Lokalnachrichten


Beste Geburtstagswünsche!

Roland Mühlbauer aus Ettringen feierte am Faschingssonntag seinen 95. Geburtstag im Kreise seiner Familie.
Mit drei Töchtern, sechs Enkeln und fünf Urenkeln blickt er stolz auf vier Generationen zurück.

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Mehr über Roland Mühlbauer:


Blick 40 Jahre zurück: GMR gegen Ansiedlung eines Supermarktes

Gemeinderat bezieht klare Position: Gegen Ansiedlung eines Supermarktes

Tenor der Beratung: Bevölkerung ist ausreichend versorgt

Ettringen (wr). Einstimmig abgelehnt hat der Gemeinderat die Anfrage eines auswärtigen Bauwerbers, in Ettringen einen Lebensmittelsupermarkt zu erstellen. Rechtlich „zu Hilfe“ kam die Tatsache, dass dafür kein Sondergebiet ausgewiesen ist; die Gemeinderäte machten aber eindeutig klar, dass ein solcher Supermarkt in Ettringen nicht erwünscht ist.

Zahlreiche Zuhörer hatten sich zu der Sitzung eingefunden. Bürgermeister Walter Fehle verlas den Antrag, der von Franz Braun in Sonthofen gestellt wurde (der im übrigen auch schon in Türkheim mehrmals als „Anfrager“ aufgetreten ist). Danach wollte Braun in Ettringen ein Geschäftshaus erstellen, unter anderem mit einem Lebensmittelmarkt mit 980 Quadratmeter Verkaufsfläche und 500 Quadratmeter Lagerfläche.
Die Gemeinde Ettringen zog dazu das Landratsamt zu Rate und bat um eine Stellungnahme. Danach könne ein solcher Supermarkt nur in einem ausgewiesenen Sondergebiet entstehen, wurde von Seiten der Kreisbehörde betont; dies gelte auch dann, wenn die Gesamtfläche deutlich unter 1500 Quadratmeter geplant werden. Das Landratsamt wies ferner darauf hin, dass ein derartiges Sondergebiet in Ettringen nicht ausgewiesen sei und deshalb die Gemeinde eine erhebliche Einflussmöglichkeit habe.
Bürgermeister Walter Fehle machte deutlich, daß die ganze Angelegenheit unter zwei Gesichtspunkten zu sehen ist: Zum einen von der Versorgung der Bevölkerung her, zum anderen im Hinblick auf die Konkurrenz für die bestehenden Einzelhandelsgeschäfte: Der Bürgermeister: „Unsere Gemeinde ist ausreichend versorgt, außerdem sind in der Nachbargemeinde Türkheim ausreichend Großmärkte vorhanden. Wir können deshalb derzeit auf ein solches Großobjekt verzichten, vor allem auch deshalb, weil die rechtlichen Voraussetzungen dafür in Ettringen nicht sind.“

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Neuer Dorfladen in Siebnach

Anzeige im WOCHENKURIER (PDF)

In Siebnach hat am 1. Februar der neue SB‑Dorfladen „Reinspaziert“ von Tamara und Florian Hienle eröffnet. Der Laden bietet täglich von 6 bis 22 Uhr über 1000 Produkte zu normalen Preisen und setzt auf ein modernes Selbstbedienungs- und Selbstkassensystem.
Bezahlt wird per Bankkarte, Smartphone oder Kundenkarte; bei Problemen hilft ein Klingelknopf. Der Standort knüpft an die Tradition des früheren Frischemarkts „Ums Eck“ an, der über 33 Jahre von Anna‑Maria Schmid geführt wurde.

Zur Eröffnung kamen viele Ettringer und Siebnacher, die sich über die schnelle Wiederherstellung der Nahversorgung freuen.
Neben Markenartikeln gibt es viele regionale Produkte, darunter Fleisch und Wurst der Landmetzgerei Baur sowie selbstgemachte Frischkäse und Salate von Florian Hienle.
Ein separater Raum ermöglicht den Alkoholkauf mit Ausweisprüfung.
Täglich werden frische Backwaren der Bäckerei Müller angeboten; Bestellungen und Dauerbestellungen sind möglich. Samstags von 7 bis 12 Uhr gibt es eine Servicezeit mit persönlicher Betreuung.
Der Laden soll ein neuer Treffpunkt im Dorf werden – mit Kaffee, süßen Teilchen und Platz für Austausch. Das Sortiment wird laufend an Kundenwünsche angepasst; sogar Angelköder gehören bereits dazu. Regionale Anbieter können ihre Produkte nach Absprache im Laden vermarkten.

