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Die geplante Zukunft der Krone
Quelle: ➡ Protokoll Bürgerversammlung Juni 2025
Ankauf & Zielsetzung:
Die Gemeinde erwarb das „Krone“-Grundstück, um selbst über die städtebauliche Entwicklung im Ortskern zu bestimmen. Geplant ist eine Nutzung, die Dienstleistungen stärkt und das Zentrum belebt.
Bürgermeinungen:
– Mehrere Bürger wünschen sich die Rückkehr der Gaststätte in Ettringen, verweisen auf Beispiele aus Siebnach, Traunried, Markt Rettenbach und Dirlewang, wo Vereine oder Genossenschaften erfolgreich Gasthäuser betreiben.
– Ein Bürger regt an, die Gemeinde möge aktiv Ideen zur Wiederbelebung der Gastronomie entwickeln.
Position der Gemeinde (Bgm. Sturm):
– Hauptaufgaben der Kommune liegen in Infrastruktur, Bildung und Sicherheit, nicht in Gastronomie oder Einzelhandel.
-Es besteht die Gefahr, mit Steuergeldern private Gastronomen zu konkurrenzieren.
-Die Personalsuche sei zudem sehr schwierig.
-Falls es bürgerschaftliche Initiativen (z. B. Genossenschaften) gibt, könne die Gemeinde in Diskussionen einsteigen, aber nicht selbst federführend agieren.
Weitere Einschätzungen:
-Erfahrungen aus Siebnach zeigen, dass Vereinsträgerschaften anfangs kritisch gesehen, langfristig aber erfolgreich waren.
-Ex-Gastronom und Gemeinderatsmitglied Holzheu bestätigt die Schwierigkeiten bei Personal- und Pächtersuche, versteht aber den Wunsch der Bevölkerung nach einem Treffpunkt.
St. Martin in Öl
Dieses von Copilot erstellte Gemälde zeigt die Ettringer Pfarrkirche St. Martin.
Die vor dem Gemeindeamt stehenden Container wurden digital entfernt, um den Blick auf den historischen Bauernhof (Hausname ➡ Schmied Mang) freizugeben.
Der ehemalige Bauernhof (zuletzt Albert Kraus) ist jetzt in nostalgischer Weise eingefügt und erinnert an das frühere Dorfbild.
Wenn das Bild nicht ganz so aussieht, wie es Ihnen gefällt, ich war es nicht – das war Microsoft! 😅
Bergmesse und Priesterjubiläum
Am heutigen Sonntag wurde auf dem Berg in Kirch-Siebnach die traditionelle Bergmesse gefeiert. In diesem Jahr stand die Feier jedoch unter einem ganz besonderen Zeichen: Pfarrer Konrad Kuhn beging sein 30-jähriges Priesterjubiläum.
Zahlreiche Gläubige aus Nah und Fern fanden sich ein, um inmitten der Natur gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Ein herzliches Dankeschön an Armin Weh für die Überlassung der tollen Bilder, die diese Feier in schönen Erinnerungen festhalten.
Einladung zur Bergmesse in Kirch-Siebnach
Bergmesse des Musikvereins Siebnach
• Datum: Sonntag, 7. September
• Uhrzeit: Ab 10 Uhr
• Ort: Anhöhe südlich der Pfarrkirche Kirch-Siebnach
Programm
• Katholische Messe unter freiem Himmel
• Weißwurst-Frühschoppen mit der Blaskapelle Siebnach
• Kaffee & selbstgemachte Kuchen für die Besucher
Schlechtwetterregelung: Bei Regen wird die Messe auf Sonntag, 14. September verschoben.
Geschichte der Bergmesse
Die Bergmesse hat sich seit 1986 zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in ➡ Siebnach entwickelt. Die Idee entstand aus regelmäßigen Ausflügen in die Alpen, bei denen die Mitglieder des Musikvereins die besondere Atmosphäre von Berggottesdiensten schätzen lernten. Daraus entstand der Wunsch, eine eigene Bergmesse in der Heimat zu veranstalten.
