Suchergebnisse zum Schlagwort "Blick zurück"


Blick 40 Jahre zurück: Gründungsjubiläum mit Trauerflor

Mitarbeiter und Rentner vor dem Betriebsgebäude der Papierfabrik Lang. An die Fahne wurde ein Trauerflor gehängt.

Mitarbeiter und Rentner vor dem Betriebsgebäude der Papierfabrik Lang. An die Fahne wurde ein Trauerflor gehängt.

Der Anlass war traurig, doch die bisherigen Arbeiter und die Rentner versuchten, zum Abschluss das Beste daraus zu machen und nahmen es auf die humorvolle Art: Ausgerechnet zum Zeitpunkt seines 100-jährigen Bestehens muss das ➡ Sägewerk der Firma Lang schließen. Es wurde in den Strudel des Konkurses der Papierfabrik mit hineingezogen und stellte Ende Januar die Arbeit ein.
Mitarbeiter und Rentner fanden sich zur ➡ „Abschiedsfeier“ in den Werkräumen ein und ließen dabei noch einmal die Erinnerungen zurück schweifen.

Einige haben praktisch ihr ganzes Arbeitsleben im Betrieb verbracht. Im Januar 1886 wurde das Sägewerk gegründet, im gleichen Jahr brannte es übrigens noch vollständig ab, wusste Otto Buchberger, Leiter des Betriebes, in einer Rückschau zu berichten.
1945 hatte der Betrieb 15 Beschäftigte, 1952 wurde der große Kessel eingebaut, 1968 der Betrieb grundlegend modernisiert. In seiner Blütezeit war das Unternehmen das „stärkste und modernste Sägewerk in der Umgebung“, betonte Buchberger. Vor allem wurde viel exportiert.
1972 gab es die erste Krise, der Export kam praktisch zum Erliegen, das Geschäftsvolumen sank. Zuletzt wurde nur noch für die Papierfabrik gearbeitet; es waren noch sieben, acht Mitarbeiter beschäftigt, die jetzt alle entlassen wurden. Es sind Mitarbeiter dabei, die bis zu 40 Jahren im Betrieb arbeiteten. Während die Älteren nun in „Frühpension“ gehen, wurde versucht, die jüngeren Arbeiter anderweitig unterzubringen. Bei zweien ist dies gelungen, ein Arbeiter hat noch keine neue Stelle gefunden. Text Mindelheimer Zeitung vom 17. Januar 1986

                       Schlagwort ⇒ Papierfabrik

Blick 30 Jahre zurück: Kommunalwahl 1996

CSU und SPD sind sich einig – Robert Sturm nominiert

Ettringen (emf). Mindelheimer Zeitung

Ettringen (emf). Mindelheimer Zeitung

Eintracht und Harmonie herrschten bei der Nominierungsversammlung der Ettringer CSU zwischen zwei Parteien, die in der Regel eher in gegnerischen Lagern zu finden sind: SPD und CSU haben den jungen Bürgermeisterkandidaten Robert Sturm gemeinsam aufgestellt und unterstützen ihn gemeinsam. Mit überwältigender Mehrheit beschloss die sehr gut besuchte Versammlung, diese Entscheidung des Vorstands mitzutragen. Aufgestellt wurde auch die CSU-Liste für die 16 Gemeinderatskandidaten.
CSU-Ortsvorsitzender Josef Aigster betonte, es sei „harte Arbeit“ gewesen, einen Kandidaten für das Amt zu finden, das laut Gemeinderatsbeschluss weiter hauptamtlich bleiben soll. „Nach langer Suche“, so sagte er, „hatten wir das Glück, auf den jungen, dynamischen Robert Sturm zu stoßen, der alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt“. Aigsters Stellvertreter, Ulrich Plukas von der JWU, beeindruckte die Versammlung mit einem feurigen Plädoyer für den Kandidaten; es erfülle ihn, so Plukas, mit Stolz und Freude, einen so jungen und zugleich erfahrenen, fachlich qualifizierten Kandidaten mit Zukunftsperspektiven für Ettringen präsentieren zu können.

