
v.r.: Heiler, Henkel, Schwab (jetzt Sparkasse), Boxler. Haus Henkel war bis ca. 1920 oder 1930 ein Flachbau und wurde zwischen 1920 und 1930 neu angebaut, mit einem Stockwerk. Info: Arnold Schwab
⇒ Damals und heute

v.r.: Heiler, Henkel, Schwab (jetzt Sparkasse), Boxler. Haus Henkel war bis ca. 1920 oder 1930 ein Flachbau und wurde zwischen 1920 und 1930 neu angebaut, mit einem Stockwerk. Info: Arnold Schwab
⇒ Damals und heute
In der Augsburger Straße 12, betrieb einst Frau Maria Riederer ein kleines Gemischtwarengeschäft.
Im Jahr 1968 übernahm die Gärtnerei Hellwig die Räumlichkeiten und nutzte sie mehrere Jahre lang als Blumengeschäft.
„Ich hoffe, der derzeitige Eigentümer des Anwesens hat nichts dagegen, dass sein Haus hier gezeigt wird. Falls doch, bitte ich um eine kurze Nachricht.“
Schlagwort ⇒ Damals und heute
Das Erinnerungsbild des Ettringer Soldaten Andreas Scheitle zeigt ihn als Angehörigen der 10. Kompanie des Königlich Bayerischen Infanterie-Regiments Nr. 147. Es handelt sich um eine farbige Chromolithographie, ein typisches Verfahren aus der Zeit von etwa 1880 bis 1910, das für die massenhafte, aber hochwertige Farbreproduktion verwendet wurde.
Oben im Bild befinden sich Porträts gekrönter Häupter, vermutlich Kaiser Wilhelm II. und eventuell auch Prinzregent Luitpold von Bayern, eingerahmt von Kronen und den Fahnen des Deutschen Reichs sowie Bayerns.
In der Bildmitte ist der Soldat Andreas Scheitle mit einem langen Gewehr dargestellt, stehend vor einer idealisierten Kleinstadt mit Schloss – ein gängiges Motiv zur Verknüpfung von militärischer Pflicht und Heimatverbundenheit. Links und rechts befinden sich weitere uniformierte Kameraden, vermutlich aus dem gleichen Regiment. Zwei Kartuschen mit den Inschriften „Mit Gott für Kaiser und Reich“ sowie „Erinnerung an meine Dienstzeit“ unterstreichen den patriotisch-monarchistischen und zugleich persönlichen Charakter der Darstellung. Weiterlesen
Als die Alte Turnhalle im Jahr 1927 feierlich eingeweiht wurde, trugen be-stimmt zahlreiche Besucher dieses Festabzeichen an ihrem Sakkorevers oder ihrer Bluse als Zeichen ihrer Verbundenheit mit dem Ereignis in der Gemeinde.
Die heutige Alte Turnhalle wurde unter Baumeister Eugen Mayr sen., dem damaligen Vorsitzenden des TSV, erbaut. Zuvor trainierten die Turner in einem alten Stadel an der Ecke Tussenhauser Straße / Tulpenstraße. Dieser wurde im Frühjahr 1978 abgerissen und das Gelände aufgefüllt.1937 erfolgte eine Erweiterung der Turnhalle nach Norden und ihre Umgestaltung zum Mehrzweckbau.1993 renovierten die Vereine das Gebäude gemeinsam, und 2004 wurde die veraltete Bühne modernisiert.
➡ Turnhallenbau 1974/75 ➡ Abbruch 2011 ➡ Neubau 201
⇒ Historisches
Ettringen, 5. März 1915
Feldpostkarte 3
(?)
Hans Lang
Ersatz-Reservist
kgl. bayr. II. gemischte Landwehr-Brigade,
Landwehr-Regiment Nr. 3, 3. Kompanie
Lieber Hans. Danke bestens für Deine Karte & Fotografie, welche uns freute.
Nächste Woche habe ich wieder Fleisch, dann kommt ein Paket. Das Rauchfleisch ist selten, weil die Schweine 754 kosten. Musst Du auch viel schießen? Hoffentlich kommt Ihr alle bald zurück. Wer ist noch bei Dir? Gruß … (?)
(Einige Wörter sind schwer zu entziffern z.B. „754 kosten“ und „Mußl“) ➡ Historisches
Herrn Johannes(?) Maurer
Schäfer in
Neuhausen
Eßlingen Württemberg
O/Ettringen d 22 7 10
Lieber Bruder u. Alle!