Zur Geschichte des Siebacher Supermarktes: 


Scheidender Bürgermeister Robert Sturm

Artikel des WOCKENKURIER (PDF)

Der scheidende Ettringer Bürgermeister Robert Sturm blickt auf 30 Jahre Amtszeit zurück.
Seit seinem Amtsantritt 1996 habe die hoch verschuldete Gemeinde große Herausforderungen bewältigt, darunter den ➡ Schulneubau, die Sicherung der Wasserversorgung, den ➡ Bau der Umgehungsstraße, neue ➡ Radwege sowie die Lösung des Abwasserproblems in Traunried. Zudem entstanden soziale Projekte wie die ➡ „Soziale Mitte“ für Senioren.

Sturm betont die Bedeutung von Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und sieht die Arbeit im Gemeinderat als wichtigen Lernprozess. Aktuell beschäftigt ihn vor allem die Nachnutzung des ➡ UPM-Papierfabrik-Areals sowie künftige Energiethemen. Trotz seines Rückzugs aus dem Bürgermeisteramt kündigte Sturm an, sich auch weiterhin in der Kommunalpolitik engagieren zu wollen.

Ziele 1996 bei Amtsantritt

Sturm und die Gemeinderatskandidaten Josef Aigster (CSU), Ilse Tschiedert (SPD) und Ulrich Plukas (JU) erläuterten die gemeinsamen Ziele:

  • Es sollten Strategien entwickelt werden, um mehr Gewerbe anzusiedeln. Dazu müsse der Flächennutzungsplan vorangetrieben werden.
  • Die Gemeinde sollte Initiative entwickeln, um die durchaus vorhandenen Flächen auch wirklich zu nutzen. Dies sei auch wichtig zur Schaffung von Arbeitsplätzen, denn die Einwohnerzahl sei zwar stark gewachsen, die Zahl der Arbeitsplätze jedoch nicht.
  •  Zur Ortskernbebauung sollte eine grobe Planung erstellt werden, um für die Zukunft einen Handlungsrahmen zu haben. 
  • Der Bau einer Umgehungsstraße sollte weiter betrieben werden.
  • Was die gemeindliche Finanzmisere betreffe, so mache sie die Dinge zwar nicht einfacher, dürfe jedoch auch nicht überbewertet werden und dazu führen, dass die Gemeinde vor Investitionen grundsätzlich zurückschrecke.
  • ,,Ich bin“, so Sturm, ,für bestmögliche Information innerhalb des Gemeinderats und für eine sachliche, konstruktive Diskussion über Parteigrenzen hinweg. Probleme sind für mich da, um gemeistert zu werden. Die Erhaltung und Förderung des guten Dorf- und Vereinslebens liegt mir sehr am Herzen“.

    Warum sie Robert Sturm für den richtigen Kandidaten halten, erläuterten Plukas, Tschiedert und Aigster:
    Er ist jung und unverbraucht, kennt die Probleme Ettringens und hat gleichzeitig genug Abstand, um sie unvoreingenommen anzugehen. Er hat als Verwaltungsfachmann die ideale Ausbildung, ist kontaktfreudig und hat ein Ohr für die Bevölkerung

    Kompletter Artikel der MZ (PDF)  


Neue Fahrräder für die Verkehrserziehung

Schulleiterin Dolores Kowalski, Sicherheitsbeauftragte Sigrun Tuffentsamer, Benjamin Adelwarth (Verkehrswacht Unterallgäu) sowie Fachberater Chris Walter. Einige Schülerinnen und Schüler testeten die neuen Bikes direkt auf einem aufgebauten Fahrradparcours.