Bemerkenswert für eine so relativ große Gemeinde wie Ettringen ist die Nominierung eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten durch CSU und SPD gemeinsam. Robert Sturm ist erst 30 Jahre alt und steht beruflich auf zwei Beinen: Er ist Verwaltungsfachmann und Lehrer für Deutsch und Geschichte. Bild: emf

Bemerkenswert für eine so relativ große Gemeinde wie Ettringen ist die Nominierung eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten durch CSU und SPD gemeinsam. Robert Sturm ist erst 30 Jahre alt und steht beruflich auf zwei Beinen: Er ist Verwaltungsfachmann und Lehrer für Deutsch und Geschichte. Bild: emf

Regierungsinspektor
Bei seiner Vorstellung sagte der dreißigjährige, aus dem Donau-Ries stammende Sturm, nach Ettringen ziehe ihn seit 1988 der schönste Grund: „Die Liebe!“ Er fühlt sich als Ettringer und hat gemeinsam mit Walter Fehle ein Heft über die ersten urkundlichen Erwähnungen Ettringens, Siebnachs und Traunrieds verfaßt. Sturm ließ sich nach dem Abitur zum Regierungs-Inspektor ausbilden, arbeite für die Regierung von Schwaben in den Abteilungen Abfallentsorgungsrecht und Schulrecht und begann 1989 nochmals zu studieren; in Eichstätt machte er 1993 seine Magisterprüfung und 1994 sein Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Geschichte. Er war Stipendiat der Hanns-Seidl-Stiftung. Nach dem Refererendiat in Nürnberg ist er jetzt Lehrer am Bernhard Striegel-Gymnasium Memmingen Weiterlesen


Blick 30 Jahre zurück: Weiterhin hauptamtlicher Bürgermeister

Zeitungsartikel zum Download (PDF)

Mit zwölf gegen fünf Stimmen entschied sich der Gemeinderat der 3372 Einwohner zählenden Einheitsgemeinde Ettringen, die Tätigkeit des 1. Bürgermeisters weiterhin hauptamtlich zu belassen.

Nachdem die Auseinandersetzung vor einigen Wochen zunächst in die nichtöffentliche Sitzung verlegt worden war, da es auch um Personalfragen ging, wurde das Thema nun in einer öffentlichen Grundsatzdiskussion behandelt, bei der Pro- und Contra-Argumente zur Sprache kamen.

                      Schlagwort: ⇒ Blick zurück

Blick 30 Jahre zurück: Letzte Jahresabschlusssitzung mit Bgm. Walter Fehle

Wehmut bei der letzten Jahresabschlusssitzung der laufenden Legislaturperiode in Ettringen. Stellvertretender Bürgermeister Josef Aigster (re) und Bürgermeister Walter Fehle, der 1996 nicht mehr kandidieren will. Auch seinen Sitz im Kreistag wird er zur Verfügung stellen.

Wehmut bei der letzten Jahresabschlusssitzung der laufenden Legislaturperiode in Ettringen: Stellvertretender Bürgermeister Josef Aigster (re) und Bürgermeister Walter Fehle, der 1996 nicht mehr kandidieren will. Auch seinen Sitz im Kreistag wird er zur Verfügung stellen.

 ➡ (PDF) Artikel: Eva-Maria Frieder (MZ)

