TSV Ettingen: Gerhard Koob im Interview

                   Schlagwort ⇒ Vereine

Staudenbahn Süd: Wachler widerspricht Eder

Zusammenfassung: Staudenbahn Süd – ist das Projekt wirklich am Ende?

Aktueller (PLUS) Bericht der Schwabmünchner Allgemeinen

Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder erklärte kürzlich, der Landkreis habe beim Thema Reaktivierung der Staudenbahn Süd (Langenneufnach–Türkheim) „alles versucht“ und sei am Ende seiner Möglichkeiten. Dadurch entsteht der Eindruck, das Projekt sei praktisch beendet.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Wachler widerspricht entschieden. Er wirft Eder vor, mit seiner ➡  Pressemitteilung (PDF) ein falsches Signal auszusenden und den Eindruck zu erwecken, das Projekt sei gescheitert – obwohl der Mobilitätsausschuss einstimmig beschlossen habe, es nicht zu beenden.

Kern des Konflikts

  • Für eine Reaktivierung braucht der südliche Abschnitt laut Verkehrsministerium mindestens 1000 prognostizierte Fahrgäste pro Tag.
  • Das aktuelle Gutachten kommt jedoch nur auf 828 Fahrgäste.
  • Deshalb hat der Freistaat den Reaktivierungsprozess für den Süden gestoppt.
  • Eine gemeinsame Betrachtung der gesamten Staudenbahn (Nord + Süd), die nach Ansicht vieler zu besseren Zahlen führen könnte, lehnt das Ministerium ab – um den bereits laufenden Reaktivierungsprozess im Norden nicht zu gefährden.

Wachler kritisiert diese Sichtweise und betont, dass das 1000er-Kriterium kein starres Gesetz sei und andere Projekte trotz niedrigerer Prognosen erfolgreich reaktiviert wurden. Er will politisch weiterkämpfen und sieht den Prozess nicht als beendet.

                  Schlagwort ⇒ Staudenbahn

So kam Ettringen zu seinem neuen Supermarkt

Baugeschichte des Ettringer Netto Marktes

Link zu Google Street view

Als in der Ortsmitte von Ettringen das Kühlsystem des alten ➡ Edeka-Marktes endgültig den Geist aufgab, war das zunächst nur ein technisches Problem – doch bald zeigte sich, dass es viel mehr bedeutete. Ersatzteile waren nicht mehr zu bekommen, und so musste der Markt schließlich schließen ( ➡ Alles nur Gerüchte (MZ pdf)). Mit ihm verschwand auch das letzte Lebensmittelgeschäft im Ort. Für viele Ettringerinnen und Ettringer war das ein schmerzlicher Verlust.

Einer, der sich damit nicht abfinden wollte, war ➡ Maximilian Rindle jun., Elektroinstallateur aus Ettringen. Er wusste, wie wichtig ein Nahversorger für das Dorfleben ist, und setzte sich mit großem persönlichen Engagement dafür ein, eine neue Lösung zu finden. Gemeinsam mit anderen suchte er nach einem passenden Grundstück, das den Anforderungen eines modernen Marktes gerecht werden konnte – eine Aufgabe, die sich als nicht einfach erwies, aber schließlich erfolgreich war.
Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Grundstückseigentümer und Bauherr Karl Maurer aus Türkheim, Bauunternehmer Klaus Eichendorf von der Firma KIZ sowie Andreas Vornkeller, Expansionsleiter bei Netto, nahm das Projekt konkrete Formen an. Im ➡ Februar 2025 wurde die alte Halle auf dem neuen Grundstück abgerissen – der sichtbare Startschuss für den Bau des neuen Marktes.
Nur wenige Monate später konnte Ettringen stolz auf das Ergebnis blicken: einen modernen ➡ Netto-Markt, der in kurzer Zeit und mit viel Einsatzbereitschaft vieler Beteiligter entstanden ist. ➡ Gelände von oben

 ➡ WOCHENKURIER (PDF)


Der Supermond über Ettringen – ein himmlisches Highlight

Infos zum Supermond

Am heutigen Abend zeigt sich der Mond in seiner vollen Pracht über Ettringen.
Als „Supermond“ erscheint er größer, heller und eindrucksvoller als gewöhnlich – ein Schauspiel, das den Himmel über unseren Ort in ein magisch gelb-rötliches Licht taucht.