Besonders bemerkenswert:
Eine Gruppe Kirchdorfer Gäste legt seit über 26 Jahren den Weg zur Messe zu Fuß über 15 Kilometer zurück – ein echtes Zeichen der Verbundenheit
Die Messe findet auf einer Anhöhe statt, die eine eindrucksvolle Kulisse bietet und bewusst gewählt wurde, um die Nähe zur Natur und zum Glauben zu verbinden
Die Pfarrkirche ➡ St. Georg selbst hat eine bewegte Geschichte. Sie wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Gelände, das möglicherweise schon zur Römerzeit besiedelt war. Eine lokale Sage erzählt sogar, dass Baumaterial für eine Kirche im Dorf Siebnach über Nacht „wie von Geisterhand“ zur heutigen Stelle transportiert wurde – dreimal hintereinander. Ein Zeichen, dass dieser Ort für etwas Besonderes bestimmt war.
Neues Büchlein: „Die Kapelle in Traunried“

KI Copilot: „Liebe Grüße aus Traunried. Wir sind gut angekommen und genießen die schöne Umgebung. Hoffentlich geht es Euch ebenfalls gut. In herzlicher Verbundenheit…“
Die abgebildete Postkarte zeigt Traunried um das Jahr 1910 – ein Dorf, das damals wie heute von ländlicher Beschaulichkeit und geschichtlicher Tiefe geprägt ist.
Im Vordergrund erkennt man die ➡ Gastwirschaft Kraus mit großem Anwesen.
Bereits im Mittelalter besaßen schwäbische Adelsfamilien und Klöster wie Irsee und Ottobeuren Höfe in Traunried. Diese prägten das Dorf über Jahrhunderte hinweg – wirtschaftlich, kulturell und geistlich. Kirchlich gehörte Traunried zur Pfarrei Siebnach.
Besonders markant ist die kleine ➡ Kapelle, die seit spätestens 1720 auf einer Anhöhe über dem Dorf steht. Nach der Säkularisation durfte dort zeitweise kein Gottesdienst mehr gefeiert werden – ein tiefer Einschnitt für die Dorfgemeinschaft. Erst später wurde sie wieder liturgisch genutzt.
📘 Wer mehr über dieses besondere Bauwerk erfahren möchte, dem sei das neue Büchlein „Die Kapelle in Traunried“ von Dr. Alois Epple empfohlen. Es beleuchtet die Geschichte, Ausstattung und Bedeutung der Kapelle mit viel Liebe zum Detail und ist soeben bei ➡ BoD „Die Kapelle in Traunried“ erschienen.
➡ (PDF) Urlaub in Traunried 1918
➡ Geschichtliches über Traunried auf dieser Webseite unter „Drei schwäbische Dörfer erzählen“
Jüngste Sitzung (21.08.25) des Gemeinderates
In Ettringen wurde der Bebauungsplan „Siedlung Ost“ überarbeitet, weil ein Grundstückseigentümer bauen möchte. Das Landratsamt bevorzugte eine formale Änderung statt einzelner Ausnahmen. Es gab keine nennenswerten Einwände, sodass der Plan an die bestehenden Regelungen angepasst wurde.
Die Gemeinde musste außerdem eine neue Stellplatzsatzung beschließen, da der Freistaat Bayern sich aus der Regelung zurückzieht. Die neue Satzung orientiert sich am Muster des Bayerischen Gemeindetags und bleibt im Wesentlichen wie die alte, um Grünflächen zu erhalten und Versiegelung zu vermeiden.
In Siebnach wurde in der Neubausiedlung am Lindenring eine neue Straße benannt: „Am Kalkofen“.
Ettringen klagt gegen die Übertragung von Sanierungskosten für eine alte Mülldeponie. Das Landratsamt will die Gemeinde zahlen lassen, obwohl auch der Landkreis die Deponie genutzt hat. Andere Gemeinden mit ähnlichen Problemen fordern, dass die Kosten aus dem GAB-Fonds übernommen werden.
