Die geplante Reaktivierung der südlichen Staudenbahn zwischen Langenneufnach und Türkheim wird nicht umgesetzt.
Der Ettringer Bahnhof heute
Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat das Vorhaben abgelehnt.
Grund ist ein aktuelles Potenzialgutachten, das nur etwa 800 Fahrgäste pro Kilometer und Werktag ausweist. Für eine Reaktivierung wären mindestens 1000 erforderlich.
Landrat Alex Eder zeigte sich enttäuscht und betonte, dass viel Arbeit in das Projekt geflossen sei, die Vorgaben des Freistaats jedoch nicht erfüllt werden. Das vollständige Gutachten wird im nächsten Mobilitätsausschuss des Landkreises vorgestellt.
Salamander-Run begeistert mit über 1000 Teilnehmenden
Der zweite Salamander-Run in Türkheim war ein voller Erfolg: 1286 Anmeldungen, 1054 Starterinnen und Starter und eine Spende von rund 14.000 Euro für das Kinderhospiz. Auf der fünf Kilometer langen Strecke herrschte beste Stimmung – vom Spaziergänger bis zum ambitionierten Läufer. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte der junge Vincent Konrad aus Ettringen: Er wurde mit einer hervorragenden Zeit von 23:02 Minuten als schnellstes Kind ausgezeichnet. 91 Gruppen gingen an den Start, die größte Mannschaft stellte der SV Salamander Türkheim mit 71 Teilnehmenden. Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer aus Vereinen, Feuerwehr, Rotem Kreuz und der ganzen Region wurde die Veranstaltung zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis.
A: Zum Reichs-Strafgesetzbuch. Zu § 366 Ziff.10 des R.-St.-G.-B., Art.90 und 94 des R.-St.-G.-B. 1. Innerhalb der Ortschaften hat jeder Eigenthümer eines Gebäudes oder anderen Grundbesitzes, bezw. der Pächter, Miether oder Nutznießer desselben für die Reinhaltung der Strassen, dann der dazu gehörigen Fußwege und Gräben von Schutt, Koth und anderem Unrathe zu sorgen. 2. Die Reinigung obliegt denselben für die Länge des an die öffentlichen Strassen, Gassen und Wege anstoßenden Grundbesitzes, dann bis zur halben Breite der Strasse oder Gasse und hat regelmäßig an jedem Samstag, oder wenn dieser ein Feiertag ist, am vorhergehenden Werktage zu geschehen. 3. Beim Eintritt von Glatteis sind dieselben Personen verpflichtet, für die Länge des betreffenden Grundeigenthums innerhalb der Ortschaften die vorhin Ziffer 1 bezeichneten Fußwege sofort mit Sand, Asche oder anderen zweckentsprechenden Gegenständen zu bestreuen.
Bei starkem Schneefalle haben sie ferner für die Fußgänger Bahn zu machen und auf spezielle Anordnung der Ortspolizeibehörde auf die von derselben bestimmten Plätze die auf den Strassen neben dem bezüglichen Grundbesitze lagernden Schnee- und Eismassen zu verschaffen. Weiterlesen
Drei schwäbische Meistertitel und acht Podestplätze für den TSV Ettringen Die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer des TSV Ettringen haben bei der schwäbischen Meisterschaft im Mountainbike Cross-Country für Furore gesorgt. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke, eingebettet in den Allgäu-Alpenwasser Kids-Cup, holten sie insgesamt acht Podestplätze und stellten zugleich die größte Mannschaft im Starterfeld.
Drei Meistertitel gingen nach Ettringen:
U11 weiblich: Katharina von Rowell (1.), Laura Rüger (2.)
U11 männlich: Vincent Konrad (2.), Jonas Dörfler (3.)
U9 weiblich: Luisa Dörfler (1.), Hannah Marx (3.)
U9 männlich: Hannes Konrad (1.), Manuel März (2.)
Auch die jüngsten Talente der U7 zeigten großen Einsatz, wenngleich hier keine Platzierungen vergeben wurden. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere Fahrerinnen und Fahrer“, erklärte Abteilungsleiter Daniel Holstegge. „Sie haben einmal mehr bewiesen, dass sie zur schwäbischen Spitze gehören.“ Der Blick richtet sich nun nach vorne: In drei Wochen steht in Durach das Finale des Kids-Cups mit der Gesamtsiegerehrung auf dem Programm.
Etappe 1: Ettringen → Tussenhausen Die Route führt durch Wald und Flur Richtung Tussenhausen. Immer wieder öffnen sich schöne Ausblicke über Felder und kleine Bachtäler, bevor der Weg wieder im Schatten der Bäume verschwindet. Tussenhausen selbst ist ein idyllischer Ort mit einer barocken Kirche, umgeben von Feldern und Wiesen. Etappe 2:Tussenhausen → Kirchheim Am Waldesrand entlang geht es nun weiter nach Kirchheim. Diese Strecke ist besonders reizvoll: sanftes, kontinuierliches Gefälle sorgt für entspanntes Dahinrollen. Immer wieder tun sich weite Panoramablicke ins Mindeltal auf. Im Hintergrund siehst du die Hügellandschaft des Unterallgäus mit seinen kleinen Dörfern und Gehöften: Kirchheim empfängt dich mit seinem Schloss und dem barocken Ortsbild. Etappe 3: Kirchheim → Pfaffenhausen Von Kirchheim radelst du über Radwege nach Pfaffenhausen. Hier wird die Landschaft offener: grüne Felder, von Hecken durchzogen, und kleine Weiher prägen das Bild. Besonders schön ist das Pfaffenhauser Moos – ein Feuchtgebiet mit Wiesen, Röhricht und artenreicher Vogelwelt. Hier kannst du mit etwas Glück Kiebitze oder Reiher beobachten. Etappe 4:Pfaffenhausen → Ettringen Von Pfaffenhausen aus führt dich die Route wieder in die westlichen Wälder zurück. Die ruhigen Waldwege lassen dich entspannt den Heimweg antreten. Mit dem Duft von Nadelbäumen in der Nase erreichst du schließlich wieder Ettringen, wo sich die Rundtour wieder schließt.
