Vermischtes


Ettringer Feuerwehr geehrt

Auch eine Abordnung der Feuerwehr Ettringen folgte der Einladung nach München. Es war ein würdiger Abschluss eines ereignisreichen Jubiläumsjahres und eine schöne Anerkennung für die geleistete Arbeit vor Ort.

Auch eine Abordnung der Feuerwehr Ettringen folgte der Einladung nach München. Es war ein würdiger Abschluss eines ereignisreichen Jubiläumsjahres und eine schöne Anerkennung für die geleistete Arbeit vor Ort.

Ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr:
Anlässlich der 150-Jahrfeiern der Feuerwehren in Südbayern luden Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner zu einem feierlichen Staatsempfang in die Münchner Residenz ein.

Rund 340 Feuerwehren aus dem südbayerischen Raum blicken in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Um das unermüdliche Engagement der Ehrenamtlichen zu würdigen, öffnete die Staatsregierung die Türen der Residenz.
Der Empfang diente als Ausdruck großer Wertschätzung und tiefen Dankes für den Einsatz, den die Feuerwehren Tag und Nacht für die Sicherheit der Bürger leisten.

 Bilder und Text von der Facebook-Seite der Ettringer Feuerwehr


Edeltraud Böck verabschiedet – Stefanie Fournier übernimmt Shop-Leitung

Edeltraud Böck, Stefanie Fournier und Johannes Müller (von links) bei der "Stabübergabe im Secondhand-Modeshop Ettringen. Foto: Karin Stippler

Edeltraud Böck, Stefanie Fournier und Johannes Müller (von links) bei der „Stabübergabe im Secondhand-Modeshop Ettringen. Foto: Karin Stippler

Der Secondhand-Modeshop der Aktion Hoffnung in Ettringen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Anlaufpunkt weit über das Unterallgäu hinaus entwickelt.
Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete Edeltraud Böck, die seit 2018 die Leitung innehatte und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Geschäftsführer Johannes Müller würdigte ihr Engagement und ihren Einsatz. Die Nachfolge übernimmt Stefanie Fournier, die den erfolgreichen Weg des Shops fortführen möchte. Artikel: ➡ Mindelheimer Zeitung


25 Jahre im VdK: Ehrungen bei der Jahresschlussfeier in Ettringen

v.l.: Vorsitzende Brigitte Stammel, Bela Gombos, Marianne Schmid und die zweite Vorsitzende Doris Fendt.  Foto: Isolde Schwarz

v.l.: Vorsitzende Brigitte Stammel, Bela Gombos, Marianne Schmid und die zweite Vorsitzende Doris Fendt. Foto: Isolde Schwarz

Bei der Jahresschlussfeier des VdK Ortsverbands Ettringen wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Marianne Schmid und Bela Gombos sind seit 25 Jahren im Verband.
Nach den Vorstandsberichten wurde eine schwäbische Weihnachtsgeschichte vorgetragen, bevor der Nachmittag gemütlich zu Ende ging. Artikel:  ➡  Mindelheimer Zeitung 


Herbstdienstversammlung des Feuerwehrbereichs Unterallgäu Ost

Fast 50 Jahre war Johann Schmid aus Ettringen (Mitte) für die Feuerwehr, darunter 31 Jahre als Kreisbrandmeister, tätig. Für diesen nicht alltäglichen Einsatz für die Gesellschaft dankten Kreisbrandrat Alexander Möbus (links)  und Kreisbrandinspektor  Wolfgang Heimpel (rechts) und überreichten zum Abschied eine personalisierte Uhr.  Foto: Wilhelm Unfried

Fast 50 Jahre war Johann Schmid aus Ettringen (Mitte) für die Feuerwehr, darunter 31 Jahre als Kreisbrandmeister, tätig. Für diesen nicht alltäglichen Einsatz für die Gesellschaft dankten Kreisbrandrat Alexander Möbus (links) und Kreisbrandinspektor Wolfgang Heimpel (rechts) und überreichten zum Abschied eine personalisierte Uhr. Foto: Wilhelm Unfried

Bei der Herbstdienstversammlung des Feuerwehrbereichs Unterallgäu Ost wurde deutlich, dass die Feuerwehren im letzten Jahr weniger Einsätze hatten: 738 statt 1239. Besonders unter der Woche am Tag bleibt die Personaldecke mit nur rund 400 verfügbaren Kräften angespannt. Positiv entwickelt haben sich die Jugend- und Kinderfeuerwehren, die inzwischen 210 Jugendliche und immer mehr junge Kinder für den Feuerwehrdienst begeistern.
Ein zentrales Thema war auch die starke Belastung der Einsatzkräfte, weshalb die psychosoziale Betreuung (PSNV-E) hervorgehoben wurde. Zudem wurden zahlreiche Lehrgänge mit 467 Teilnehmenden durchgeführt, um Ausbildung und Qualifikation weiter zu stärken.
Besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Johann (Hans) Schmid aus Ettringen. 
Er ist seit fast 50 Jahren Mitglied der Feuerwehr Ettringen, war 18 Jahre Kommandant und engagierte sich über drei Jahrzehnte hinweg auch überörtlich – darunter 31 Jahre als Kreisbrandrat. Für dieses außergewöhnliche, jahrzehntelange Engagement erhielt er großen Applaus und als besondere Anerkennung eine personalisierte Wanduhr.

