Siehe auch ⇒ Blick ins Futterhäuschen
Mitteilung des Bayerischen Rundfunks
BR Fernsehen – Abendschau Dienstag, 19. August 2025, 17:30 Uhr
Thema:
Die Abendschau berichtet über persönliche Reaktionen der Menschen vor Ort, spricht mit Betroffenen und beleuchtet die sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Entscheidung.
Schlagwort ⇒ Papierfabrik
Hauptstraße ca. 1930 und heute

v.r.: Heiler, Henkel, Schwab (jetzt Sparkasse), Boxler. Haus Henkel war bis ca. 1920 oder 1930 ein Flachbau und wurde zwischen 1920 und 1930 neu angebaut, mit einem Stockwerk. Info: Arnold Schwab
⇒ Damals und heute
Aktuelle Einwohnerzahlen im Landreis Unterallgäu
Unterallgäu. 147.389 Menschen lebten am 31. März 2025 im Landkreis Unterallgäu.
Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik jetzt bekannt gegeben.
Die größte Stadt im Unterallgäu bleibt Bad Wörishofen mit 16.913 Bürgern. Auf Platz zwei liegt Mindelheim mit 15.555 Einwohnern, auf Platz drei Ottobeuren mit 8.469 Bewohnern. Die kleinsten Gemeinden im Landkreis sind Böhen mit 775 und Pleß mit 898 Einwohnern.
Kreisbrandmeister Johann Schmid verabschiedet
Ein besonderes Kapitel im Brandschutz des Landkreises geht zu Ende:
Johann Schmid aus Ettringen hört Ende August nach 31 Jahren als Kreisbrandmeister auf. Beim jährlichen Austausch mit der Führungsriege der Feuerwehr verabschiedete ihn Landrat Alex Eder und würdigte Schmids jahrzehntelanges Engagement.
Seit 1993 war der gebürtige Ettringer für den östlichen Landkreis zuständig, insbesondere für die Gemeinden Ettringen, Markt Wald und Tussenhausen.
Über drei Jahrzehnte hinweg begleitete er unzählige Einsätze, stand den Wehren beratend und unterstützend zur Seite und setzte sich mit großem Fachwissen für die Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens ein.
Ettringer Trachtenjugend beim Bayerischen Löwen 2025
Auch in diesem Jahr traten die jungen Ettringer Trachtler wieder beim Preisplatteln und Drehen um den Bayerischen Löwen an. Aus ganz Bayern reisten Trachtler nach Dorfen im Isargau, um ihr Können zu zeigen.
Die jungen Wertachtaler waren am 10. August mit sieben Einzelstartern und – zum ersten Mal – sogar mit zwei Gruppen vertreten. Insgesamt gingen in Dorfen über 200 Teilnehmer in verschiedenen Altersklassen, 15 Jugendgruppen und 12 Erwachsenengruppen an den Start.
Besonders herausragend: Klara Brenner (Bild oben), die jüngste Starterin der Ettringer Mädels, legte eine Spitzenleistung hin und sicherte sich den ersten Platz. Aber auch alle anderen Teilnehmer können stolz auf ihre Ergebnisse sein – schließlich treten hier nur die Besten der Besten gegeneinander an.
Weitere Infos und Bilder gibt es unter www.wertachtaler.de.
Musik verbindet – BJBO-Youngstars begeistern in Bad Wörishofen
Sophie Kögel (li.) aus Eppishausen und Julia Hellwig (re.) aus Ettringen musizierten mit großer Freude im Saxophon-Register der BJBO-Youngstars des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Bezirk 10.
Die jungen Musikerinnen verbrachten eine intensive Probewoche in Rammingen, die vom Organisationsteam mit abwechslungs-reichen Aktionen aufgelockert wurde. Höhepunkt war das mit Spannung erwartete Abschlusskonzert im Kursaal von Bad Wörishofen.
Ein Stück Sarntal vor Schweiers Eingangsstür
Vor unserem Nachbarhaus steht jetzt ein imposanter Findling aus grünem Sarner Porphyr – ein seltener Schatz aus dem Sarntal in Südtirol.
Dieses vulkanische Gestein entstand vor rund 280 Millionen Jahren aus erkalteter Lava.
Seine ungewöhnliche grüne Färbung verdankt es mineralischen Einschlüssen wie Chlorit und Epidot, die den sonst typischen Rot- und Violetttönen des Sarner Porphyrs eine besondere Note verleihen.
Der Findling ist nicht nur ein dekorativer Blickfang, sondern auch ein stiller Zeuge der Erdgeschichte – und bringt neben Blochum Hermanns Jagdhaus ein Stück Alpenlandschaft direkt in unser Dorf.
Die Schweiers machen jetzt Urlaub ➡ siehe www.fliesen-schweier.de
Papierfabrik: Schließung trotz Millionenprofit
Obwohl UPM nach eigenen Angaben vergangenes Jahr 463 Millionen Euro Profit gemacht hat, soll das Werk in Ettringen schließen. Werksleiter Wolfgang Ohnesorg begründet den Schritt mit sinkender Nachfrage nach grafischen Papieren, wie sie etwa für Zeitungen und Magazine gebraucht werden. Der Verband der Deutschen Papierindustrie verweist auf die Digitalisierung als Hauptursache.
Für die Beschäftigten ist das eine Entscheidung gegen die Menschen vor Ort. Sie erleben, wie ein profitables Werk geopfert wird, um Konzernstrategien und Renditeziele zu bedienen. „Hier geht es nicht um mangelnde Wirtschaftlichkeit, hier geht es um knallharte Gewinnmaximierung auf Kosten unserer Arbeitsplätze“, kritisieren Vertreter der Belegschaft. Viele fragen sich, wie ein Unternehmen, das Rekordgewinne einfährt, gleichzeitig hunderten Familien in der Region die Existenzgrundlage entziehen kann. Die Gewerkschaft kündigt an, gemeinsam mit den Beschäftigten für den Erhalt des Standorts zu kämpfen.
Schlagwort ⇒ Papierfabrik






















