Gemeinderatsbeschluss vor 65 Jahren

Der Ettringer Gemeinderat  um Bürgermeister Lang im Jahr 1951

Text: Ortschronik

17. Januar 1952

Der Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung die Schulspeisung ab 20. Januar an der hiesigen Volksschule wieder einzuführen.

Er genehmigte die Vorlage eines Zehnjahresplanes für die Ettringer Wasserversorgung, nach der vor allem das Leitungsnetz errichtet und instand gesetzt werden soll. Dazu wären innerhalb der 10 Jahre 114000 DM nötig.Daneben muss aber auch die viel zu kleine Wasserreserve vergrößert werden was etwa 17500 DM kosten wird. Weiterlesen


Beim Solarpark funkt Ettringen dazwischen

Blick vom SendemastAn der Ablehnung der Gemeinde Ettringen der Anlage auf der ehemaligen Sendenlage Wertachtal hat sich nichts geändert: Auch der nächsten Erweiterung steht die Nachbargemeinde sehr skeptisch gegenüber.

Der Solarpark auf dem Gelände der ehemaligen Sendeanlage Wertachtal ist schon jetzt eines der größten Solarkraftwerke in Deutschland und soll bald noch größer werden: Der Betreiber, das Unternehmen Solarpark Amberg-Unterallgäu GmbH, eine Tochter der WV Energie AG, hat eine Erweiterung von derzeit 35 auf 45 Megawatt beantragt und dafür von der Gemeinde Amberg bereits grünes Licht bekommen.(…)
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 ➡ Photovoltaik-Anlage am Ettringer Sender Imagefilm von 2014

➡ Schlagwort  Sender“


70 Jahre Gärtnerei Hellwig

 Mindelheimer Zeitung vom 09.01.17

Glückwunsch

Die  Gärtnerei 1954

Die Gärtnerei 1954


Darüber sprach man im Januar 1953…

Text: Ortschronik 

Abtreibungsprozess gegen einen Ettringer Arzt
Das Schöffengericht Memmingen hatte mit dem Urteil vom 22.Juli 1952 den 1912 geborenen praktischen Arzt Dr. Karl Sutter von Ettringen von der Anklage eines Verbrechens der Fremdabtreibung und eines Verbrechens der versuchten Fremdabtreibung, eine ledige Dienstmagd von Siebnach von einem Vergehen der Eigenenabtreibung, deren Vater, und einen 20 jährigen ledigen Dienstknecht von Berg von der Anstiftung bzw. Beihilfe an einem Verbrechen der Fremdabtreibung freigesprochen. Nun hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.
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Winterspaziergang westlich von Ettringen


Feuerwerk am Brunnenplatz

Einige Ettringer haben es krachen lassen…


Silvester 2016 in Ettringen

31. Dezember 2016

Sonnenblumenfeld vor vier Monaten:


Weihnachten 2016

Zweiter Feiertag in der Einheitsgemeinde

Winter in KS 

eigentlich sollte es so aussehen 😉 


Wer schneller schießt, darf länger leben

Der Mord an dem aus Siebnach stammenden Forstgehilfen Alois Filser am 20. Mai 1919 in Michelbach (Bayern).

Auf dem Nachhauseweg hörten zwei junge Landwirte gegen 20 Uhr mehrere Schüsse in der Nähe am Waldrand fallen und gingen diesen nach.
Dort fanden sie den am Boden stöhnenden durch Brustschuss schwerverletzten Filser, der sogleich in ihrer Gegenwart verstarb.
Seine Doppelflinte lag daneben, wie später ermittelt, wurden beide Läufe abgefeuert, der Beamte versuchte gerade die Waffe nachzuladen.
30 m entfernt lag ein halbaufgebrochener Rehbock, ein Messer und Patronenhülsen, die Bäume in diesem Bereich waren durch die Schroteinschüsse der Beamtenwaffe gezeichnet.
Die beiden eilten in den Ort und holten Hilfe, doch die bereits angebrochene Dunkelheit verhinderte weitere Nachsuche.
Als am anderen Morgen die Landjäger das Umfeld des Tatortes durchstreiften fielen plötzlich drei Schüsse hintereinander, dort fanden sie den Mörder des Beamten schwerverletzt am Boden liegen, der ihre Stimmen gehört hatte und damit auf sich aufmerksam zu machen, da er zu verbluten drohte.
Es handelte sich um den 23 jährigen mehrmals wegen Wilderei vorbestraften Wilddieb K. Vor Gericht gab er an aus Notwehr geschossen zu haben, er wurde wegen Totschlags zu lebenslänglichen Zuchthaus verurteilt.  

Quellangaben: 1. frei nach Lit. Otto Busdorf, Wilddieberei und Förstermorde, Band II, 1993, Verl. Neumann-Neudamm, mit Genehmigung des Verlages.
Entdeckt von Martin Kleint

Die Vorfahren der Sippe Filser in Siebnach (pdf)
Geschichte Siebnachs

 


Gefrorener Feinstaub in Ettringen

Die Eiskristalle, die sich auf Bäumen, Feldern und Wegen niedergelassen haben, sind gar kein richtiger Schnee. Tatsächlich handelt es sich nur um gefrorenen Feinstaub, den Meteorologen auch Industrieschnee nennen.
Bei Wetterlagen wie derzeit mit viel leichtem Wind aus Norden fungiert die UPM-Papierfabrik als Schneekanone und legt die südlich gelegenen Ortsteile unter eine Puderzucker-Schneeschicht. Vorsicht ist im Verkehr geboten, denn Industrieschnee kann extrem rutschig werden.  Quelle: Mindelheimer Zeitung vom 09.12.16

Ist der Industrieschnee giftig? (…) Wetterexperte Hager gibt Entwarnung: „Letztlich handelt es sich ja nur um ganz feine Asche.“ Wenn nun also ein Kind auf die Idee kommen sollte, den vermeintlichen Schnee zu essen, ist das seiner Einschätzung nach unbedenklich. „Für Asthmatiker und Allergiker kann Feinstaub in der Luft problematisch sein“, sagt Hager. Daher könne es für betroffene Personen sogar besser sein, wenn der Feinstaub aus der Luft gefiltert werde. „Industrieschnee kann aber für Autofahrer und Fußgänger zur Gefahr werden“, warnt Hager, „denn wenn er auf unterkühlten Boden fällt, kann er extrem rutschig werden.“(…)  ➡ Augsburger Allgemeine