachtal entstehen. Diese große Rundfunkanlage wurde früher für internationale Kurzwellensendungen genutzt und 2013 stillgelegt. Durch das neue Projekt wird das Areal erneut technisch genutzt – diesmal jedoch nicht mehr für Radiosignale, sondern für moderne KI-Rechenleistung.
Die Investition dürfte mehrere Milliarden Euro betragen. Neben einer zweistelligen Zahl an direkten Arbeitsplätzen im Rechenzentrum werden auch zusätzliche Jobs bei regionalen Dienstleistern erwartet. Das Projekt soll außerdem zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen und den Aufbau einer europäischen KI-Infrastruktur unterstützen.
Quelle: AUGSBURGER ALLGEMEINE

                        Schlagwort ⇒ Sender 
 

Beste Geburtstagswünsche!

Roland Mühlbauer aus Ettringen feierte am Faschingssonntag seinen 95. Geburtstag im Kreise seiner Familie.
Mit drei Töchtern, sechs Enkeln und fünf Urenkeln blickt er stolz auf vier Generationen zurück.

Bitte anklicken!

 

Mehr über Roland Mühlbauer:


Blick 40 Jahre zurück: GMR gegen Ansiedlung eines Supermarktes

Gemeinderat bezieht klare Position: Gegen Ansiedlung eines Supermarktes

Tenor der Beratung: Bevölkerung ist ausreichend versorgt

Ettringen (wr). Einstimmig abgelehnt hat der Gemeinderat die Anfrage eines auswärtigen Bauwerbers, in Ettringen einen Lebensmittelsupermarkt zu erstellen. Rechtlich „zu Hilfe“ kam die Tatsache, dass dafür kein Sondergebiet ausgewiesen ist; die Gemeinderäte machten aber eindeutig klar, dass ein solcher Supermarkt in Ettringen nicht erwünscht ist.

Zahlreiche Zuhörer hatten sich zu der Sitzung eingefunden. Bürgermeister Walter Fehle verlas den Antrag, der von Franz Braun in Sonthofen gestellt wurde (der im übrigen auch schon in Türkheim mehrmals als „Anfrager“ aufgetreten ist). Danach wollte Braun in Ettringen ein Geschäftshaus erstellen, unter anderem mit einem Lebensmittelmarkt mit 980 Quadratmeter Verkaufsfläche und 500 Quadratmeter Lagerfläche.
Die Gemeinde Ettringen zog dazu das Landratsamt zu Rate und bat um eine Stellungnahme. Danach könne ein solcher Supermarkt nur in einem ausgewiesenen Sondergebiet entstehen, wurde von Seiten der Kreisbehörde betont; dies gelte auch dann, wenn die Gesamtfläche deutlich unter 1500 Quadratmeter geplant werden. Das Landratsamt wies ferner darauf hin, dass ein derartiges Sondergebiet in Ettringen nicht ausgewiesen sei und deshalb die Gemeinde eine erhebliche Einflussmöglichkeit habe.
Bürgermeister Walter Fehle machte deutlich, daß die ganze Angelegenheit unter zwei Gesichtspunkten zu sehen ist: Zum einen von der Versorgung der Bevölkerung her, zum anderen im Hinblick auf die Konkurrenz für die bestehenden Einzelhandelsgeschäfte: Der Bürgermeister: „Unsere Gemeinde ist ausreichend versorgt, außerdem sind in der Nachbargemeinde Türkheim ausreichend Großmärkte vorhanden. Wir können deshalb derzeit auf ein solches Großobjekt verzichten, vor allem auch deshalb, weil die rechtlichen Voraussetzungen dafür in Ettringen nicht sind.“

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Neuer Dorfladen in Siebnach

Anzeige im WOCHENKURIER (PDF)

In Siebnach hat am 1. Februar der neue SB‑Dorfladen „Reinspaziert“ von Tamara und Florian Hienle eröffnet. Der Laden bietet täglich von 6 bis 22 Uhr über 1000 Produkte zu normalen Preisen und setzt auf ein modernes Selbstbedienungs- und Selbstkassensystem.
Bezahlt wird per Bankkarte, Smartphone oder Kundenkarte; bei Problemen hilft ein Klingelknopf. Der Standort knüpft an die Tradition des früheren Frischemarkts „Ums Eck“ an, der über 33 Jahre von Anna‑Maria Schmid geführt wurde.