Schulleiterin Dolores Kowalski, Sicherheitsbeauftragte Sigrun Tuffentsamer, Benjamin Adelwarth (Verkehrswacht Unterallgäu) sowie Fachberater Chris Walter. Einige Schülerinnen und Schüler testeten die neuen Bikes direkt auf einem aufgebauten Fahrradparcours.

Fünf neue Schulfahrräder wurden an der Grundschule Ettringen stellvertretend für alle Grundschulen im Landkreis Unterallgäu übergeben. Die modernen Bikes bilden einen wichtigen Baustein für die neue Verkehrserziehung und den geplanten „Radlführerschein“, den das Staatliche Schulamt künftig landkreisweit einführen will.
Die Fahrräder kommen im Rahmen des Projekts „GemeinsamAKTIV“ zum Einsatz, das Bewegung, Sport und Verkehrserziehung miteinander verbindet. Grundschulen im Unterallgäu haben künftig die Möglichkeit, komplette Bike-Projekttage zu buchen. Diese werden von Chris Walter, dem neuen Fachberater für Verkehr und Sicherheit am Staatlichen Schulamt, durchgeführt. Ziel ist es, Kinder frühzeitig und praxisnah auf sicheres Radfahren im Straßenverkehr vorzubereiten.
Finanziell und materiell unterstützt wurde die Anschaffung der Fahrräder von der Verkehrswacht Unterallgäu. Deren Vertreter Benjamin Adelwarth betonte die Bedeutung einer fundierten Fahrradausbildung bereits im Grundschulalter. Die neuen Räder ermöglichen unter anderem sogenannte Schonraumübungen zur Förderung von Balance, Koordination und Fahrsicherheit.
Interessierte Grundschulen können ab sofort einen Bike-Projekttag beim Staatlichen Schulamt Unterallgäu buchen. Ansprechpartner ist Chris Walter, Fachberater für Verkehr und Sicherheit am Staatlichen Schulamt Unterallgäu. Foto/Text: müsa


Aus der letzten Gemeinderatssitzung

Artikel des WOCHENKURIER (PDF)

Bürgermeister Robert Sturm stellte in der Ettringer Gemeinderatssitzung klar, dass die Schulweghelfer vollständig unfall- und haftpflichtversichert sind und ihr Versicherungsschutz bis zum 14. Januar 2026 gilt.Hintergrund waren Gerüchte über einen fehlenden Versicherungsschutz.
Zudem kündigte Sturm für den 14. Januar eine Verkehrsschau an den Schulwegübergängen in Ettringen und Siebnach an.
Das geplante Mitfahrprojekt fahrmob.eco wurde nach kritischen Stimmen aus dem Gemeinderat vorerst zurückgestellt.


aktion hoffnung dankt langjährigen Mitarbeitenden

Bei der Adventsfeier der aktion hoffnung wurden langjährige Mitarbeitende für ihren Einsatz und ihre Treue geehrt.
Geschäftsführer Johannes Müller dankte dem Team für das große Engagement und die Verlässlichkeit in allen Arbeitsbereichen.

…zum kostenlosen Bericht der MZ


Letzte Jahresabschlusssitzung mit Bgm. Robert Sturm

Artikel des WOCHENKURIER (PDF)

Bei der Weihnachtsfeier und Jahres-abschlusssitzung des Gemeinderats im  ➡ Dorfgemeinschaftshaus Traunried zog Ettringens Erster Bürgermeister Robert Sturm vor über 100 Bürgern eine Bilanz für das Jahr 2025.
Er verglich die Gemeinde mit einem gut geführten Casino, in dem der Gemeinderat als strategisches Team verantwortungsvoll über Projekte und Kosten entscheidet.
Als überwiegend erfolgreich bewertete er unter anderem die Ausweisung von Flächen für Windkraft sowie die Entwicklung des Baugebiets Siebnach. Kritisch blieb hingegen der Kindergartenbau in Siebnach, der weiterhin mit steigenden Kosten verbunden ist.

Für die kommenden Jahre erwartet Sturm geringere finanzielle Spielräume, da der größte Arbeitgeber die Gemeinde verlässt, zeigte sich jedoch zuversichtlich, diesen Verlust ausgleichen zu können. Insgesamt stellte der Bürgermeister fest, dass die Gemeindefinanzen am Jahresende solide aufgestellt sind.