Was Windkraft betrifft, wurde das Gebiet um Kirchsiebnach aus dem Vorranggebiet gestrichen. Die Planung konzentriert sich nun auf ein 300 Hektar großes Areal bei Markt Wald. Die neuen Pläne werden am 21. Oktober öffentlich vorgestellt.
Wespenspinne in unserem Garten entdeckt
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) ist eine auffällig gelb-schwarz gestreifte Spinnenart, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt und sich inzwischen in Mitteleuropa verbreitet hat. Sie lebt bevorzugt auf sonnigen Wiesen und offenen Flächen.
Ihr Netz ist ein Radnetz mit einem charakteristischen Zickzack-Muster (Stabilimentum). Weibchen sind deutlich größer als Männchen und neigen dazu, diese nach der Paarung zu fressen. Die Spinne ist für den Menschen harmlos und spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie viele Insekten fängt. Sie gilt als Bioindikator für naturnahe Lebensräume und zeigt, wie sich Arten an veränderte Umweltbedingungen anpassen können.
Unterwegs mit einem Ettringer Milchsammelfahrer
Volker Siegel aus Ettringen, Fahrdienstleiter der Karwendel-Werke in Buchloe, ist nicht nur Planer, sondern auch Praktiker: Jede Nacht fährt er selbst Milchsammelwagen, um frische Milch von regionalen Höfen für die Marken Exquisa und Miree einzusammeln.
Drei Touren, 365 Tage im Jahr – auch an Feiertagen und bei jedem Wetter.
Die Arbeit beginnt spätabends und führt ihn durch das Unterallgäu und umliegende Dörfer. Mit moderner Technik, leisen elektronischen Pumpen und automatisierten Probenentnahmen sorgt Siegel für höchste Qualität. Gespräche mit Landwirten gehören ebenso zum Alltag wie präzises Rangieren mit dem tonnenschweren Fahrzeug.
Am Ende jeder Tour wird die Milch doppelt getestet, gewogen und in die Produktionsanlage gepumpt – bis zu 23.000 Liter pro Nacht. Für Volker Siegel ist klar: „Man muss dafür gemacht sein, Milchsammelfahrer zu sein.“
Blick zurück:
➡ 100 Jahre Molkereigenossenschaft Ettringen
➡ Ettringer Molkerei damals und heute
Das Heiler-Haus in Ettringen
Ein Wahrzeichen unserer Geschichte
Mitten in der Kurve, gleich beim ➡ modernen Brunnen, steht es seit über 100 Jahren: das Heiler-Haus.
Für die einen ist es nur eine alte Hütte – für mich ist es ein Stück Heimat.
Dieses Haus hat Generationen gesehen, Geschichten gehört und Wandel miterlebt. Es erzählt von Fleiß, von einfachen Lebensweisen und von den Wurzeln, die unser Dorf geprägt haben.
Das Heiler-Haus ist kein Schandfleck. Es ist ein Erinnerungsort – ein Symbol dafür, dass unser Ettringen nicht nur aus Straßen und Häusern besteht, sondern aus Geschichte, Seele und Charakter.
Neuer Batteriespeicher in Ettringen geplant
In Ettringen startet bald ein wegweisendes Energieprojekt: Am Ende der Grundstraße sollen sechs große Batteriecontainer errichtet werden. Mit einer maximalen Leistung von 10 Megawatt und einer Speicherkapazität von 25 Megawattstunden wird der Batteriespeicher künftig überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen.
Beitrag zur Energiewende
Bauamtsleiter German Birzle betont die Bedeutung des Projekts: „Das Energiesystem befindet sich im Wandel. Früher war die Stromversorgung zentral organisiert, künftig muss sie dezentral aufgebaut werden.“ Mit dem Batteriespeicher könnten Stromspitzen besser abgefangen und das regionale Netz entlastet werden.
Auch Uli Benker, Marketingchef der Betreiberfirma ➡ Green Flexibility, erklärt: „Wir können überschüssigen Strom in der Nacht speichern und bei hoher Nachfrage wieder zur Verfügung stellen.“ Weiterlesen