Mechte anfragen ob Ihr mir nicht einen jungen Hund
in die Kost nehmen wollt bezahle gerne p. Monat
3 Mark wie ein junger Hund behandelt wird wisst Ihr ja
schreibet mir sogleich! dann schicke ich den Hund er ist 6 Wochen alt ich komme vielleicht selbst mit
ob ich meine Kleider eine Zeit lang bei Euch lassen kennte.
Schickt mir einen Brief keine Karte
Die Patenschaft zwischen dem Ettringer Soldaten- und Veteranenverein und dem Flugabwehrraketen-geschwader 22 Penzing, geschlossen im Dezember 1997, sollte die Verbindung zwischen Bundeswehr und der Ettringer Zivilbevölkerung stärken.
Viele Bürger nahmen auch jährlich am Familientag des Geschwaders in Penzing teil, während der Verband an Dorffesten und dem Volkstrauertag in unserer Gemeinde vertreten war.
Penzings Ortschronist Franz Schneider erzählt über die bewegte Geschichte des Fliegerhorstes.
Verfasser: Martin Ruf,
Recherchestand: 20. Dezember 2024.
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War so etwas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges überhaupt denkbar?
Augsburg war gezeichnet von den Bombenangriffen am 25. und 26. Februar 1944, von dem verheerendsten aller 19 Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg auf die Fuggerstadt.
Und in den Landgemeinden stiegen wegen der Evakuierten, des Zustroms von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen die Einwohnerzahlen zum Teil um mehr als die Hälfte an.
Da blieb kein Zimmer frei, so auch in den Gemeinden der Stauden, insbesondere in Markt Wald.
Zählte die Marktgemeinde Markt Wald am 17. Mai 1939 noch 1 612 Einwohner, so war ihre Zahl am 13. September 1950 infolge der Zwangseinweisungen von Flüchtlingen und Heimat-vertriebenen auf 2 528 Einwohner gestiegen. Der Zuwachs betrug 916 Personen bzw. rund 57 Prozent, trotz der Tatsache, dass 64 Söhne der Gemeinde im Krieg ihr Leben ließen.
Das führte dazu, dass zu dieser Zeit kein Zimmer frei blieb, für Sommerfrischler und Feriengäste vorgehalten werden konnte. Und dennoch sahen hohe, einflussreiche Bahnbeamte der Eisenbahndirektion Augsburg eine Freizeitmöglichkeit in den Stauden, in Markt Wald. Um das nachvollziehbar zu machen, bedarf es umfangreicher Exkurse. ➡ weiter als PDF
Schlagwort ⇒ Staudenbahn
Manfred Kast ist bekannt für seine humorvollen Beiträge bei Versammlungen und für sein vielfältiges Engagement.
So trug er mit einem lustigen Gedicht, in dem er sich Gedanken gemacht hatte, wie die Steinzeitmenschen wohl mit den Anforderungen des Sportabzeichens umgegangen wären, zur Auflockerung des Ehrungsabends bei.
UNTERALLGÄU RUNDSCHAU 09.11.2024
Erinnerung von Michael Wolf:

Vor 31 Jahren hat die Bundespost fünfstellige Postleitzahlen eingeführt. Die „8939“ wurde in Ettringen durch „86833“ ersetzt. Manfred Kast und Bürgermeister Fehle bei der Übergabe der neuen Postleitzahl
Ja, das ist wohl schon eine Weile her!
Manfred Kast war über viele Jahre hinweg eine prägende Figur im Ettringer Postamt und in der Gemeinschaft allgemein bekannt.
Für viele im Ort war er nicht nur der Postbeamte, sondern auch ein vertrautes Gesicht und ein Ansprechpartner für verschiedenste Anliegen.
In kleinen Gemeinden wie Ettringen spielte das Postamt oft eine größere Rolle als bloß eine Stelle für Briefe und Pakete – es war auch ein Ort, an dem Menschen zusammenkamen und Neuigkeiten austauschten.
➡ 1998 Postamt schließt
➡ Die Post anno dazumal
Advent 2012
Mit nachdenklichen und heiteren Texten und Geschichten trug Erzähler Manfred Kast aus Bad Wörishofen zu einer entspannten vorweihnachtlichen Stimmung der zahlreichen Besucher bei.