                     Schlagwort ⇒ Natur

Pressemitteilung von heute:

Pressemitteilung als PDF

Reaktivierung der Staudenbahn vorerst gestoppt

Unterallgäu. Die Reaktivierung des südlichen Abschnitts der Staudenbahn zwischen Türkheim und Langenneufnach ist vorerst vom Tisch.
Der Mobilitätsausschuss des Unterallgäuer Kreistags hat einstimmig beschlossen, die Bemühungen um das Projekt vorläufig einzustellen – es sei denn, es ergeben sich neue Entwicklungen.
Hintergrund ist ein aktuelles Gutachten, das deutlich geringere Fahrgastzahlen prognostiziert, als für eine Reaktivierung erforderlich wären. Statt der vom Freistaat Bayern geforderten 1000 Fahrgäste pro Kilometer an Werktagen wurden nur maximal 828 errechnet. Damit gilt das Projekt für den Freistaat als wirtschaftlich nicht tragfähig, und der Reaktivierungsprozess ist gestoppt.
Eine alternative Berechnung der Fahrgastzahlen wurde von Seiten des Freistaats abgelehnt. Zudem soll die laufende Reaktivierung des nördlichen Abschnitts zwischen Gessertshausen und Langenneufnach nicht gefährdet werden – eine gemeinsame Neubewertung beider Streckenabschnitte sei daher ausgeschlossen.
Landrat Alex Eder betonte, der Landkreis habe „alles versucht“. Nach einem ersten negativen Gutachten habe der Kreis selbst ein weiteres in Auftrag gegeben und dafür eigene Mittel bereitgestellt. Doch auch dieses kam zu keinem besseren Ergebnis. Eder wies zudem darauf hin, dass eine Reaktivierung der gesamten Strecke eine erhebliche finanzielle Belastung für die öffentliche Hand darstellen würde.


Südliche Staudenbahn: Wachler und Sturm wollen Reaktivierung nicht aufgeben

Kostenpflichtiger Bericht der MZ

Trotz negativer Prognosen für die südliche Staudenbahn zwischen Langenneufnach und Türkheim wollen die Kreisräte Peter Wachler und Robert Sturm (beide CSU) das Projekt nicht endgültig aufgeben.
Ein Gutachten hatte ergeben, dass die Strecke mit 791 bis 828 Fahrgastkilometern unter dem vom Freistaat geforderten 1000er-Wert liegt. Damit gilt der Reaktivierungsprozess als gestoppt.
Wachler betonte jedoch, das Gutachten sei nur eine Momentaufnahme. Durch neue Wohn- und Gewerbegebiete, veränderte Pendlerströme und mehr Tourismus könne das Potenzial künftig steigen. Die Staudenbahn sei „kein Nostalgieprojekt, sondern eine Investition in die Zukunft“.
Auch Bürgermeister Sturm (Ettringen) warnte vor einem vorschnellen Aus:

„Das Schlimmste wäre, einen Scheintoten zu beerdigen.“

Der Mobilitätsausschuss beschloss schließlich, die Reaktivierung momentan ruhen zu lassen, die Entwicklung aber weiter zu beobachten – ein Kompromiss im Sinne von Wachler und Sturm.

                      Schlagwort ⇒ Staudenbahn

Gewaltige Kostenexplosion bei der nördlichen Staudenbahn

Kostenloser Artikel der Schwabmünchner Allgemeinen

Kurze Zusammenfassung

Die Reaktivierung der Staudenbahn zwischen Gessertshausen und Langenneufnach wird deutlich teurer als geplant: Statt 35 Millionen Euro sollen nun rund 65 Millionen Euro investiert werden.
Gründe sind vor allem umfangreichere Planungen (u. a. ein neuer Betriebsbahnhof, modernere Leit- und Sicherungstechnik, Neubau zweier Brücken) sowie gestiegene Bau- und Materialpreise um bis zu 18 Prozent. Auch notwendige Bodenverbesserungen und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an Bahnübergängen treiben die Kosten. Die höheren Ausgaben beruhen zudem auf einer präziseren Kalkulation nach Abschluss der Vorplanung. Weitere Preissteigerungen durch Inflation sind möglich; der Bund übernimmt jedoch den Großteil der Finanzierung.


