Unterallgäu – Wo in Sachen Verkehr der Schuh im Unterallgäu drückt, wollte zuletzt Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) bei einem Besuch im Unterallgäu herausfinden. In Ettringen tauschte sich der Minister mit Bürgermeistern und weiteren Politikern aus.
Manfred Kögel fuhr mit seinem Fendt von Bayern an die Küste. Foto: Morjan
BELUM. Mit einem Trecker von Bayern an die Nordsee: Manfred Kögel aus Ettringen macht seit fast 20 Jahren Urlaub in Norddeutschland und dieses Mal sollte es etwas Besonderes sein.(…) ➡ Cuxhavener Nachrichten weiterlesen
Auf seiner Reise hat Manfred Kögel auch bei Familie Mathias Kornes in ➡ Winningen Halt gemacht…
Mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen in der Nacht 27/28. April 1945 war das Schuljahr beendet. Das Schulhaus wurde mit ehemaligen polnischen und russischen Kriegsgefangenen belegt. Schülerbogen, Schüler- und Lehrbücher, Schülerlisten, wertvolles Anschauungsmaterial wurden durch sie vernichtet. Später diente das Schulgebäude als Unterkunft für amerikanische Soldaten.
Am 1. Oktober 1945 konnte das Schulhaus nach langem Bemühen für den Unterricht verwendet werden. Folgende Lehrkräfte wurden von der Militärregierung zum Unterricht zugelassen: Boch Luise Lehrerin, Repper Hermine Schulamtsanwärterin, Prestele Magdalena Schulhelferin, ➡Fehle Maria Handarbeitslehrerin nebenamtlich.
Um einen Überblick über die Schülerzahl zu erhalten, wurden die Schüler registriert und im Schulerfassungsblatt festgehalten. Am Anfang des Schuljahres betrug die Zahl der Schüler 334, am Ende 302. Der Schulbesuch war teilweise sehr lückenhaft. Das Unterrichten war außerordentlich mühselig, denn es fehlte an allen Ecken und Enden.
Was nicht vernichtet war, musste auf Anordnung der Militärregierung nach Mindelheim
abgeliefert werden, soweit es militärisches und nationalsozialistisches Gedankengut enthielt. Der Schulsachbedarf konnte nicht beschafft werden. Die Versorgung mit Brennmaterial war sehr schlecht. Weiterlesen
Ettringen Einen ganz besonderen Geburtstag hat zuletzt Maria Vorleiter (links, hier mit Tochter Rosi Brunnenmeier) gefeiert.
Die 95-Jährige ist in Ettringen unter anderem durch ihr langjähriges Engagement beim Liederkranz bekannt – stolze 70 Jahre sang sie dort.
Lohnenswert ist auch ein Blick ins „Gädla“ der Jubilarin, das sie seit vielen Jahren liebevoll hegt und pflegt.
Und wenn Maria Vorleiter den Ausgleich nicht gerade in Quizsendungen und Kreuzworträtseln sucht, fiebert sie vermutlich im Wohnzimmer bei einem Fußballspiel mit – insbesondere dann, wenn der FC Bayern München spielt.
Das ist auch in der Landeshauptstadt nicht verborgen geblieben: Zum 95. Geburtstag hat sogar Bayern-Leader Joshua Kimmichgratuliert, er schickte ein Autogramm und eine FCB-Keksdose nach Ettringen. So steht dem nächsten Fußballnachmittag nichts mehr im Weg!
Quelle WOCHENKURIER
Bayern zeichnet zwei Wissenschaftlerinnen aus der Region aus (…) ➡ weiterlesen plus+
Die Sprachwissenschaftlerin Brigitte Schwarz (aus Ettringen stammend) über schwäbische Besonderheiten, den schlechten Ruf des Dialekts und Hubert Aiwanger. ➡ weiterlesen mz plus+
Brigitte Schwarz stammt aus Ettringen und liebt Dialekte. An der Akademie der Wissenschaften kämpft sie für deren Bewahrung.
➡ weiterlesen mz plus+
Herzblut für den Dialekt: Das Wörterbuch von Bayerisch-Schwaben
Von der gebürtigen Ettringerin Brigitte Schwarz
„Herrgottskühlein“, „Lackel“, „Zwuzel“ oder „Klufa“ – Wörter wie diese finden sich im Wörterbuch von Brigitte Schwarz. Rund 35.000 Begriffe, die für die Gegend zwischen Allgäu und Ries typisch sind, hat die Sprachwissenschaftlerin zusammen-getragen.
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