Hausname: Laux
⇒ Damals und heute
Auszug aus dem ➡ Sitzungsprotokoll vom 08.11.2021:
(…) Der GR spricht den Bauherren ein Kompliment für die Gestaltung des Grundstückes aus.
In dem Bauwerk spiegelt sich der dörfliche Charakter des Kerndorfes wider. Es ist zu erkennen, dass die Bauherren ein Herz für Ettringen und seinen ländlichen Charakter haben und nicht nur Funktionalität wichtig ist. (…)
⇒ Damals und heute
Ortschronik Dezember 1951:
Wildsau auf der Wertachbrücke
Aus den Wertachstauden wagte sich in den letzten Tagen eine Wildsau fast ins Dorf. Passanten sahen das Wildschwein auf der Wertachbrücke, von wo es dann wieder umkehrte und im Dickicht verschwand. Die Wildschweine scheinen in letzter Zeit überhaupt wieder häufiger aufzutreten, da verschiedentlich Tiere am Ortsrand beobachtet wurden.
Finni Schwab gehört seit 75 Jahren zum Trachtenverein D’ Wertachtaler.
20 Jahre lang trug sie die Mindelheimer Zeitung aus. Und jetzt feiert sie ihren 90. Geburtstag.(…) ➡ Artikel mz-online
➡ Die Trachtler und ihr Waldfest 1951
➡ 1972 Umzug Ettringen
➡ VIDEOS: Trachtler 1973 in Ettringen-Eifel
Schlagwort ⇒ Vereine
Das neue Buch von Ludwig Seitz und Georg Weglehner zeigt den Wandel der Marktgemeinde Türkheim. ➡ mz-online
Im Jahre 1851 zog Georg Bader (1826—1897), Sohn eines Wachszieherehepaars, aus Krumbach nach Türkheim. In Krumbach wurden zu dieser Zeit Tonmodel-krippenfiguren, sog. „Bachene”, hergestellt (…) ➡ weiterlesen
Schlagwort ➡ Blick zurück ➡ Schule
Theatervorführungen – Der Vorhang geht auf…
Lehren als pädagogischer Akt bedeutet nicht nur Wissensvermittlung, sondern ganzheitlich auch die Förderung und Ausbildung der musischen Fähigkeiten eines Menschen. Dieser Bereich liegt Herrn Schroller immer besonders am Herzen, und er erweist sich da ganz als Mäzen der Muse.
Blättert man die Schulchronik durch, so finden sich viele Daten und Bilder, die von Schulaufführungen während seiner Dienstzeit zeugen.
In meinem ersten Jahr an der Ettringer Volksschule war ich am Vorspielabend sehr überrascht
und erfreut über die ideenreichen und gekonnten Darbietungen der Schulkinder in Musik und Spiel. Sofort bekam ich Lust, auch im Schultheater mitzuwirken. Fachkundige Beratung und Hilfe leisteten Frau Beschnidt und Frau Henle bei der Gestaltung des Bühnenbildes und der Requisiten.
An Anlässen mangelte es nicht; wir spielten für die Nikolausfeier der Erstklässler und für den Vorspielabend. Auch bei den Schulabschlußfeiern spielten die Schüler kleine Szenen, die manche Klassen sich selbständig und originell erarbeiteten. Da genügten nur ein paar
Ratschläge.
Wie kommt es zur Aufführung? Zuerst heißt es das geeignete Stück zu finden, das den örtlichen Verhältnissen und der Auffassung der Schüler angemessen ist. Zwar ist es sehr hilfreich, wenn der Vorspielabend unter einem bestimmten Motto steht, aber trotzdem liest man oft bis zu dreißig verschiedene Theaterstücke, bis man ein geeignetes gefunden hat.
Die Vorstellung – sobald man die Rollenheftchen in Händen hält es könnte genau nach dem vorgegebenen Plan losgehen, ist völlig unrealistisch. Jedesmal waren die Stücke zu lang, die, um das Zeitlimit einzuhalten, immer kräftig gekürzt werden mußten. Das erwies sich sogar als vorteilhaft, weil die Darbietung dann viel flotter wurde. Außerdem muß der Inhalt an die örtlichen Gegebenheiten angepaßt werden; statt Auftritt von links erfolgt der Auftritt von rechts; statt aus dem Fenster zu winken, blickt man über das Publikum in die Ferne usw. Unbedingt notwendige Details des Bühnenbildes und notwendige Requisiten müssen dann selbst hergestellt oder sonstwie beschafft werden. Das bedeutet bei geringen Finanzen viel Eigenarbeit und vor allem Ideen. Weiterlesen
Ja, wo laufen sie denn? Wenn sie sich nur nicht verlaufen!
Jeder gut geführte Betrieb veranstaltet einmal im Jahr einen Betriebsausflug. Ein „Gstudierter“ würde sagen: „Eine solche Veranstaltung stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und verbessert die sozialen, zwischenmenschlichen Kontakte zwischen Individuen.“ Was uns einen Lehrerausflug so attraktiv erscheinen läßt, ist die Tatsache, daß meist die Schule ausfällt (wenigstens ein Teil) und daß es uns Spaß macht. Deshalb vernahm man folgende Durchsage, die meist im Herbst im Schulhaus zu hören war, mit besonderem Entzücken: „Heute haben wir unseren allgemeinen Wandertag, und um 11.00 Uhr trifft sich das Kollegium in der Pausenhalle.“
Was tat das Kollegium dort? Es bereitete sich mehr oder weniger schnell darauf vor, zum bereitgestellten Bus zu schlendern. Nach mehrmaligem Abzählen wurde meist die Vollzähligkeit des Lehrkörpers festgestellt und die Fahrt konnte beginnen.
Die Reiseziele wurden nach ganz verschiedenen Kriterien ausgewählt; doch besonders wichtig war, daß eine „ausgedehnte“ Wanderung dabei war.