Zur Eröffnung kamen viele Ettringer und Siebnacher, die sich über die schnelle Wiederherstellung der Nahversorgung freuen.
Neben Markenartikeln gibt es viele regionale Produkte, darunter Fleisch und Wurst der Landmetzgerei Baur sowie selbstgemachte Frischkäse und Salate von Florian Hienle.
Ein separater Raum ermöglicht den Alkoholkauf mit Ausweisprüfung.
Täglich werden frische Backwaren der Bäckerei Müller angeboten; Bestellungen und Dauerbestellungen sind möglich. Samstags von 7 bis 12 Uhr gibt es eine Servicezeit mit persönlicher Betreuung.
Der Laden soll ein neuer Treffpunkt im Dorf werden – mit Kaffee, süßen Teilchen und Platz für Austausch. Das Sortiment wird laufend an Kundenwünsche angepasst; sogar Angelköder gehören bereits dazu. Regionale Anbieter können ihre Produkte nach Absprache im Laden vermarkten.

Zur Geschichte des Siebacher Supermarktes: 


Scheidender Bürgermeister Robert Sturm

Artikel des WOCKENKURIER (PDF)

Der scheidende Ettringer Bürgermeister Robert Sturm blickt auf 30 Jahre Amtszeit zurück.
Seit seinem Amtsantritt 1996 habe die hoch verschuldete Gemeinde große Herausforderungen bewältigt, darunter den ➡ Schulneubau, die Sicherung der Wasserversorgung, den ➡ Bau der Umgehungsstraße, neue ➡ Radwege sowie die Lösung des Abwasserproblems in Traunried. Zudem entstanden soziale Projekte wie die ➡ „Soziale Mitte“ für Senioren.

Sturm betont die Bedeutung von Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und sieht die Arbeit im Gemeinderat als wichtigen Lernprozess. Aktuell beschäftigt ihn vor allem die Nachnutzung des ➡ UPM-Papierfabrik-Areals sowie künftige Energiethemen. Trotz seines Rückzugs aus dem Bürgermeisteramt kündigte Sturm an, sich auch weiterhin in der Kommunalpolitik engagieren zu wollen.

Ziele 1996 bei Amtsantritt

Sturm und die Gemeinderatskandidaten Josef Aigster (CSU), Ilse Tschiedert (SPD) und Ulrich Plukas (JU) erläuterten die gemeinsamen Ziele:

  • Es sollten Strategien entwickelt werden, um mehr Gewerbe anzusiedeln. Dazu müsse der Flächennutzungsplan vorangetrieben werden.
  • Die Gemeinde sollte Initiative entwickeln, um die durchaus vorhandenen Flächen auch wirklich zu nutzen. Dies sei auch wichtig zur Schaffung von Arbeitsplätzen, denn die Einwohnerzahl sei zwar stark gewachsen, die Zahl der Arbeitsplätze jedoch nicht.
  •  Zur Ortskernbebauung sollte eine grobe Planung erstellt werden, um für die Zukunft einen Handlungsrahmen zu haben. 
  • Der Bau einer Umgehungsstraße sollte weiter betrieben werden.
  • Was die gemeindliche Finanzmisere betreffe, so mache sie die Dinge zwar nicht einfacher, dürfe jedoch auch nicht überbewertet werden und dazu führen, dass die Gemeinde vor Investitionen grundsätzlich zurückschrecke.
  • ,,Ich bin“, so Sturm, ,für bestmögliche Information innerhalb des Gemeinderats und für eine sachliche, konstruktive Diskussion über Parteigrenzen hinweg. Probleme sind für mich da, um gemeistert zu werden. Die Erhaltung und Förderung des guten Dorf- und Vereinslebens liegt mir sehr am Herzen“.