Ehrung langjähriger Ehrenamtlicher

Stellvertretender Bezirkstagspräsident Alfons Weber (links), stellvertretende BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Linke (Zweite von links) sowie (von rechts) Sportkreisvorsitzender Benjamin Adelwarth und Landrat Alex Eder würdigten die Verdienste von: (weiter von links) Hans Maier (TC Schachenbad), Rainer Gammel (TSV Ettringen), Wolfgang Metzeler (DAV Memmingen), Bernd Rieder (TV Boos) und Joachim Kolb (SV Memmingerberg). Foto: Sabine Adelwarth

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Beim Bezirksehrenamtstag des BLSV in der Natur-Therme Bedernau wurden 16 engagierte Ehrenamtliche aus dem Allgäu für ihren langjährigen Einsatz im Sport geehrt.
Unter ihnen war Rainer Gammel vom TSV Ettringen, der für sein jahrzehntelanges Wirken und seine vielseitige Unterstützung im Verein besondere Anerkennung erhielt. Landrat Alex Eder, Bezirkstagsvize Alfons Weber und Sportkreisvorsitzender Benjamin Adelwarth würdigten den unermüdlichen Einsatz aller Geehrten, die mit ihrem Engagement das Rückgrat des Sports in der Region bilden. ➡ Ausführlicher Bericht der MZ


Neuer Netto-Markt eröffnet in Ettringen – ein Stück Lebensqualität kehrt zurück

Netto-Mark an der Tussenhauser Straße in Ettringen

Vom Tante-Emma-Laden zur modernen Nahversorgung
Heute, Dienstag, den 28. Oktober 2025, war es endlich so weit: Die neue Netto-Filiale wurde feierlich eröffnet. Ein Tag voller Begegnungen und guter Laune – fast ganz Ettringen war dabei!

Mit der Eröffnung des neuen ➡ Netto-Marktes an der Tussenhauser Straße  beginnt für Ettringen ein neues Kapitel in der Nahversorgung. Ab heute steht den Bürgerinnen und Bürgern nun ein moderner Supermarkt mit Backshop zur Verfügung – zentral gelegen, gut erreichbar und auf die Bedürfnisse des Ortes abgestimmt.

…1997 Eröffnung eines Obst & Gemüseladens

 

Einkaufen im Wandel der Zeit – 
Früher: Persönlich, lokal, überschaubar
In den 1950er bis 1980er Jahren prägten kleine Familienbetriebe das Einkaufsbild in Ettringen: Metzgereien, Bäckereien, Gemüseläden und die beliebten „Tante-Emma-Läden“. Einkaufen war damals ein soziales Erlebnis – man kannte sich, tauschte Neuigkeiten aus, und viele Produkte kamen direkt aus der Region. Die Auswahl war kleiner, doch Qualität und persönliche Beratung standen im Mittelpunkt.

…1995 Eröffnung eines Edeka-Marktes

 

1995 und 1997: Geschäftseröffnungen 
Mit dem Aufschwung größerer Supermärkte in den umliegenden Orten verlagerte sich der Einkauf zunehmend dorthin. Mit der Zeit entstand eine Lücke, die besonders für ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Familien ohne Auto spürbar war. Der Wunsch nach einem modernen Markt im Ort wuchs mit den Jahren.

Planung und Bau des neuen Marktes
 Im Juli 2024 gab der Gemeinderat grünes Licht für den Bau eines Selbstbedienungsmarkts mit integriertem Backshop. Die Arbeiten gingen zügig voran, und als im ➡ Juli 2025 der Baukran abgebaut wurde, galt das als sichtbarer Meilenstein. Mit seiner Lage an der Tussenhauser Straße 32 (86833 Ettringen) ist der neue Markt ideal erreichbar – sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad oder Auto.

Fazit: Mit dem neuen Netto-Markt erhält Ettringen endlich wieder eine zentrale Einkaufsmöglichkeit. Was früher die Tante-Emma-Läden boten – Nähe, Begegnung und Versorgung vor Ort – kehrt in moderner Form zurück. 

 ➡ So kam Ettringen zu seinem neuen Supermarkt


Siebnacher Naturgarten ausgezeichnet

Siebnach Zehn Gartenbesitzerinnen und -besitzer aus dem Unterallgäu wurden am Freitagnachmittag mit der Plakette „Bayern blüht – Naturgarten“ ausgezeichnet. Landrat Alex Eder (rechts) überreichte die Plakette im Garten von Monika und Thomas Mögele in Siebnach.

Insbesondere die Vielfalt des naturnah gestalteten Gartens mit Obstbäumen, Wiesenflächen, Gemüsebeeten und Lebensräumen für heimische Tiere – darunter auch die seltene Wespenspinne ( ➡ wurde auch in Ettringen entdeckt) , würdigte der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Markus Orf (links).

Ein Naturgarten wird bewusst im Einklang mit der Natur gepflegt. Voraussetzung für die Auszeichnung sind Kernkriterien: der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, synthetische Dünger und Torf sowie eine hohe ökologische Vielfalt (Bericht demnächst in der Unterallgäuer Rundschau).

                           Schlagwort ⇒ Natur