Foto aus dem Archiv von Dr. Martin Kleint hinzugefügt.
Verabschiedung der Gäste aus Ettringen-Eifel.
Foto aus dem Archiv von Dr. Martin Kleint hinzugefügt.
Verabschiedung der Gäste aus Ettringen-Eifel.
Am Montag, den 12.09.05 fand im Rahmen einer Gemeinderatssitzung eine Modellbesichtigung am Brunnenplatz (Kerlerkurve) statt.
Auszug aus der Ortschronik von 1951
Originaltext:
„Seit etlichen Jahren ist die Stelle des Chronisten in Ettringen verwaist.
Im Jahre 1923 machte sich der damalige Oberlehrer Vinzenz Müller, ein Ettringer Kind und Nachfahr des lange amtierenden Bürgermeisters Alois Müller, die große Arbeit, Ettringen eine Chronik zu geben.
„Geschichtliches über Ettringen“ betitelt sich das Büchlein, das auf 45 Seiten die Geschichte Ettringens vom mutmaßlichen Ursprung vor rund 2000 Jahren bis 1924 bringt.
Hier gilt es nun anzuknüpfen und wenn möglich auch das vorhandene Material zu ergänzen, damit spätere Generationen einmal aus der Geschichte ihrer Vorväter lernen können.
Aus diesem Grund bittet das Gemeindeamt zunächst alle Ortsbewohner irgendwelche in ihrem Besitz befindlichen Urkunden, Schriften und dgl. aus früheren Generationen der Gemeinde leihweise zur Verfügung zu stellen, damit die Verarbeitungen zu einer Gemeindechronik aufgenommen werden können.“

Hans Endres
Auszug aus der Ortschronik von 1951
Originaltext:
„Auf der Heimfahrt vom Musikfest in Türkheim verunglückte der bekannte Spieler unserer Fußballelf H. Endres.
Ein unbeaufsichtigter Wolfshund sprang ihm auf der Ortsausfahrtsstraße von Türkheim nach Ettringen ins Motrorrad, sodass der Fahrer stürzte und sich dabei Hautabschürfungen, Prellungen und Platzwunden zuzog.
In spätestens 14 Tagen hofft Endress wieder mit seinen Sportkameraden auf dem Rasen stehen zu können.“
Aus dem Fotoarchiv von Dr. Martin Kleint
Auszug aus der Ortschronik von 1951
Originaltext:
„Beschluss der Gemeinderatssitzung im August 1951
Der Gemeinderat befasste sich in seiner letzten Sitzung auch mit dem Problem des Feuerwehrnachwuchses.
Dabei tauchte auch wieder die Frage der Feuerschutzabgabe auf.
Die Meinung des Gemeinderates ist jedoch die, dass eine kleine gut ausgebildete und einsatzfreudige Wehr mehr nütze, als eine Anzahl von Wehrmännern die nur zum Feuerwehrdienst gezwungen werden.
Gemeinderat Seitz, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr kündigte für die nächste Zeit eine Werbeversammlung an, in der das Problem des Nachwuchses besonders behandelt werden soll.
Im Rahmen der vorgesehenen Etat-Mittel wurde auch die Anschaffung einiger l- Schläuche und Uniformen beschlossen.
Außerdem ist die Gemeinde dem Verein bayerischer Feuerwehrheime beigetreten.“
Heute um 20.00 Uhr startete die Cocktailbar im Café Gutschabäck ihren Probelauf.
Um das Nachtleben in Ettringen zu bereichern, wird Benedikt Doll jeden Donnerstag die Bar öffnen.
Benedikt und sein Team (Tobias Reiber, Lisa Britzelmayr und seine Schwester Julia) bieten den Ettringer Nachtschwärmern ab 19.00 Uhr Cocktails, Longdrings und natürlich auch alkoholfreie Getränke an.
Auch auf pikante Snacks müssen die Gäste nicht verzichten.
Auszug aus der Ortschronik von 1951
Originaltext:
„Mittelschwabens Blasmusikkapellen in Türkheim
Zwölf Kapellen, unter anderem auch die Ettringer Musikkapelle nahmen am 1. Bezirksmusikfest des Bezirkes im Allgäu – Schwäbischen Musikbund teil.
Der Ettringer Musikkapelle schloss sich der Trachtenverein Ettringen mit wunderschönen alten Trachten und einem Festwagen an, auf dem ein richtiges Almhaus aufgebaut war.
Zünftige Senner und Sennerinnen jodelten herunter, dass es eine Freude war.
Der Vorstand des Orchestervereins Türkheim, Engelbert Schneider, konnte der schwäbischen Trachtengruppe des Trachtenvereins Ettringen für die Mitwirkung am Festzug einen 1.Preis überreichen.“
Auszug aus der Ortschronik von 1951
Originaltext:
„In körperlicher und geistiger Frische kann Hauptlehrer Max Ott, Langenneufnach seinen 90. Geburtstag feiern.
Nach Beendigung seiner Studien an der Präpararandenschule in Markt-Oberdorf und am Lehrerseminar in Lauingen, führte ihn sein Weg als Volksschullehrer über Peterstal, Wollmetshofen, Leitershofen, Pestenacker, Prettelshofen und Langenhaslach nach Ettringen.
Dort trat er nach 45 jähriger Berufstätigkeit in den Ruhestand. Er wollte ihn in Augsburg verleben, aber wie so viele andere zwangen auch ihn die unglücklichen Kriegsverhältnisse, die Stadt zu verlassen und nach Langenneufnach zu übersiedeln.
Als Schulmann war es ihm vergönnt, tausenden von Kindern und jungen Menschen, die ihn begeistert verehrten, das Rüstzeug für ihren künftigen Lebenslauf zu geben.
Daneben war er als hervorragender Musiker bekannt. Er leitete als Organist und Chorregent, wie als Dirigent von Gesangsvereinen wertvolle Arbeit .
Heute noch marschiert der rüstige Neunziger jeden Sonntagvormittag von Langenneufnach nach Wollmetshofen, um dort, wie vor 60 Jahren, seinen Kirchenchor zu dirigieren.“
Auszug aus der Ortschronik von 1951
Originaltext:
„Das 2. Waldfest war vom Wetter begünstigt und so pilgerten schon am frühen Nachmittag große Scharen hinaus ins „Stöckle“. Die vorbereiteten Bänke und Tische reichten nicht aus.
Die Jugend drehte sich gar bald auf dem Tanzboden oder zeigte ihre Geschicklichkeit auf der Überschlagsschaukel.
Die anderen bewunderten die zünftigen Heimattänze und Plattler des Trachtenvereins .
Die Ettringer Blaskapelle spielte flott und unermüdlich auf.“