Meister Eder und seine Pumukl
Unterallgäuer Meister, Allgäuer Meister…
Meister Eder und seine Pumukl
Unterallgäuer Meister, Allgäuer Meister…
1. September 1951
Nun ist es so weit: Ab September residiert Bürgermeister Lang in den neuen Gemeinderäumen im Haus 166 an der Ecke Haupt- und Siebnacher Straße!
Um dem regen Parteienverkehr gewachsen zu sein, erhielt das Haus, das der Gemeinde seit dem vorletzten Kriege als Lehrerwohnhaus diente einen eigenen Eingang an der Siebnacher Straße.
Ein kleiner Vorbau springt repräsentativ ins Auge und lässt schon von weitem den Sitz einer Behörde erkennen. Danach gelangt man in den Vor- und Warteraum, in dem die gemeindlichen Bekanntmachungen ausgeschlagen sind.
Links gelangt man in das Amtszimmer wo die Schreibkräfte ihren Platz gefunden haben und von dort erst zum Gemeindeoberhaupt. Rechts vom Vorraum befindet sich ein geräumiger Sitzungssaal.
Damit hat die Gemeinde endlich eine feste Gemeindekanzlei geschaffen. Der bis jetzt währende Zustand, dass der Bürgermeister auch das Gemeindebüro in seinem Wohnhaus unterbringen musste, gehört der Vergangenheit an.
Text und Foto: Ortschronik der Gemeinde Ettringen
Anfang der 60er Jahre besuchte Willy Brandt die Gemeinde Ettringen.
Er wurde vom Ettringer SPD Mitglied Franz Xaver Bürk am Kirchplatz begrüßt.
Der Gewerkschaftsvorsitzende Bürk war Melkermeister im Gut Ostettringen.
Als um 1968 die Milchwirtschaft im Ettringer Gut aufgegeben wurde und die Fa. Moksel den Betrieb auf Rindermast umstellte, kündigte Herr Bürk und erhielt 1969 eine Anstellung als Tierpfleger an der Universität in München.
Am 18.06.1970 feierte Bürgermeister Alois Hartmann (Bgm. von 1952 – 1972) in der „Rescht“ seinen 60. Geburtstag.
Die Turnhalle wurde von den Gemeinden des Schulverbandes (Ettringen, Siebnach, Traunried, Markt Wald, Anhofen, Oberneufnach und Immelstetten) bei einem Kostenaufwand von ca. 1,1 Millionen Mark unter Bürgermeister Walter Fehle gebaut. Die feierliche Einweihung erfolgte im Jahre 1975. Damit stand endlich der alte Bau als Saal für Veranstaltungen und für Vergnügungen, sowie dem Seniorenturnen zur Verfügung; denn die Säle im Gasthof “Adler”, in der “Krone” und im “Gasthof Rauch” waren unterdessen zu klein geworden.(…) Text: “Drei schwäbische Dörfer erzählen” von Dr. Martin Kleint
Von 1962 bis 1998 war Geistl. Rat Herbert Brazdil katholischer Seelsorger in Ettringen. Pfarrer Brazdil starb 2005 in Meitingen bei Augsburg.
1962: Pfarrer Brazdil installiert in Ettringen
1975: 50. Geburtstag von Pfarrer Brazdil
1985: Geistl. Rat Herbert Brazdil feiert seinen 60. Geburtstag
1987: Pfarrer Brazdil ist 25 Jahre Seelsorger in Ettringen
1995: Geistl. Rat Herbert Brazdil wird Ehrenbürger von Ettringen und feiert seinen 70.Geburtstag
(…) Neue Überlegungen auf schulischem und verwaltungstechnischem Sektor führten dazu, dass die Schule 1968/69 um eine weitere unter der Amtsführung von Bürgermeister Alois Hartmann und Rektor Schroller vergrößert wurde. Das ganze Gebilde erhielt den Namen “Verbandsschule Ettringen”.
Ein ganz besonderes Ereignis für unser Dorf war 1973 die Verbrüderung mit der gleichnamigen Gemeinde Ettringen in der Eifel.
In einem kleinen Festakt unterzeichneten die beiden damaligen Bürgermeister Müller und Fehle am 16. Juni 1973 im Sitzungssaal des Gemeindeamtes feierlich die Partnerschaftsurkunde.
Aller paar Jahre treffen sich seitdem Bürger aus beiden Gemeinden, die etwa gleich groß sind, in der Eifel oder an der Wertach zu fröhlicher Geselligkeit, einmal bei Wein, einmal bei Bier.
Text: Dr. Martin Kleint „Drei schwäbische Dörfer erzählen“ Fotos: Bernd Schmitz Ettringen/Eifel

Vor zwanzig Jahren hat die Bundespost fünfstellige Postleitzahlen eingeführt.
Die „8939“ wurde in Ettringen durch „86833“ ersetzt.