Kreisbrandmeister Johann Schmid verabschiedet


Staudenbahn Süd: Wachler widerspricht Eder

Zusammenfassung: Staudenbahn Süd – ist das Projekt wirklich am Ende?

zum Artikel in der MZ

Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder erklärte kürzlich, der Landkreis habe beim Thema Reaktivierung der Staudenbahn Süd (Langenneufnach–Türkheim) „alles versucht“ und sei am Ende seiner Möglichkeiten. Dadurch entsteht der Eindruck, das Projekt sei praktisch beendet.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Wachler widerspricht entschieden. Er wirft Eder vor, mit seiner ➡  Pressemitteilung (PDF) ein falsches Signal auszusenden und den Eindruck zu erwecken, das Projekt sei gescheitert – obwohl der Mobilitätsausschuss einstimmig beschlossen habe, es nicht zu beenden.

Kern des Konflikts

  • Für eine Reaktivierung braucht der südliche Abschnitt laut Verkehrsministerium mindestens 1000 prognostizierte Fahrgäste pro Tag.
  • Das aktuelle Gutachten kommt jedoch nur auf 828 Fahrgäste.
  • Deshalb hat der Freistaat den Reaktivierungsprozess für den Süden gestoppt.
  • Eine gemeinsame Betrachtung der gesamten Staudenbahn (Nord + Süd), die nach Ansicht vieler zu besseren Zahlen führen könnte, lehnt das Ministerium ab – um den bereits laufenden Reaktivierungsprozess im Norden nicht zu gefährden.

Wachler kritisiert diese Sichtweise und betont, dass das 1000er-Kriterium kein starres Gesetz sei und andere Projekte trotz niedrigerer Prognosen erfolgreich reaktiviert wurden. Er will politisch weiterkämpfen und sieht den Prozess nicht als beendet.

                  Schlagwort ⇒ Staudenbahn

Pressemitteilung von heute:

Pressemitteilung als PDF

Reaktivierung der Staudenbahn vorerst gestoppt

Unterallgäu. Die Reaktivierung des südlichen Abschnitts der Staudenbahn zwischen Türkheim und Langenneufnach ist vorerst vom Tisch.
Der Mobilitätsausschuss des Unterallgäuer Kreistags hat einstimmig beschlossen, die Bemühungen um das Projekt vorläufig einzustellen – es sei denn, es ergeben sich neue Entwicklungen.
Hintergrund ist ein aktuelles Gutachten, das deutlich geringere Fahrgastzahlen prognostiziert, als für eine Reaktivierung erforderlich wären. Statt der vom Freistaat Bayern geforderten 1000 Fahrgäste pro Kilometer an Werktagen wurden nur maximal 828 errechnet. Damit gilt das Projekt für den Freistaat als wirtschaftlich nicht tragfähig, und der Reaktivierungsprozess ist gestoppt.
Eine alternative Berechnung der Fahrgastzahlen wurde von Seiten des Freistaats abgelehnt. Zudem soll die laufende Reaktivierung des nördlichen Abschnitts zwischen Gessertshausen und Langenneufnach nicht gefährdet werden – eine gemeinsame Neubewertung beider Streckenabschnitte sei daher ausgeschlossen.
Landrat Alex Eder betonte, der Landkreis habe „alles versucht“. Nach einem ersten negativen Gutachten habe der Kreis selbst ein weiteres in Auftrag gegeben und dafür eigene Mittel bereitgestellt. Doch auch dieses kam zu keinem besseren Ergebnis. Eder wies zudem darauf hin, dass eine Reaktivierung der gesamten Strecke eine erhebliche finanzielle Belastung für die öffentliche Hand darstellen würde.


Ehrung langjähriger Ehrenamtlicher

Stellvertretender Bezirkstagspräsident Alfons Weber (links), stellvertretende BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Linke (Zweite von links) sowie (von rechts) Sportkreisvorsitzender Benjamin Adelwarth und Landrat Alex Eder würdigten die Verdienste von: (weiter von links) Hans Maier (TC Schachenbad), Rainer Gammel (TSV Ettringen), Wolfgang Metzeler (DAV Memmingen), Bernd Rieder (TV Boos) und Joachim Kolb (SV Memmingerberg). Foto: Sabine Adelwarth

In das Bild klicken!