    Warum sie Robert Sturm für den richtigen Kandidaten halten, erläuterten Plukas, Tschiedert und Aigster:
    Er ist jung und unverbraucht, kennt die Probleme Ettringens und hat gleichzeitig genug Abstand, um sie unvoreingenommen anzugehen. Er hat als Verwaltungsfachmann die ideale Ausbildung, ist kontaktfreudig und hat ein Ohr für die Bevölkerung

    Kompletter Artikel der MZ (PDF)  


Neue Fahrräder für die Verkehrserziehung

Schulleiterin Dolores Kowalski, Sicherheitsbeauftragte Sigrun Tuffentsamer, Benjamin Adelwarth (Verkehrswacht Unterallgäu) sowie Fachberater Chris Walter. Einige Schülerinnen und Schüler testeten die neuen Bikes direkt auf einem aufgebauten Fahrradparcours.

Schulleiterin Dolores Kowalski, Sicherheitsbeauftragte Sigrun Tuffentsamer, Benjamin Adelwarth (Verkehrswacht Unterallgäu) sowie Fachberater Chris Walter. Einige Schülerinnen und Schüler testeten die neuen Bikes direkt auf einem aufgebauten Fahrradparcours.

Fünf neue Schulfahrräder wurden an der Grundschule Ettringen stellvertretend für alle Grundschulen im Landkreis Unterallgäu übergeben. Die modernen Bikes bilden einen wichtigen Baustein für die neue Verkehrserziehung und den geplanten „Radlführerschein“, den das Staatliche Schulamt künftig landkreisweit einführen will.
Die Fahrräder kommen im Rahmen des Projekts „GemeinsamAKTIV“ zum Einsatz, das Bewegung, Sport und Verkehrserziehung miteinander verbindet. Grundschulen im Unterallgäu haben künftig die Möglichkeit, komplette Bike-Projekttage zu buchen. Diese werden von Chris Walter, dem neuen Fachberater für Verkehr und Sicherheit am Staatlichen Schulamt, durchgeführt. Ziel ist es, Kinder frühzeitig und praxisnah auf sicheres Radfahren im Straßenverkehr vorzubereiten.
Finanziell und materiell unterstützt wurde die Anschaffung der Fahrräder von der Verkehrswacht Unterallgäu. Deren Vertreter Benjamin Adelwarth betonte die Bedeutung einer fundierten Fahrradausbildung bereits im Grundschulalter. Die neuen Räder ermöglichen unter anderem sogenannte Schonraumübungen zur Förderung von Balance, Koordination und Fahrsicherheit.
Interessierte Grundschulen können ab sofort einen Bike-Projekttag beim Staatlichen Schulamt Unterallgäu buchen. Ansprechpartner ist Chris Walter, Fachberater für Verkehr und Sicherheit am Staatlichen Schulamt Unterallgäu. Foto/Text: müsa


Aus der letzten Gemeinderatssitzung

Artikel des WOCHENKURIER (PDF)

Bürgermeister Robert Sturm stellte in der Ettringer Gemeinderatssitzung klar, dass die Schulweghelfer vollständig unfall- und haftpflichtversichert sind und ihr Versicherungsschutz bis zum 14. Januar 2026 gilt.Hintergrund waren Gerüchte über einen fehlenden Versicherungsschutz.
Zudem kündigte Sturm für den 14. Januar eine Verkehrsschau an den Schulwegübergängen in Ettringen und Siebnach an.
Das geplante Mitfahrprojekt fahrmob.eco wurde nach kritischen Stimmen aus dem Gemeinderat vorerst zurückgestellt.