Ettringen vor dem Wandel: Bürgermeister Sturm zieht Bilanz

Foto: WOCHENKURIER

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Robert Sturm, seit fast 30 Jahren Bürgermeister von Ettringen, hebt die Weltoffenheit und Lebensqualität der Gemeinde hervor – Eigenschaften, die auch durch die Präsenz des internationalen Papierkonzerns UPM geprägt wurden. Mit dem geplanten Abzug von UPM im Juli verliert Ettringen nicht nur 235 Arbeitsplätze, sondern auch ein Stück Identität. Sturm hofft auf einen neuen Papierhersteller als Nachfolger.
Trotz dieser Herausforderung blickt die Gemeinde nach vorn. Der Bau eines neuen Kindergartens in Siebnach startet im Sommer, die Eröffnung ist für 2026/27 vorgesehen. Auch ein neues Rathaus ist geplant, da das bisherige Gebäude an seine Kapazitätsgrenzen stößt.
Die Ganztagsbetreuung an der Grundschule ist baulich bereits gesichert. Sorgen bereitet jedoch die Zukunft der Mittelschule, da alternative Schulangebote zunehmend genutzt werden.
Ein neues Nahversorgungszentrum entsteht durch einen Netto-Markt, der den geschlossenen Edeka ersetzt. In Siebnach wird zudem eine Nachfolge für einen bestehenden Frischemarkt gesucht. Der Breitbandausbau mit Glasfaser soll ab 2025 starten und bis 2028 abgeschlossen sein.
Auch beim Thema Windkraft gibt es Bewegung: Zwei mögliche Standorte werden geprüft, wobei ein geplanter Standort wegen landschaftlicher Bedenken auf Kritik stößt.
2026 endet Sturms Amtszeit. Sein möglicher Nachfolger, der zweite Bürgermeister Roland Wagner, möchte die Gemeinde mit einem neuen Gewerbegebiet und mehr Jugendbeteiligung zukunftsfähig machen.

 ➡ Anzeige (PDF) im WOCHENKURIER vom 28.05.2025


Gute Nachrichten für die Ettringer Kirchenstiftung

Die Bayerische Landesstiftung unterstützt mehrere Sanierungsprojekte in der Region mit insgesamt 49.180 Euro. Das teilen die Landtagsabgeordneten Peter Wachler (CSU) und Bernhard Pohl (Freie Wähler) mit.

Es fließen 20.700 Euro an die Katholische Kirchenstiftung St. Martin für die Inneninstandsetzung der Pfarrkirche in Ettringen…  ➡ Wochenkurier

         ⇒ Geschichte der St. Martinskirche

Papierfabrik: UPM-Manager räumt Gerüchte aus der Welt

Bericht des WOCHENKURIER als PDF

UPM-Werk Ettringen – Aktuelle Entwicklungen:

Noch rund 205 Mitarbeitende arbeiten am UPM-Standort Ettringen. Die Auszubildenden können ihre Ausbildung bei Salamander in Türkheim fortsetzen. Über 200 offene Stellen von mehr als 50 regionalen Betrieben liegen vor. UPM hat eine konzerninterne Stellenbörse und eine Informationsseite im Intranet eingerichtet.

Entgegen kursierender Gerüchte wird es laut UPM einen Sozialplan mit Abfindungen geben. Außerdem ist die Einrichtung einer Transfergesellschaft geplant, die unter anderem Bewerbungstrainings, Qualifizierungen und Orientierungshilfe anbietet.

Die Schließung des Werks in Ettringen ist für den Sommer 2025 geplant. Ziel ist es, sozialverträgliche Lösungen zu finden und den Mitarbeitenden möglichst schnell neue Beschäftigungsperspektiven zu ermöglichen.


UPM-Schließung: „Ettringen darf nicht schlechter gestellt werden als andere Standorte“

…zum kostenlosen Artikel der MZ

Das UPM-Werk in Ettringen soll zum 31. Juli 2025 geschlossen werden, wodurch 235 Arbeitsplätze verloren gehen. Regionale Politiker, darunter Bürgermeister und Abgeordnete, haben sich in einem Brief an die UPM-Konzernleitung gewandt.

Sie fordern eine Gleichbehandlung mit anderen Standorten wie Plattling, wo bei einer früheren Schließung soziale Ausgleichsmaßnahmen gewährt wurden. In Ettringen stehen laut Betriebsrat derzeit noch 199 Beschäftigte ohne Perspektive da, viele davon über 50 Jahre alt.
Die Politiker fordern entweder eine Fortführung des Standorts oder eine sozialverträgliche Stilllegung sowie Unterstützung bei der Nachnutzung. Erste positive Schritte gibt es bei der Übernahme von fünf UPM-Azubis durch die Firma Salamander.

                      Schlagwort ⇒  Papierfabrik

Blick auf St. Martin


Frühstück am Brunnen


Problem Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler hat sich im gesamten Unterallgäu stark verbreitet.
Viele Buchsbäume sind abgestorben – der Schädling bleibt dauerhaft ein Problem.
Vorbeugung und Umdenken sind jetzt gefragt. ➡ Merkblatt als PDF


Station 59 machte Station in Augsburg

Gestern „ganz zufällig“ meine ➡ Lieblingsband getroffen…


Vogel des Jahres in der Hauptstraße gesichtet

Ein kleiner, aber bedeutender Besucher hat sich in der Hauptstraße niedergelassen: Der Hausrotschwanz (Vogel des Jahres 2025) wurde in unserem Garten gesichtet!

Typisch für ihn ist seine Vorliebe für alte Gemäuer und so vermute ich, dass er im vom Abriss bedrohten ➡ „Nägelehaus“ in der Hauptstraße einen geeigneten Nistplatz gefunden hat. Solche ungenutzten Gebäude bieten wichtige Rückzugsorte auch für andere Tierarten, wie die Fledermaus.

…zum Video

 


Blick auf Ettringen

Rapsfeld südlich von Ettringen