Lokalnachrichten


Neues vom Ettringer Schützenverein

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Von München nach Ettringen – und mitten hinein ins echte Leben

Artikel des WOCHENKURIER (PDF)

Anekdote der neuen Leiterin der VHS Unterallgäu Melanie Springer-Restle

Vor 16 Jahren tauschte sie das urbane Flair Münchens gegen das beschauliche Ettringen. Die Freude war groß: Ein neues Café! Perfekt, um bei einem Cappuccino in aller Ruhe das VHS-Programmheft zu studieren – dachte sie.

Doch Ettringen hatte andere Pläne. Noch bevor der Milchschaum sich setzte, stand er da: ein Nachbar in Latzhose und Gummistiefeln, skeptischer Blick inklusive. Seine Begrüßung? Keine. Seine Frage? „Hasch du koi Arbeit ita?“ Willkommen in der Realität.

Aber anstatt beleidigt den Rückzug Richtung Großstadt anzutreten, machte sie das einzig Logische: Sie blieb. Kurz darauf suchte die VHS Ettringen eine ehrenamtliche Außenstellenleiterin – und sie griff zu. „Die VHS hat mir geholfen, nette Menschen kennenzulernen und mich zu integrieren“, sagt sie heute. Und wer weiß – vielleicht ist sie inzwischen auch selbst schon in Gummistiefeln unterwegs.

Quelle: WOCHENKURIER


CSU Ettringen beweist Kontinuität

Artikel der Unterallgäu Rundschau (jpg)

Die CSU Ettringen hat bei ihrer Ortshauptversammlung personelle Kontinuität bewiesen:
Ulrich Plukas wurde erneut als Ortsvorsitzender bestätigt. Der langjährige Vorsitzende – er steht dem Verband seit 28 Jahren vor – wird weiterhin von Markus Maier, Christian Müller und Roland Wagner als Stellvertreter unterstützt.
Auch in den weiteren Ämtern bleibt alles beim Alten: Markus Even wurde als Schriftführer, Carina Seifert als Schatzmeisterin und Gerhard Koob als Digitalbeauftragter wiedergewählt.

Die 16 anwesenden Stimmberechtigten bestätigten zudem folgende Beisitzer: Erwin Doll, Jan Marx, Daniel Seifert, Christina Reiber, Wolfgang Blume und Andreas Wagner.
Die CSU Ettringen zählt derzeit 46 Mitglieder. Zwölf von ihnen wurden für ihre langjährige Parteitreue ausgezeichnet – darunter Ludwig Hochwind für 60 Jahre Mitgliedschaft sowie Bürgermeister Robert Sturm für 30 Jahre. Quelle: Unterallgäu Rundschau vom 12.04.2025


Frühlingskonzert in Ettringen: Blasmusik voller Vielfalt und Emotion

Bebildeter kostenloser Artikel der MZ

Beim diesjährigen Frühjahrskonzert in der Turnhalle Ettringen präsentierten die Jugend- und Blaskapelle ein vielfältiges und mitreißendes Programm. Die Jugendkapelle eröffnete den Abend mit modernen Arrangements wie „Clocks“ von Coldplay, John Barrys James-Bond-Melodien und dem „Libertango“. Mit viel Einfühlungsvermögen brachte sie auch ältere Hits wie „Funkytown“ zum Klingen – charmant begleitet von Moderator Sebastian Duscher.

Nach der Pause übernahm die Blaskapelle unter der Leitung von Sabine Rüger. Werke wie „Frühlingsstimmen“ von Johann Strauß, Hans Zimmers „Backdraft“ und ein Wolfgang Petry-Medley sorgten für Abwechslung und Begeisterung. Den krönenden Abschluss bildete „Viva – ein Hoch auf das Leben“ der Fäaschtbänkler als mitreißende Zugabe.

Neben musikalischen Höhepunkten gab es auch emotionale Momente: Zwei langjährige Musiker, Peter Blochum und Josef Rauch, verabschiedeten sich aus gesundheitlichen Gründen – letzterer mit einem bewegenden Tenorhorn-Solo. ➡ Kostenloser Artikel der MZ mit mehreren Bildern


Frischer Wind statt Sturm

CSU Ettringen schickt Roland Wagner (links) ins Rennen um das Bürgermeisteramt

Ettringens langjähriger Bürgermeister Robert Sturm (CSU) wird bei der Kommunalwahl im März 2026 nach 30 Jahren im Amt nicht mehr kandidieren. Als erster offizieller Kandidat wurde nun Roland Wagner von der CSU nominiert. Der 52-jährige Siebnacher ist seit fünf Jahren Zweiter Bürgermeister, arbeitet bei Siemens in München und ist seit 2014 Gemeinderat. Er engagiert sich ehrenamtlich in mehreren Vereinen und bei der Feuerwehr.