🌿 Highlights unterwegs
–Westliche Wälder: stille Forstwege, Schatten und Waldduft
–Mindeltal-Blick: herrliche Panoramen beim Weg nach Kirchheim
–Pfaffenhauser Moos: naturbelassenes Feuchtgebiet mit reicher Tierwelt -Kulturelle Stops: barocke Kirchen in Tussenhausen & Kirchheim, Schloss Kirchheim
Ankauf & Zielsetzung: Die Gemeinde erwarb das „Krone“-Grundstück, um selbst über die städtebauliche Entwicklung im Ortskern zu bestimmen. Geplant ist eine Nutzung, die Dienstleistungen stärkt und das Zentrum belebt. Bürgermeinungen: – Mehrere Bürger wünschen sich die Rückkehr der Gaststätte in Ettringen, verweisen auf Beispiele aus Siebnach, Traunried, Markt Rettenbach und Dirlewang, wo Vereine oder Genossenschaften erfolgreich Gasthäuser betreiben.
– Ein Bürger regt an, die Gemeinde möge aktiv Ideen zur Wiederbelebung der Gastronomie entwickeln. Position der Gemeinde (Bgm. Sturm): – Hauptaufgaben der Kommune liegen in Infrastruktur, Bildung und Sicherheit, nicht in Gastronomie oder Einzelhandel.
-Es besteht die Gefahr, mit Steuergeldern private Gastronomen zu konkurrenzieren.
-Die Personalsuche sei zudem sehr schwierig.
-Falls es bürgerschaftliche Initiativen (z. B. Genossenschaften) gibt, könne die Gemeinde in Diskussionen einsteigen, aber nicht selbst federführend agieren. Weitere Einschätzungen: -Erfahrungen aus Siebnach zeigen, dass Vereinsträgerschaften anfangs kritisch gesehen, langfristig aber erfolgreich waren.
-Ex-Gastronom und Gemeinderatsmitglied Holzheu bestätigt die Schwierigkeiten bei Personal- und Pächtersuche, versteht aber den Wunsch der Bevölkerung nach einem Treffpunkt.
Dieses von Copilot erstellte Gemälde zeigt die Ettringer Pfarrkirche St. Martin.
Die vor dem Gemeindeamt stehenden Container wurden digital entfernt, um den Blick auf den historischen Bauernhof (Hausname ➡ Schmied Mang) freizugeben.
Der ehemalige Bauernhof (zuletzt Albert Kraus) ist jetzt in nostalgischer Weise eingefügt und erinnert an das frühere Dorfbild.
Wenn das Bild nicht ganz so aussieht, wie es Ihnen gefällt, ich war es nicht – das war Microsoft! 😅
Am heutigen Sonntag wurde auf dem Berg in Kirch-Siebnach die traditionelle Bergmesse gefeiert. In diesem Jahr stand die Feier jedoch unter einem ganz besonderen Zeichen: Pfarrer Konrad Kuhn beging sein 30-jähriges Priesterjubiläum.
Zahlreiche Gläubige aus Nah und Fern fanden sich ein, um inmitten der Natur gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Ein herzliches Dankeschön an Armin Weh für die Überlassung der tollen Bilder, die diese Feier in schönen Erinnerungen festhalten.
Bergmesse des Musikvereins Siebnach
• Datum: Sonntag, 7. September
• Uhrzeit: Ab 10 Uhr
• Ort: Anhöhe südlich der Pfarrkirche Kirch-Siebnach
Programm
• Katholische Messe unter freiem Himmel
• Weißwurst-Frühschoppen mit der Blaskapelle Siebnach
• Kaffee & selbstgemachte Kuchen für die Besucher Schlechtwetterregelung: Bei Regen wird die Messe auf Sonntag, 14. September verschoben.
Geschichte der Bergmesse
Die Bergmesse hat sich seit 1986 zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in ➡ Siebnach entwickelt. Die Idee entstand aus regelmäßigen Ausflügen in die Alpen, bei denen die Mitglieder des Musikvereins die besondere Atmosphäre von Berggottesdiensten schätzen lernten. Daraus entstand der Wunsch, eine eigene Bergmesse in der Heimat zu veranstalten. Besonders bemerkenswert:
Eine Gruppe Kirchdorfer Gäste legt seit über 26 Jahren den Weg zur Messe zu Fuß über 15 Kilometer zurück – ein echtes Zeichen der Verbundenheit
Die Messe findet auf einer Anhöhe statt, die eine eindrucksvolle Kulisse bietet und bewusst gewählt wurde, um die Nähe zur Natur und zum Glauben zu verbinden
Die Pfarrkirche ➡ St. Georg selbst hat eine bewegte Geschichte. Sie wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Gelände, das möglicherweise schon zur Römerzeit besiedelt war. Eine lokale Sage erzählt sogar, dass Baumaterial für eine Kirche im Dorf Siebnach über Nacht „wie von Geisterhand“ zur heutigen Stelle transportiert wurde – dreimal hintereinander. Ein Zeichen, dass dieser Ort für etwas Besonderes bestimmt war.