Vermischtes


Ettringer Mountainbiker fahren zu Titeln

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Drei schwäbische Meistertitel und acht Podestplätze für den TSV Ettringen
Die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer des TSV Ettringen haben bei der schwäbischen Meisterschaft im Mountainbike Cross-Country für Furore gesorgt. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke, eingebettet in den Allgäu-Alpenwasser Kids-Cup, holten sie insgesamt acht Podestplätze und stellten zugleich die größte Mannschaft im Starterfeld.

Drei Meistertitel gingen nach Ettringen:

  • U11 weiblich: Katharina von Rowell (1.), Laura Rüger (2.)
  • U11 männlich: Vincent Konrad (2.), Jonas Dörfler (3.)
  • U9 weiblich: Luisa Dörfler (1.), Hannah Marx (3.)
  • U9 männlich: Hannes Konrad (1.), Manuel März (2.)

Auch die jüngsten Talente der U7 zeigten großen Einsatz, wenngleich hier keine Platzierungen vergeben wurden.
„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Fahrerinnen und Fahrer“, erklärte Abteilungsleiter Daniel Holstegge. „Sie haben einmal mehr bewiesen, dass sie zur schwäbischen Spitze gehören.“
Der Blick richtet sich nun nach vorne: In drei Wochen steht in Durach das Finale des Kids-Cups mit der Gesamtsiegerehrung auf dem Programm.

                           Schlagwort ⇒ Vereine

Die geplante Zukunft der Krone

Quelle: Protokoll Bürgerversammlung Juni 2025 

Ankauf & Zielsetzung:
Die Gemeinde erwarb das „Krone“-Grundstück, um selbst über die städtebauliche Entwicklung im Ortskern zu bestimmen. Geplant ist eine Nutzung, die Dienstleistungen stärkt und das Zentrum belebt.
Bürgermeinungen:
– Mehrere Bürger wünschen sich die Rückkehr der Gaststätte in Ettringen, verweisen auf Beispiele aus Siebnach, Traunried, Markt Rettenbach und Dirlewang, wo Vereine oder Genossenschaften erfolgreich Gasthäuser betreiben.
– Ein Bürger regt an, die Gemeinde möge aktiv Ideen zur Wiederbelebung der Gastronomie entwickeln.
Position der Gemeinde (Bgm. Sturm):
– Hauptaufgaben der Kommune liegen in Infrastruktur, Bildung und Sicherheit, nicht in Gastronomie oder Einzelhandel.
-Es besteht die Gefahr, mit Steuergeldern private Gastronomen zu konkurrenzieren.
-Die Personalsuche sei zudem sehr schwierig.
-Falls es bürgerschaftliche Initiativen (z. B. Genossenschaften) gibt, könne die Gemeinde in Diskussionen einsteigen, aber nicht selbst federführend agieren.
Weitere Einschätzungen:
-Erfahrungen aus Siebnach zeigen, dass Vereinsträgerschaften anfangs kritisch gesehen, langfristig aber erfolgreich waren.
-Ex-Gastronom und Gemeinderatsmitglied Holzheu bestätigt die Schwierigkeiten bei Personal- und Pächtersuche, versteht aber den Wunsch der Bevölkerung nach einem Treffpunkt.

 ➡ Geschichte der „Krone“


Jüngste Sitzung (21.08.25) des Gemeinderates

Ausführlicher (kostenpflichtig) Bericht der MZ

In Ettringen wurde der Bebauungsplan „Siedlung Ost“ überarbeitet, weil ein Grundstückseigentümer bauen möchte. Das Landratsamt bevorzugte eine formale Änderung statt einzelner Ausnahmen. Es gab keine nennenswerten Einwände, sodass der Plan an die bestehenden Regelungen angepasst wurde.
Die Gemeinde musste außerdem eine neue Stellplatzsatzung beschließen, da der Freistaat Bayern sich aus der Regelung zurückzieht. Die neue Satzung orientiert sich am Muster des Bayerischen Gemeindetags und bleibt im Wesentlichen wie die alte, um Grünflächen zu erhalten und Versiegelung zu vermeiden.
In Siebnach wurde in der Neubausiedlung am Lindenring eine neue Straße benannt: „Am Kalkofen“.
Ettringen klagt gegen die Übertragung von Sanierungskosten für eine alte Mülldeponie. Das Landratsamt will die Gemeinde zahlen lassen, obwohl auch der Landkreis die Deponie genutzt hat. Andere Gemeinden mit ähnlichen Problemen fordern, dass die Kosten aus dem GAB-Fonds übernommen werden.
Was Windkraft betrifft, wurde das Gebiet um Kirchsiebnach aus dem Vorranggebiet gestrichen. Die Planung konzentriert sich nun auf ein 300 Hektar großes Areal bei Markt Wald. Die neuen Pläne werden am 21. Oktober öffentlich vorgestellt.


Unterwegs mit einem Ettringer Milchsammelfahrer

… kostenpflichtiger Artikel (mit Bildern) in der MZ

Volker Siegel aus Ettringen, Fahrdienstleiter der Karwendel-Werke in Buchloe, ist nicht nur Planer, sondern auch Praktiker: Jede Nacht fährt er selbst Milchsammelwagen, um frische Milch von regionalen Höfen für die Marken Exquisa und Miree einzusammeln.

