Grußkarte von 1917
Historisches
Blick zurück: Fasching 1952 bis 1992
Auszüge aus der Festschrift „40 Jahre Ettringer Fasching“ von 1992
Herausgeber : Ettrinarria e.V – Text/Fotos: Christa-Maria und Günther Hakert – Grafik/Fotosatz:Thomas Müller – Druck: Max Maurus
Die Molkerei in Ettringen damals und heute
Im November 1903 wurde mit der Milchannahme und der Produktion von Butter und Weichkäse begonnen, nachdem 55 Mitglieder am 29.1.1903 eine Genossenschaft unter dem Namen „Dampfmolkerei Ettringen“ gegründet hatten.
Die erste Milch wurde für 10 Pfennige je Liter vom Mitglied abgenommen und 50 Kilo Butter wurden für 127 Goldmark verkauft. Infolge finanzieller und anderer Unstimmigkeiten spaltete sich ein Teil der Milchlieferanten ab und es gründeten weitere 31 Bauern am 12.5.1912 ebenfalls eine zweite Molkereigenossenschaft im heutigen Gemeindeamt. Weiterlesen
Fliesen Schweier, Hauptstraße 20 damals und heute
Hausname: Reisach
Auszug aus „Drei schwäbische Dörfer erzählen“ von Dr. Martin Kleint:
In der Hauptstraße 20 (Hausname „Reisach“) stand ehemals ein altes Bauernhaus. Es wurde 1995 weggerissen, dafür entstand an seiner Stelle ein zweistöckiges Fliesengeschäft, welches gewerbliche Beläge, Bäder, landwirtschaftliche Nutzbeläge und natürlich alle Arten von Sanierungen und Reparaturen durchführt. Die Eröffnung erfolgte im Jahre 1996.(…)
Am 27. April 1945 morgens gegen 8 Uhr rollten die ersten amerikanischen Panzer kampfbereit in die Ortschaft. Ein Schuss traf den Stadel von Hauptstraße 20, welcher lichterloh abbrannte.(…)
Sanierungsarbeiten am Mesnerhaus
Im Ortszentrum steht westlich der Kirche das gelb angestrichene Mesnerhaus, welches früher auch als Schulhaus diente. In seiner Ostwand, die die Begrenzung des alten Friedhofs bildete, sind einige Grabtafeln in die Mauer eingelassen, unter anderem auch die des ehemaligen reichen Tavernenbesitzers Reitmeier. Auf der Nordseit des Hauses befindet sich ein schmaler, einstöckiger Anbau. Hier wohnte der Hilfslehrer, der ja alle ein oder zwei Jahre wechselte.(…)
Text: „Drei schwäbische Dörfer erzählen“ von Dr. Martin Kleint
Blick zurück: Bau des Dorfbrunnens
Früher war dieser Bereich eine Asphaltwüste, in Zukunft soll er als Rückzugsmöglichkeit dienen, die zum Verweilen, zum Spielen und zum „Hoigata“ einlädt.
Wasserstelle wiederbelebt
Da früher einmal gleich in der Nachbarschaft ein Brunnen bestand, der auch als Viehtränke diente, beschloss der Gemeinderat, auch nun wieder Wasserstellen einzurichten. Sie sollen für Kinder und Erwachsene im Sommer Erfrischung bieten.
Da der Jakobspilgerweg durch Ettringen führt, wurde zusätzlich eine Trinkwasserstelle errichtet, an der jeder seinen Durst stillen kann sogar die Hunde, für die eigene Schüsselchen integriert sind. Als Hinweis auf den Jakobsweg ziert eine Muschel aus hellem Kalkstein die Trinksäule. Um den Bereich von parkenden Autos frei zu halten, werden Eisenpoller gesetzt. Für Begrünung sorgen eine Hainbuchenhecke und eine Platane, die auch Schatten spendet. Eine Steinbank lädt zum Sitzen und Liegen ein.
Hauptstraße 17 damals und heute
Der Weg entlang der Hauptstraße führt am Haus Nummer 17 vorbei. Hier stand das Austragshaus des Posthalters, der in der Hauptstraße 8 seinen Hof besaß.
Kreuzschmiede (Kerler jetzt Klaunzler) damals und heute
Hausname: Kreuz-Schmied
In der ehemaligen Kreuzschmiede eröffneten im Jahre 1925 in einer kleinen Stube die Geschwister Sirch einen Gemischtwarenladen. Das Geschäft ging im Jahre 1939 an Josef Kerler über, dessen Frau die Nichte der Sirchs war. Sie bauten den kleinen Laden aus.
Café Gutschabäck damals und heute
Hausname: Gutscher-Bäck
Im Hause Hauptstraße 21 hatte man um 1880 mit der Brotbäckerei angefangen. Später erweiterte man den Laden zu einem Haushaltsgeschäft, in dem die Inhaberin, im Dorf die „Schlosser Liesl“ genannt, alles anbot, was ein Dörfler gebrauchen konnte, von der Kuhkette bis zur Kaffeetasse und vom Schulheft bis zur Faschingskappe hielt sie alles – manchmal auch nach längerem Suchen – bereit.
Gasthaus Zum Kreuz in Siebnach damals und heute
Wechselnde Pächter hatten mit der Wirtschaft „Zum Kreuz“ ihr Glück versucht.
Längere Jahre hatte hier auch eine Bäckerei bestanden und die Metzgerei Blochum aus Ettringen verkaufte jeden Samstag in einer kleinen Filiale im westlichen Anbau Fleisch- und Wurstwaren.

















































































































































