Riesig war die Begeisterung bei den Schülern in Kirch-Siebnach, als ein Auto der Marke „Eigenbau“ aus Traunried vorfuhr.
Fotos: Johann Götzfried
➡ Drei schw. Dörfer Schule in Kirch-Siebnach
Riesig war die Begeisterung bei den Schülern in Kirch-Siebnach, als ein Auto der Marke „Eigenbau“ aus Traunried vorfuhr.
Fotos: Johann Götzfried
➡ Drei schw. Dörfer Schule in Kirch-Siebnach

Foto: Toni Kornes – v.l.: Roland Mühlbauer, Mathäus Schwarzenbacher,Armin Seitzer (halb verdeckt), Hartmuth Schmidt, Erhard Feigl, Dr. Rohrer, Thomas Müller.
1984 äußerten sich die „Ettringer Don Kosaken“ (Liederkranz) musikalisch zum Thema Leichenhausbau in Kirch-Siebnach
(…) Nach jahrelangen Diskussionen des Siebnacher Gemeinderats über den Bau und vor allem über den geeigneten Standort einer Leichenhalle ging bei der Gemeindezusammenlegung dieses schwärende Problem auf den neuen, natürlich sehr objektiv eingestellten Ettringer Gemeinderat über.

Foto Toni Kornes – v.l.: Roland Mühlbauer,Mathäus Schwarzenbacher, Armin Seitzer, Hartmuth Schmidt, Erhard Feigl, Dr. Andreas Rohrer, Thomas Müller, Rainer Lang, Toni Kornes, Hans Hämmerle
Dieser war an und für sich untereinander sehr bald einig. Jedoch da hatte man die Rechnung ohne den Wirt, bzw. die Siebnacher gemacht. Als der mit Mehrheit angenommene Vorschlag bekannt wurde, erhob sich im Dorf eine mächtige, lautstarke Opposition, die mit einer Bürgerinitiative Unterschriften gegen den Bau dieses Häuschens an dem vorgeschlagenen Ort sammelte. Nachdem nach einigem hin und her der Ettringer Rat unmissverständlich erklärte, entweder hier oder überhaupt nicht mehr zu bauen, gelang der Durchbruch und glücklich konnte endlich am 25.11.1984 die Leichenhalle eingeweiht werden..(…)
Text: Drei schwäbische Dörfer
➡ Auch beim Faschingsumzug 1984 kam das Siebnacher Leichenhaus nicht zu kurz.
Blick zurück: Die Ettringer Streichkapelle wurde um 1910 gegründet und bestand bis in die 60er Jahre. ➡ Siehe Vereinsspiegel von 1968

Foto: Toni Kornes – Von rechts: Kornes Anton, Kornes Alois, Fehle Maria, Müller Josef (Gerum), Lang Hugo (Schlagwerk, später Dirigent der Blaskapelle), Berchthold Leonhard, Keller Vinzenz, Berchthold (Vorname?), (Dame unbekannt), Kraus (Voname ? evtl. Vater vom Kraus Bertl), Lang Hubert (ehem. Gemeindekassier und Schützenmeister,Zwillingsbruder von Lang Hugo), Posaunist unbekannt.
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Foto: Toni Kornes – Einweihung 1954 durch Bürgemeister Alois Kornes. V.l.: Endres Hans, Bock Richard, Hildebrandt Bruno, Schlichting Josef, Schnölzer Rudl, Winkler Michael (Funki), Fürst Karl, Stegmann Georg, Schnölzer Fritz.
Einweihung des neuen Sportplatzes durch Bürgermeister Kornes.
Der Sportplatz wurde auf dem heutige Areal der Papierfabrik angelegt.
➡ (pdf) Vereinsspiegel von anno dazumal
1949 erhielt das Gotteshaus sein heutiges Geläut. Da das Bronzegeläut größer und schwerer werden sollte, als das vorhergehende, musste ein neuer, stabilerer Glockenstuhl angeschafft werden. Fünf Glocken tragen seitdem ihren ehernen Klang über die dichtgedrängten Dächer der Häuser von Ettringen.
Die größte Glocke wiegt 2200 Kilo, ist auf den Ton „C“ gestimmt und trägt die Aufschrift: „Herz Jesu, erbarme dich unser“. Die zweite Glocke wiegt nur 1250 Kilo und ist auf den Ton „Es“ gestimmt, mit der Inschrift „Heiliger Martinus, bitt für uns“. Die dritte und vierte Glocken wiegen jeweils 850 und 650 Kilo. Sie sind auf die Töne „F“ und „G“ gestimmt, mit der Beschriftung „Unbefleckte Jungfrau, bitt für uns“ und „Heiliger Josef, bitt für uns“. Die kleinste Glocke wiegt lediglich 350 Kilogramm und ist auf den Ton „B“ gestimmt. Sie trägt die Worte: „Oh Herr, gib ihnen den ewigen Frieden“ Bilder: Kurt Wastl / Text: Dr. Martin Kleint
Fotos aus dem ersten Album des Ettringer Berufsfotografen Kurt Wastl.
Wastl dokumentierte die Geschichte Ettringens von 1948, nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft, bis zu seinem Tod 2009.