Drei Touren, 365 Tage im Jahr – auch an Feiertagen und bei jedem Wetter.
Die Arbeit beginnt spätabends und führt ihn durch das Unterallgäu und umliegende Dörfer. Mit moderner Technik, leisen elektronischen Pumpen und automatisierten Probenentnahmen sorgt Siegel für höchste Qualität. Gespräche mit Landwirten gehören ebenso zum Alltag wie präzises Rangieren mit dem tonnenschweren Fahrzeug.
Am Ende jeder Tour wird die Milch doppelt getestet, gewogen und in die Produktionsanlage gepumpt – bis zu 23.000 Liter pro Nacht. Für Volker Siegel ist klar: „Man muss dafür gemacht sein, Milchsammelfahrer zu sein.“

 Blick zurück:
100 Jahre Molkereigenossenschaft Ettringen
Ettringer Molkerei damals und heute


Neuer Batteriespeicher in Ettringen geplant

… Bericht des Wochenkuriers als PDF

In Ettringen startet bald ein wegweisendes Energieprojekt: Am Ende der Grundstraße sollen sechs große Batteriecontainer errichtet werden. Mit einer maximalen Leistung von 10 Megawatt und einer Speicherkapazität von 25 Megawattstunden wird der Batteriespeicher künftig überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen.

Beitrag zur Energiewende 
Bauamtsleiter German Birzle betont die Bedeutung des Projekts: „Das Energiesystem befindet sich im Wandel. Früher war die Stromversorgung zentral organisiert, künftig muss sie dezentral aufgebaut werden.“ Mit dem Batteriespeicher könnten Stromspitzen besser abgefangen und das regionale Netz entlastet werden.
Auch Uli Benker, Marketingchef der Betreiberfirma ➡ Green Flexibility, erklärt: „Wir können überschüssigen Strom in der Nacht speichern und bei hoher Nachfrage wieder zur Verfügung stellen.“ Weiterlesen


Blasmusikserenade – Glanzauftritt der Blaskapelle Ettringen

Am Donnerstagabend, den 31. Juli 2025, verwandelte sich der Kapellenplatz vor der Frauenkapelle in Oberrammingen in eine stimmungsvolle Konzertbühne. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher von nah und fern waren gekommen, um die Serenade mit drei Kapellen zu genießen: der Blaskapelle Ettringen unter der Leitung von Sabine Rüger, der Jugendkapelle Rammingen unter der Leitung von Alexandra Rest sowie der Stammkapelle des Musikvereins Rammingen unter der Leitung von Hermann Hintner.

Besonders glänzen konnte dabei die Blaskapelle Ettringen, die nicht nur den festlichen Auftakt übernahm, sondern mit ihrem präzisen und zugleich warmen Klang für besondere musikalische Momente sorgte. Schon mit dem Eröffnungsstück Die Sonne geht auf von Rudi Fischer gelang den Ettringer Musikerinnen und Musikern ein mitreißender Start, der die Zuhörer sofort in den Bann zog. Ihr Auftritt wurde von vielen Gästen als einer der Höhepunkte des Abends empfunden. Weiterlesen


Mitteilung des Bayerischen Rundfunks

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BR Fernsehen – Abendschau Dienstag, 19. August 2025, 17:30 Uhr
Thema: 

Die Abendschau berichtet über persönliche Reaktionen der Menschen vor Ort, spricht mit Betroffenen und beleuchtet die sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Entscheidung.

  ➡ Beitrag in der Abendschau

    Schlagwort ⇒  Papierfabrik

Aktuelle Einwohnerzahlen im Landreis Unterallgäu

 Unterallgäu. 147.389 Menschen lebten am 31. März 2025 im Landkreis Unterallgäu.

Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik jetzt bekannt gegeben.

Die größte Stadt im Unterallgäu bleibt Bad Wörishofen mit 16.913 Bürgern. Auf Platz zwei liegt Mindelheim mit 15.555 Einwohnern, auf Platz drei Ottobeuren mit 8.469 Bewohnern. Die kleinsten Gemeinden im Landkreis sind Böhen mit 775 und Pleß mit 898 Einwohnern.

Pressemitteilung als PDF


Neues vom Ettringer Fußball…

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Ettringer Trachtenjugend beim Bayerischen Löwen 2025

Auch in diesem Jahr traten die jungen Ettringer Trachtler wieder beim Preisplatteln und Drehen um den Bayerischen Löwen an. Aus ganz Bayern reisten Trachtler nach Dorfen im Isargau, um ihr Können zu zeigen.

Die jungen Wertachtaler waren am 10. August mit sieben Einzelstartern und – zum ersten Mal – sogar mit zwei Gruppen vertreten. Insgesamt gingen in Dorfen über 200 Teilnehmer in verschiedenen Altersklassen, 15 Jugendgruppen und 12 Erwachsenengruppen an den Start.

Besonders herausragend: Klara Brenner (Bild oben), die jüngste Starterin der Ettringer Mädels, legte eine Spitzenleistung hin und sicherte sich den ersten Platz. Aber auch alle anderen Teilnehmer können stolz auf ihre Ergebnisse sein – schließlich treten hier nur die Besten der Besten gegeneinander an.

Weitere Infos und Bilder gibt es unter www.wertachtaler.de.