Immer an der Wand lang…


Dialekt von „Mueters Moul“ bis „Vaters Riesl“

Foto Mindelheimer ZeitungSchwäbisches Wörterbuch jetzt in zweiter Auflage erschienen – Rund 4 000 Mundartausdrücke Von unserer Mitarbeiterin Eva-Maria Frieder

Ettringen. Was tut eine Mutter, deren drei Kinder langsam selbstständig werden und der vormittags zuhause die Decke auf den Kopf fällt, weil Putzen und Kochen allein sie nicht ausfüllen? Genau – sie sucht sich eine Arbeit. Nicht jede Frau findet dabei ein so originelles Betätigungsfeld wie Brigitte Schwarz.

Die geborene Ettringerin, die heute in Edelstetten bei Neuburg an der Kammel lebt, hat ein schwäbisches Wörterbuch mit Dialektwörtern aus Ettringen und Umgebung geschrieben.
Titel: „Mueters Moul ond Vaters Riesl“.Foto Mindelheimer Zeitung

Es war im Erscheinungjahr 1995 schnell vergriffen und liegt mittlerweile bereits in der zweiten, unveränderten Auflage vor. Das fest gebundene Buch beinhaltet auf 245 Seiten rund 4000 Mundartausdrücke und Beispielsätze, die nach verschiedenen Sachgruppen geordnet sind.

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Blick zurück: Trauer um Herbert Brazdil

 

 
Der ehemalige Ortspfarrer von Ettringen war sehr beliebt

Juni 2005 Meitingen/Ettringen (emf).
Kurz bevor er am 7. Juli seinen 80. Geburtstag hätte feiern können, ist der frühere langjährige Pfarrer von Ettringen, Geistlicher Rat Herbert Brazdil, an Herzversagen gestorben. Viele Ettringer gaben ihm die letzte Ehre.

Ein Bus mit rund 60 Personen und mehrere Privatautos fuhren von Ettringen aus nach Meitingen bei Augsburg, wo er seine letzten Lebensjahre verbracht hatte, um an der Beisetzung von Herbert Brazdil teilzunehmen. Auch mehrere Gemeinderatsmitglieder und beide Bürgermeister waren darunter. Ein Zeichen, dass der Priester sehr geschätzt wurde. Weiterlesen


Ettringens „Wilder Westen“


Ettringens schöne Weiden


Blick durch die Bahnbrücke an der Umgehungsstraße

…nach Türkheim und Ettringen…

Blick durch die Bahnunterführung nach Süden

Blick durch die Bahnunterführung nach Süden


Heute Morgen am Oberen Wehr


Morgenstimmung in der Grundstraße


Blick zurück: Erinnerung an Antonie Zimmermann

 
Antonie Zimmermann
Ein Ettringer Original ist tot –
Sie trug 26 Jahre die MZ aus
 
 
 
März 2005 Ettringen (emf). Im Alter von 81 Jahren ist die Ettringerin Antonie Zimmermann gestorben. Bis zuletzt war die hilfsbereite, fleißige Frau unermüdlich tätig.

Antonie Zimmermann wurde in Ettringen als Tochter des Dorfschmieds geboren und wuchs in der Schmiede gegenüber der Kirche auf. Beide Eltern waren kränklich, so dass sie bereits mit zwölf Jahren für sie und die beiden Brüder den Haushalt führen und sich um die kleine Landwirtschaft kümmern musste. Weiterlesen


Rotkastanie am Pfarrheim

Pfarrheim in Ettringen                      

        Das neue Pfarrheim        Geschichte des alten Pfarrhofs