Wagner kündigte an, sich mit vollem Einsatz für das Amt des Bürgermeisters von Ettringen, Traunried und Siebnach zu bewerben. Mögliche Unterstützung weiterer Gruppierungen wird nicht ausgeschlossen. Zu den großen Herausforderungen der kommenden Amtszeit zählen der wirtschaftliche Umbruch nach der Schließung der Papierfabrik, Hochwasserschutz, Stärkung der Ortszentren, Verbesserung der Nahversorgung, ein Rathausneubau sowie Infrastrukturprojekte wie der Glasfaserausbau und ein neuer Kindergarten in Siebnach.  ➡ Kostenloser Artikel der MINDELHEIMER ZEITUNG


„Jesus Christ Superstar“ im Waaler Passionstheater

Michael Schmid aus Ettringen

Michael Schmid aus Ettringen

 

Eine wichtige Hauptrolle im Musical Jesus Christ Superstar spielt derzeit Michael Schmid aus Ettringen. Vier Mal tritt er auf der Bühne des Passionstheaters Waal auf.

Er verkörpert in der modernen Inszenierung die zentrale Jesus-Figur. Er war dazu geradezu prädestiniert, ist er doch 34 Jahre alt und trifft somit ziemlich genau das Alter, in dem Jesus am Kreuz gestorben ist. Foto: Bernhard Ledermann 

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Zusammen mit rund 160 Jugendlichen und jungen Erwachsenen bringt die katholische Jugendstelle Kaufbeuren das Stück auf die Bühne. Die Inszenierung, geleitet von Bernhard Fritsch, setzt auf aktuelle Bezüge: Jesu Einzug in Jerusalem wird als Demonstration dargestellt, die gesellschaftliche Themen wie Klimaschutz aufgreift. Auch die Kreuzigung ist kreativ inszeniert – Schmid bildet im Rhönrad ein Peace-Zeichen.

Die Aufführungen sind bereits ausverkauft, und das Stück dürfte für Diskussionen sorgen.


Ehrungen bei der FFW Traunried

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Keine Hoffnung mehr für UPM-Standort Ettringen

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Das UPM-Papierwerk in Ettringen wird endgültig geschlossen.
Bürgermeister Robert Sturm bestätigte, dass es keine Hoffnung auf eine Fortführung gibt.
Die Schließung betrifft 235 Mitarbeiter und stellt einen schweren wirtschaftlichen Schlag für die Gemeinde dar.
Der Fokus liegt nun auf einem fairen Sozialplan, Unterstützung bei der Jobsuche und Umschulungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und der Bundesagentur für Arbeit.

Schlagwort  ⇒ Papierfabrik ⇒ Geschichte der Papierfabrik

„Wir können UPM nicht mehr retten“, sagt der Abgeordnete Wachler

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UPM wird sein Werk in Ettringen bereits im Juli 2025 schließen. Als Grund nennt das Unternehmen die gesunkene Nachfrage.

Der Landtagsabgeordnete Peter Wachler  machte die hohen Energiepreise sowie die Politik der Ampel-Koalition mitverantwortlich.
UPM-Werkleiter Wolfgang Ohnesorg widerspricht der Darstellung von Wachler, wonach sich die Politik stark für die Vermittlung der Auszubildenden eingesetzt habe. Laut Ohnesorg waren ausschließlich der Ettringer Betriebsrat und die Personalabteilung dafür verantwortlich und arbeiten noch an einer finalen Lösung. Zudem nennt er erstmals eine konkrete Zahl: Sieben Auszubildende konnten in anderen Betrieben untergebracht werden.

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Ettringen ist nach dem UPM-Aus in Schockstarre

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Die geplante Schließung der Papierfabrik UPM in Ettringen im Juli 2025 sorgt für große Bestürzung. Bürgermeister Robert Sturm zeigte sich schockiert und bezeichnete die Entscheidung als „Katastrophe für Ettringen“. 235 Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze – ein schwerer Schlag für die 3.500-Einwohner-Gemeinde, in der ein Drittel der Erwerbstätigen bei UPM beschäftigt ist. Zusätzlich sind zahlreiche Zulieferer und Handwerksbetriebe betroffen.

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