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Eisgenuss-Radtour von Ettringen nach Türkheim
Auf den Spuren des guten Eises – Eine Radtour mit Sahnehäubchen
Früher pilgerten Eisliebhaber aus nah und fern nach Ettringen um dort, im ➡ Café Luipold, eine echte Eisbombe, wie den „Früchtebecher“, zu genießen.
Heute ist der legendäre Eisgenuss in Türkheim zu Hause, und wer ihn sich wirklich verdient hat, kommt natürlich mit dem Fahrrad!
Eine kleine Tour abseits des Radwegs:
Los geht’s von Ettringen in Richtung Tussenhausen – vorbei an der ➡ Mariengrotte, dem ➡Tannenberg, dann weiter zur Einöde ➡ „Zieglerhof“, die aktuell einen neuen Eigentümer sucht. Vielleicht ein Eismacher mit Visionen?
Durch schattige Wälder strampelst du entspannt nach Berg (keine Sorge, der Name ist schlimmer als der Anstieg) und weiter durch den Türkheimer Golfplatz, wo sich auch eine Einkehrmöglichkeit bietet.
Endstation: Türkheim. Ziel: die beliebte Eisdiele.
Belohnung: ein Eisbecher, so gut, dass du kurz überlegst, die Runde einfach noch einmal zu fahren – nur fürs Gewissen, natürlich.
Tipp für einen kleinen Sonntagsspaziergang
Neuer Forstweg Richtung Schnerzhofen
Am alten Bahngleis zwischen Ettringen und Markt Wald ist ein wunderschöner Forstweg entstanden. In kurzer Zeit wurde hier ein idyllischer Pfad geschaffen, der sich sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad hervorragend nutzen lässt.
Der Weg führt durch die malerischen Wälder Ettringens und bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Natur in vollen Zügen zu genießen. Egal ob für einen entspannten Spaziergang, eine kleine Radtour oder einfach eine Auszeit im Grünen – dieser Weg ist ein echter Geheimtipp!
Doppelter Regenbogen über Ettringen
Magischer Moment am Ettringer Brunnen
Heute Abend zeigte sich über dem Brunnen ein seltenes Naturschauspiel: ein doppelter Regenbogen, klar und farbenfroh vor dem Himmel gespannt.
Was ist ein doppelter Regenbogen?
Hauptregenbogen (innerer Bogen):
Entsteht, wenn Sonnenlicht in einem Regentropfen gebrochen, reflektiert und wieder gebrochen wird.
Die Farben erscheinen in der Reihenfolge: Rot außen, Violett innen.
Nebenregenbogen (äußerer Bogen):
Entsteht durch zwei interne Reflexionen des Lichts im Wassertropfen. Dadurch ist er schwächer und hat eine umgekehrte Farbreihenfolge: Rot innen, Violett außen. Er liegt außerhalb des Hauptregenbogens und ist größer.
Warum sieht man ihn selten?
Der Nebenregenbogen ist oft schwächer und schwerer zu erkennen, da: Licht bei der zweiten Reflexion stärker gestreut wird. Er sich oft mit dunkleren Wolkenhintergründen überlagert.
Mit Herz, Hopfen und Federn: Thomas Doll und seine Gänse
In Ettringen, süd- westlich der Herbstteilstraße, findet sich ein stilles, fast schon poetisches Schauspiel: Hobby-Geflügelzüchter Thomas Doll zieht fast jeden Abend mit seinem Gänsenachwuchs auf einen kleinen Spaziergang. In der Hand ein Feierabendbier, im Herzen viel Ruhe und Hingabe – so genießt er die besondere Zeit mit seinen Tieren.
Gänse sind mehr als nur Federvieh. Sie sind klug, wachsam und sehr sozial. Sie erkennen Menschen wieder, schließen Freundschaften und zeigen erstaunlich viel Charakter. Thomas Doll weiß das und geht auf jede einzelne Gans mit spürbarer Zuneigung ein. Der respektvolle Umgang und die tägliche Routine schaffen Vertrauen, das die Tiere mit Neugier und Zutrauen erwidern.
Wer diesen besonderen Moment miterlebt, spürt schnell: Hier geht es nicht nur um Zucht, sondern um echte Verbundenheit zwischen Mensch und Tier.
Vogel des Jahres in der Hauptstraße gesichtet
Ein kleiner, aber bedeutender Besucher hat sich in der Hauptstraße niedergelassen: Der Hausrotschwanz (Vogel des Jahres 2025) wurde in unserem Garten gesichtet!
Typisch für ihn ist seine Vorliebe für alte Gemäuer und so vermute ich, dass er im vom Abriss bedrohten ➡ „Nägelehaus“ in der Hauptstraße einen geeigneten Nistplatz gefunden hat. Solche ungenutzten Gebäude bieten wichtige Rückzugsorte auch für andere Tierarten, wie die Fledermaus.
Die asiatische Rostgans ist wieder zu Gast in der Hauptstraße
Die Rostgans (Tadorna ferruginea) stammt ursprünglich aus den Steppen und Halbwüsten Asiens und Nordafrikas. Seit den 1960er-Jahren wird dieser beliebte Ziervogel zunehmend auch in freier Natur beobachtet. Dabei handelt es sich meist um verwilderte Tiere, die ursprünglich aus Gefangenschaft stammen.
Heute konnten Rostgänse auf den Dächern der ehemaligen Schlosserei Rindle („Beim Spezi“) und Blochum Hermann („Kaiser Franz“) gesichtet werden.
Inzwischen nimmt die Zahl der Rostgänse stetig zu, und sie breiten sich weiter aus. Das bleibt nicht ohne Folgen für einheimische Wasservögel: Während der Brutzeit verhält sich die Rostgans sehr aggressiv gegenüber anderen Arten. (Quelle: vogelwarte.ch)
Hinweis: Leo Rasch vom LBV Unterallgäu berichtet, dass 2014 ein Rostgänsepaar erfolgreich in Türkheim gebrütet hat.

























