CSU Ettringen/Parteilose Wähler demonstrieren Geschlossenheit

Diese 16 Ettringer Bürgerinnen und Bürger bewerben sich auf der gemeinsamen Gemeinderatsliste von CSU und parteilose Wähler. Zu der einstimmigen Nominierung gratulierten der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Peter Wachler (links), und die Landratskandidatin Verena Winter (rechts). Foto: Kreativstudio Kotonski

Diese 16 Ettringer Bürgerinnen und Bürger bewerben sich auf der gemeinsamen Gemeinderatsliste von CSU und parteilose Wähler. Zu der einstimmigen Nominierung gratulierten der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Peter Wachler (links), und die Landratskandidatin Verena Winter (rechts). Foto: Kreativstudio Kotonski

Einstimmiges Ergebnis

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen kamen Bürgermeister Robert Sturm, der Ortsvorsitzende Ulrich Plukas, Landratskandidatin Verena Winter, Bürgermeisterkandidat Roland Wagner und der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zu Wort. Foto: Marcus Barnstorf

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen kamen Bürgermeister Robert Sturm, der Ortsvorsitzende Ulrich Plukas, Landratskandidatin Verena Winter, Bürgermeisterkandidat Roland Wagner und der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zu Wort. Foto: Marcus Barnstorf

Einstimmigkeit herrschte am Dienstagabend bei der Ortshauptversammlung der CSU Ettringen im Café Kellerberg: Roland Wagner, 2. Bürgermeister, wurde ohne Gegenstimme zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 8. März gekürt. Der Siebnacher stellte sich den Anwesenden prägnant und pointiert vor und begründete seine Kandidatur mit seiner Verbundenheit zur Gemeinde und dem Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und die begonnene Arbeit fortzusetzen.

Ebenso einstimmig beschlossen die Wahlberechtigten die gemeinsame Gemeinderatsliste von CSU und parteilosen Wählern. Sie führt Roland Wagner auf Platz 1 an. Es folgen Jan Marx (Platz 2, Gemeinderat), Stefanie Rusp (3, Gemeinderätin), Gerhard Koob (4), Mathias Böck (5), Andreas Rüger (6), Uwe Sternberg (7), Christina Reiber (8, Gemeinderätin), Roland Doll (9, Gemeinderat), Jenny Strüwing (10), Tobias Huber (11), Andreas Wager (12), Julia Holzmann (13), Martin Rusp (14), Carina Seifert (15) und Jan Sobczyk (16, Gemeinderat). Als Ersatzkandidat wurde Daniel Seifert benannt. Somit bewerben sich von den sieben amtierenden CSU-Gemeinderäten sechs erneut, einzig Gabriele Strüwing verzichtet auf eine Wiederwahl. Weiterlesen


Sitzung des Gemeinderates

Zum Artikel im KURIER

Zusammenfassung

Der Gemeinderat von Ettringen befasste sich Ende November mit zwei zentralen Themen: Windenergie-Planungen und der Erhöhung der Hundesteuer.

Windenergie:
Der Bürgermeister Robert Sturm lobte den Regionalverband Donau-Iller für die Bearbeitung von über 2.700 Einwänden in der ersten Beteiligungsrunde. Durch die Einwände aus Ettringen wurden dort keine Vorrangflächen für Windenergie ausgewiesen. Auch in Siebnach wurden keine Vorranggebiete festgelegt. Elmau bleibt jedoch als Vorrangfläche im Gespräch. Der Gemeinderat entschied einstimmig, für die zweite Beteiligungsrunde keine weitere Stellungnahme abzugeben, da Ettringen nicht betroffen ist.

Hundesteuer:
Die Hundesteuer wird zum ersten Mal seit 2002 erhöht. Hintergrund sind kommunale Investitionen wie Hundetoiletten. Die neuen jährlichen Sätze lauten:
1. Hund: 60 € (vorher 40 €) – 2. Hund: 150 € (vorher 100 €) 3. Hund: 200 € (vorher 150 €)
Der Gemeinderat stimmte der Erhöhung einstimmig zu.