Beim Bezirksehrenamtstag des BLSV in der Natur-Therme Bedernau wurden 16 engagierte Ehrenamtliche aus dem Allgäu für ihren langjährigen Einsatz im Sport geehrt.
Unter ihnen war Rainer Gammel vom TSV Ettringen, der für sein jahrzehntelanges Wirken und seine vielseitige Unterstützung im Verein besondere Anerkennung erhielt. Landrat Alex Eder, Bezirkstagsvize Alfons Weber und Sportkreisvorsitzender Benjamin Adelwarth würdigten den unermüdlichen Einsatz aller Geehrten, die mit ihrem Engagement das Rückgrat des Sports in der Region bilden. ➡ Ausführlicher Bericht der MZ


Starke Leistung der Feuerwehr Ettringen beim 3. Oberstdorfer Schanzenlauf

Florian Pollak und Florian Kögel

Florian Pollak und Florian Kögel

Am 18. Oktober 2025 stellten sich über 300 Feuerwehr-Teams aus ganz Deutschland einer ganz besonderen Herausforderung: dem ➡ 3. Oberstdorfer Schanzenlauf an der beeindruckenden ➡ Heini-Klopfer-Skiflugschanze.

Bei diesem außergewöhnlichen Feuerwehr-Treppenlauf unter Atemschutz galt es, über 1.000 Stufen, 162 Höhenmeter und 412 Meter Streckenlänge zu überwinden – pure Ausdauer, Kraft und Teamgeist waren gefragt!

Mitten im starken Teilnehmerfeld zeigte die Feuerwehr Ettringen, was in ihr steckt:
Unser schlagkräftiges Duo Florian Pollak und Florian Kögel meisterte die anspruchsvolle Strecke mit beeindruckender Kondition und Kampfgeist. Am Ende erreichten sie in der Gesamtwertung einen hervorragenden 55. Platz – ein Ergebnis, auf das wir alle stolz sein können!

 

Wer diesen Lauf bezwingt, wird nicht nur mit einer atemberaubenden Aussicht über Oberstdorf, sondern auch mit unvergesslichen Eindrücken belohnt.
Die Feuerwehr Ettringen hat einmal mehr gezeigt, dass sie nicht nur im Einsatz, sondern auch sportlich zu den Leistungsstarken zählt.

                       Schlagwort  ⇒ Vereine

Ettringen atmet auf – die Hungersnot ist vorbei!

Info in der Netto-App

 
Nach über einem Jahr des „Einkaufs-Exils“  ist es endlich soweit:

Am 28. Oktober 2025 eröffnet der neue Netto-Markt in Ettringen.

Die Dorfbewohner kehren zurück aus dem Einkaufsparadies  Türkheim, die Einkaufswägen rollen wieder, und die Kassenzettel flattern wie frische Herbstblätter…

 

          Suche ⇒ Netto Ettringen

 


UPM zieht in Ettringen den Stecker – UPM-Chef Gunnar Eberhardt im Interview

Interview der AUGSBURGER ALLGEMEINEN

Werke zu schließen, macht niemand gerne“, sagt UPM-Chef Gunnar Eberhardt, doch die Entscheidung sei „unvermeidlich“ gewesen.
Das Werk produzierte grafisches Papier für Zeitungen und Beilagen – ein Markt, der seit Jahren schrumpft. Nach der Corona-Krise beschleunigte sich der Einbruch dramatisch: Die Papierproduktion in Europa hat sich laut Eberhardt seit 2021 halbiert, von 20 auf elf Millionen Tonnen. Zugleich lasten 3,5 Millionen Tonnen Überkapazität auf der Branche.
Eine Umrüstung der Maschinen auf Verpackungspapier hätte über 100 Millionen Euro gekostet – zu viel für einen Markt, der selbst unter Druck steht.
Für die Belegschaft setzt UPM auf Abfindungen, eine Transfergesellschaft und eine Jobbörse mit über 200 offenen Stellen in der Region. Die Gewerkschaft IG BCE hält die Angebote für zu niedrig, doch Eberhardt verweist auf die angespannte wirtschaftliche Lage und fallende Gewinne.

Während in Ettringen die Produktion zum Stillstand kommt, will UPM die Standorte Augsburg und Schongau halten – unter der Bedingung, dass sie effizient und wettbewerbsfähig bleiben. Der Strukturwandel in der Papierindustrie aber geht weiter – und Ettringen ist ein Symbol dafür. 

                      Schlagwort ⇒ Papierfabrik