Bilanz des Gemeinderats am Jahresabschluss – Festliches Essen mit 80 Gästen

Wie es in Ettringen Tradition ist, wurde die Jahresschlusssitzung des Gemeinderates in stilvollem Rahmen abgehalten und mit einem festlichen Essen verbunden, zu dem auch die Ehepartner der Ratsmitglieder und alle bei der Gemeinde Beschäftigten eingeladen waren – insgesamt über 80 Personen.
Bürgermeister ➡ Walter Fehle fasste in seinem Rückblick die Themen zusammen, die das Gremium in 27 Sitzungen beschäftigt hatten.
Es war dies die letzte Jahresschlusssitzung in der gegenwärtigen Wahlperiode – mehrere Mitglieder werden 1996 nicht mehr kandidieren, und auch das Bürgermeisteramt wird neu besetzt werden.
Fehle erinnerte an schwerwiegende Entscheidungen ebenso wie an weniger bedeutende, dennoch nicht unwichtige Probleme im Gemeinderat: an die Einrichtung des Verkaufsraums in der Schule, an den Bauentwurf für die Sanierung der Wasserversorgung, an den Erweiterungsbau der Schule und die Verlegung der Siebnacher Poststelle in den Dorfladen. 1995 wurde Pfarrer Brazdil Ehrenbürger, Fehle selbst entschloss sich nach schwerer Krankheit, nicht mehr zu kandidieren, und ➡ Konrad Kuhn feierte Primiz – die erste seit 122 Jahren in Ettringen. Weiterlesen


Blick zurück: Ortspolizeiliche Vorschriften von 1887

Aus dem Archiv von Andreas Scheitle

A: Zum Reichs-Strafgesetzbuch.
Zu § 366 Ziff.10 des R.-St.-G.-B., Art.90 und 94 des R.-St.-G.-B.
1. Innerhalb der Ortschaften hat jeder Eigenthümer eines Gebäudes oder anderen Grundbesitzes, bezw. der Pächter, Miether oder Nutznießer desselben für die Reinhaltung der Strassen, dann der dazu gehörigen Fußwege und Gräben von Schutt, Koth und anderem Unrathe zu sorgen.
2. Die Reinigung obliegt denselben für die Länge des an die öffentlichen Strassen, Gassen und Wege anstoßenden Grundbesitzes, dann bis zur halben Breite der Strasse oder Gasse und hat regelmäßig an jedem Samstag, oder wenn dieser ein Feiertag ist, am vorhergehenden Werktage zu geschehen.
3. Beim Eintritt von Glatteis sind dieselben Personen  verpflichtet, für die Länge des betreffenden Grundeigenthums innerhalb der Ortschaften die vorhin Ziffer 1 bezeichneten Fußwege sofort mit Sand, Asche oder anderen zweckentsprechenden Gegenständen zu bestreuen.
Bei starkem Schneefalle haben sie ferner für die Fußgänger Bahn zu machen und auf spezielle Anordnung der Ortspolizeibehörde auf die von derselben bestimmten Plätze die auf den Strassen neben dem bezüglichen Grundbesitze lagernden Schnee- und Eismassen zu verschaffen. Weiterlesen


Blick 20 Jahre zurück: Jahresabschlusssitzung 2003

Zum Festessen eingeladen waren, wie in Ettringen üblich, auch alle Mitarbeiter der Gemeinde, von der Verwaltung über den Bauhof, dazu die Erzieherinnen der Kindergärten und die Ehemaligen (…) weiterlesen ➡ Artikel der MZ als (PDF)

                    Schlagwort: ⇒ Blick zurück

Blick zurück: 20 Jahre Alpakazucht Kögel

Januar 2004:

Die „Kögels“ in Ettringen sind seit einigen Tagen glückliche ALPAKA Besitzer.


Finni Schwab feiert 90. Geburtstag

Aus dem Fotoalbum von Kurt Wastl

Aus dem Fotoalbum von Kurt Wastl

Finni Schwab gehört seit 75 Jahren zum Trachtenverein D’ Wertachtaler.
20 Jahre lang trug sie die Mindelheimer Zeitung aus. Und jetzt feiert sie ihren 90. Geburtstag.(…) ➡ Artikel mz-online

Trachtler 1949

  Die Trachtler und ihr Waldfest 1951
1972 Umzug Ettringen
➡ VIDEOS: Trachtler 1973 in Ettringen-Eifel

 

 

                           Schlagwort ⇒ Vereine

Krippenausstellung Traunried Weihnachten 2003

 

 

Blick zurück:
Die Krippenausstellung in der Weihnachtszeit 2003

 

 

 


Schulgebäude 1987 und heute

             Schlagwort  Schule ⇒ Blick zurückTurnhalle